Beiträge vom: Oktober, 2009

Autor: Thomas

Rauchbier hat ja eine ältere Tradition als man wahrhaben will. Wie sollte der frühe, antike Mensch denn sein Malz dörren wenn nicht mit der nicht immer und überall scheinenden Sonne – wenn nicht über dem offenen Feuer?

Nicht geräuchertes Malz ist also neumodischer Schnickschnack. Gut zu wissen. Gut zu wissen ebenfalls, daß wir das Rauchbier ja schonmal hatten. Da dürft ihr euch also jedwende Informationen darüber holen, nach denen euch eventuell ja dürsten möge. Wenn auch nicht explizit das Acht Schlenkerla.

Aecht Schlenkerla

Dies möge nun denn nachgeholt werden! Denn, wer nicht unbedingt als Biertourist bis nach Bamberg kutschieren will, um da am Ende der Welt irgendwo nur wegen einem quasi ausgestorbenem Bier verworrene Gässchen zu durchsuchen, der hat natürlich eine denkbar einfachere Möglichkeit:

Internet!    [...mehr]


Autor: Thomas

„Wie jetzt“, fragt sich der verwunderte Laie. „Wo kommt die denn? Fängt doch erst im Sommer an! Das ist noch fast ein halbes Jahr hin!“
Fürwahr gesprochen. Sommerzeit ist aber auch Urlaubszeit, und wenn ich meinem Chef drei Tage vor Bierbörsenbeginn erkläre, daß ich ‘ne Woche Urlaub brauche, dann hat der auch mal was zu lachen.

BierPiratenSchiff BierbörseUnd was ist die Bierbörse jetzt?
Da zitiere ich mal eben die Website:
„Vereinfacht gesagt, ist die Bierbörse eine der Braukunst aus aller Welt gewidmete Außenveranstaltung, deren Grundausstattung zu zwei Dritteln aus Bierausschankgeschäften und zu einem Drittel aus Imbißgeschäften besteht.“

Erinnert ihr euch an die Berliner Biermeile? Genau sowas. Nur in Größer. Also ein Open-Air-Festival mit mehr Verkostung, als ihr erbrechen könnt. Den Begriff „Massenbesäufnis“ hören die Veranstalter nicht so gern.
Ist zugegebenermaßen aber auch nicht fair.    [...mehr]


Autor: Thomas

Nein, keine Angst. Keine Millionen-Euro-Anschaffung Deiner eigenen Industriebrauerei. Was kleines. Für daheim. Nein, auch nicht den ganzen Keller umbauen. Quasi für den Tisch! Für gerade mal knappe 1.400 Euro.

Plus Zubehör, natürlich.

Dafür bekommt man dann einen vollautomatischen und programmierbaren … äh … Braumeister. Sieht ein bißchen aus wie ein Terminator-Kochtopf mit Doomsday-Anzeige, mixt euch aber die besten Drinks braut euch aber die besten Biere!

Bierfaß

Der Vorteil ist, daß man tatsächlich braut. Und keine Bierbrause kriegt die nur noch mit Wasser gemixt werden muss.
Hopfen, Malz und Wasser ist alles frei zugebbar, ebenso wie die verschiedenen Braustufen variierbar programmiert werden können. Vom einfachen, hellen Weizen nach bayerischem  Reinheitsgebot bis zu Kirsch-Bananen-Bier sind alle Bierrezepte drin und nichts unmöglich.    [...mehr]


Autor: Thomas

Mythos Weißbier: So, und nur so läßt sich das einschenken! Anders geht das nich’. Und wehe Du schwenkst nicht! Da könnt’ ja jeder kommen.

Weißbierglas

Zunächst einmal eine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung nach offizieller Methodik.

Schritt 1: Eine aus 1.000 Arten ein Bier zu öffnen eine Methode auswählen.

Schritt 2: Das Weißbierglas (ihr kippt euer Weißbier doch nicht in ein Pilsglas, oder?!) mit kaltem, frischem Wasser ausspühlen.

Schritt 3: Glas schräg halten.

