Sommer, Sonne, Urlaub – und ganz ohne Bier.

Ganz ohne Bier?
Nein!
Ein kleines Ferienhäuschen wehrt sich tapfer gegen die Limoadenübermacht.

Ich muss dringend lernen mich abzumelden.
Drei Wochen Urlaub plus eins, und kaum setzt man wieder einen Fuß in bewohnte Lande, ersäuft man in Arbeit. Hat sich örtliche Aufgabengebiet während der eigenen Abwesenheit klammheimlich, still und dreist verfünffacht(!). Späte Rache oder Vertrauensvorschuss? Unwichtig. Auf den Schock brauche ich erst einmal Urlaub.

Wobei die Finanzspritze, die mit der Mehrarbeit einhergeht, mir wirklich nicht schaden kann. Gilt Holland eigentlich schon als Skandinavien? Muss ja. Niederlande und so.
Also, die Leute verstehen was von gutem Bier. Echt mal. Die Shops da sind wirklich dekadent. sind die Preise aber auch. Halleluja. Siehe Finanzspritze. Der Spaß hat mir echt ein Loch durch den Geldbeutel gebrannt.
Spaßigerweise hatten wir aber mehr bayerisches und deutsches Bier als niederländisches. Fragt mich nicht wieso. Ich schieb‘ die Schuld auf die zwei Fäßer Paulaner Weißbier. Naturtrüb.

Immerhin hatten wir auch Heineken.

Nicht, daß das alles wichtig gewesen wäre. Wir waren eh mehr am Meer als sonstwo. Cadzand-Bad ist toll.
In letzter Konsequenz also doch quasi bierfrei. Skandalös.
Schaffe ich es noch meine Seele zu retten, indem ich frustriert darüber bin, daß es kaum ungefiltertes Dunkles gibt?
Selbst der Hausbiergarten der Freiburger Ganter-Brauerei lässt mich im Stich.

Na gut, die Damen und Herrschaften. Gebt mir ein paar Tage um mich an den Arbeitsalltag zu gewöhnen, dann versorg ich euch auch wieder halbwegs regelmäßig mit Klatsch und Tratsch über eines der geilsten Getränke auf Gottes weiter Erde. 😀

Ich geh jetzt Klamotten suchen. In Unterhosen kann ich nicht aus dem Haus.