Schritt 4: Das Weißbier vooorsichtig und flach ins Glas fließen lassen

Schritt 5: Rest in der Flasche behalten und in der Flasche schwenken

Schritt 6: Rest von oben in das Weißbier kippen

Ergebnis: Maximalmögliche Menge an Kohlensäure, vollständiger Hefeboden im Glas, wunderbare Schaumkrone.

Klingt blöd? Geht auch leichter.    [...mehr]


Autor: Thomas

Wie versprochen kriegt ihr noch eben schnell zwei weitere Termine in Sachen Bierseminar und Brauereibesichtigung. Während erstere zwei Events mehr in Richtung „Braut euer eigenes Bier!“ gingen, wandeln wir hier mehr auf bekannteren Pfaden. Gucken & kosten.

Brauerei, SudkesselKlingt vielleicht langweiliger als Bier selbst gebraut, hat aber einen eventuell interessanteren Inhalt. Am 7. November zieht eine kleine Privatbrauerei eine Aktion ab die sieben(!) unfiltrierte(!!) Biere handwerklich(!!!) braut. Mitmachen, beim umrühren von Hand(!) zuschauen, sich ‘ne Frikadelle ans Ohr labern lassen, Würze probieren und ganz allgemein ‘nen richtig geilen Tag haben.
Dauer: 09:00 – 22:00 Uhr, mit optionaler Übernachtung und, auf Wunsch, auch mal Kaffee oder Tee zum Mittagessen, Abendessen, Frühstück, Brotzeiten, Vespern, sonstige Fressorgien.

Problem: die Leute prügeln sich darum, das Ding ist ausgebucht bis 2158. Aber hey, vielleicht fällt ja wer aus. Anrufen kost’ ja nix im Zeitalter der Telefonflatrates.    [...mehr]


Autor: Thomas

In nur ein paar Tagen, am 24. und / oder 25. Oktober werden Bierträume wahr. Einen ganzen Tag (und wahlweise noch am nächsten Tag weiter) könnt ihr selbst in einer Brauerei Hand anlegen und euer eigenes Bier brauen. Angeleitet und unter den wachsamen Augen des Braumeisters, der euch nicht nur mit Rat und Tat zur Seite steht, sondern auch noch in einem Meer aus Anekdoten zu ertränken weiss.

BierhefeschaumWahlweise bewegt ihr euch zum Biertourismus nach Ostfriesland, wo es am 24. Oktober um 8:30 und ab einer Mindestteilnehmerzahl von fünf Leuten beginnt, acht bis neun Stunden bis circa 17:00 dauert, inklusive kräftiger Verpflegung (und natürlich Bier, Bier und Bier) für 89 Euro,

oooder,

ihr bewegt euch in Richtung Berlin, in dessen Umfeld dasselbe stattfindet. Jedoch mit optionaler Übernachtung und, wenn man die Beschreibung so durchliest, entweder mit einem geschickterem PR-Mann oder alles in allem ein wenig dekadenter und gehobener.    [...mehr]


Autor: Thomas

Gerüchten zufolge soll es ja Leute geben, welche die Seite noch nicht kennen. Wenig glaubwürdige Behauptung, aber hey, wer bin ich, sowas in Frage zu stellen?
Nun, meine Damen und Herren, sehen und staunen Sie: Brotscheiben, Zähne, die eigene Schwiegermutter - nichts, was nicht als Bieröffner dienen könnte!

Amazonpaket Bieröffner

Lang ist’s her, Januar 2008, als das BierBlog etwas über Bieröffnungsmethoden erfuhr. Und jetzt, knapp zwei Jahre später, taucht es wieder auf. :D
Quasi als Jubiläum, als die Seite damals in Galileo vorgestellt wurde. Und nochmal ein Stück länger ist es her, als die 1.000 Arten, Ein Bier Zu Öffnen, als Randnotiz erwähnt wurden. Bier im Internet ist als Thema ja dann doch recht inflationär vorhanden. Kann man nicht jeder Seite ‘nen ganzen Beitrag spendieren. Gell?
Dabei muss man sowas doch loben. Blöde Arten, ein Bier zu öffnen, gibt’s ja immerhin auch zur genüge.    [...mehr]


Autor: Thomas

Was bringen einem alle Brauereien der Welt etwas, ohne wirklich ein Bier zu haben? Von Brauereien kann man schließlich nicht runterbeißen. Beziehungsweise, trinken.

Glas Starkbier

Um Trockenheit am Biertag zu verhindern, gibt es zum Glück ja Biertester. Ein Bier-Review ist grundsätzlich selbstverständlich eine außerordentlich sichere Methode herauszufinden, welches Bier man schonmal vorab ausschließen kann und bei welchen man unbedingt mal einen Schein springen lassen sollte, um es zu importieren.
(Oder sich vor Ort einmal danach umsehen. Kommt wer demnächst nach Island? Bringt mir ein Lava mit!)

Wessen Weg ihn also nicht in absehbarer Zeit Richtung Nordpol führt, sollte sich von unliebsamen Gerüchten wie individuell subjektiver Geschmack braucht man sich da nicht stören lassen. Ein freundlicher Blogger Namens Mike hat sich nämlich immerhin die Mühe gemacht, einige der Bierchen zu trinken.    [...mehr]


Autor: Thomas

Ihr habt doch wohl nicht geglaubt, die beiden schäbigen Bierchen wären alles gewesen? Mir ist nur die Zeit ausgegangen noch ein paar ranzuhängen. ;)
Hier, bitte sehr! Vom American Pale Ale bis hin zum Stout!

Biersorten, nicht unbedingt aus aller Herren Länder, dafür von ihnen inspiriert. Island trinkt gesplittet zwischen gefärbtem Wasser, auch genannt “American Lager”, und kräftigem, sehr dunklem Starkbier.
Was will man anderes erwarten von den Bewohnern der Insel aus Feuer und Eis.

Bier Lava

Gullfoss
Sehr ähnlich dem Jokull Bjor. Alles in allem ein wenig stärker, kräftiger, mit einer Spur Getreide und malziger Süße. Kennt einer Red Stripes? Mike auch nicht. Dessen Kumpel erklärt aber, daß es ihn etwas daran erinnert. Ein weiteres, amerikanisches Lager mady in Iceland.
5% für inzwischen schon 2,17 Dollar.

Olvisholt Brugghus Mori
Jetzt fängt’s an Interessant zu werden! Kupferfarben und Dunkel, schmeckt aber offenbar nach einem Berg amerikanischer Süssigkeiten. Butterscotch, Tootsie Rolls und einer Prise Schokolade. Seht mich nicht an, ich hab’s nicht getrunken.
Gerettet wird das ganze durch einen guten Schuss Hopfen, womit es zu einem amerikanischem Amber wird. Immerhin hat’s der BeerAdvocate mit einem A- bewertet. Mike gibt ihm ein B.
5.5% bei 3,04 Dollar.    [...mehr]


Autor: Thomas

Bangladesch klingt exotisch, Hukkutiti routiniert-afrikanisch, obwohl es mit Afrika nichts zu tun hat. Aber glaubt mir. Versucht mal über isländische Biere zu recherchieren. Die Informationen sind entweder auf isländisch oder dermaßen mager, daß sogar Politiker nicht genug daraus extrahieren könnten um sich zu profilieren.

 Egils Premium BierAber natürlich sind mir keine Mühen zu groß, um euch mit wahrhaft unbekanntem Biergenuß vertraut zu machen!
Kokosnussbier aus Takka-Tukka-Land? Hatten wir gestern schon.
Dunkelreisbier aus Asien? Laaangweilig.
Hawaianisches Bananen-Ananas-Bier mit Gras? Kriegt man vom MultiKultiLaden um die Ecke.
Exotisches Bier ist gar nicht mehr so leicht zu kriegen.
Gleichzeitig werdet ihr aber nie wieder die Gelegenheit haben, so jungfräuliche Braukunst zu erschmecken, wie die in Island.
Zwanzig Jahre, und die Goß- und Privatbrauereien schießen wie Pilze aus dem Boden.

Zugegeben, bei 300.000 Einwohner insgesamt hat das nicht viel zu sagen, aber ‘ner guten Halben tut das keinen Abbruch, näh?    [...mehr]


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