Teil 3 der Trilogie isländischen Biers

Was bringen einem alle Brauereien der Welt etwas, ohne wirklich ein Bier zu haben? Von Brauereien kann man schließlich nicht runterbeißen. Beziehungsweise, trinken.

Um Trockenheit am Biertag zu verhindern, gibt es zum Glück ja Biertester. Ein Bier-Review ist grundsätzlich selbstverständlich eine außerordentlich sichere Methode herauszufinden, welches Bier man schonmal vorab ausschließen kann und bei welchen man unbedingt mal einen Schein springen lassen sollte, um es zu importieren.
(Oder sich vor Ort einmal danach umsehen. Kommt wer demnächst nach Island? Bringt mir ein Lava mit!)

Wessen Weg ihn also nicht in absehbarer Zeit Richtung Nordpol führt, sollte sich von unliebsamen Gerüchten wie individuell subjektiver Geschmack braucht man sich da nicht stören lassen. Ein freundlicher Blogger Namens Mike hat sich nämlich immerhin die Mühe gemacht, einige der Bierchen zu trinken.

Im Zweifelsfalle zieht einfach, wie Mike, nach Akureyri. Da ist ein Schnapsladen, der alles hat was Island bietet. Inklusive alle möglichen Biersorten.

Jokull Bjor

Eine Nase voll Weintrauben, mit einer Spur Getreide und vielleicht einer Prise Malz. Klingt nicht nach viel? Ist es laut ihm auch nicht. Er habe nämlich schon weniger reines Wasser getrunken, das von sich nicht behauptet hat, Bier zu sein.
Sein Fazit? Typisches, amerikanisches Lager. Nur daß es halt aus Island kommt.
5% bei  2,03 Dollar.

Olvishold Brugghus Skjalfti

Hier lauert offenbar die zynische Überraschung! Ein bißchen blumiger Hopfen in der Nase, ein Körper der annähernd dunkler ist als Wasser uuund … Du hast ein amerikanisches Pale Ale. Hurra.
Nicht gerade ein Paukenschlag, aber immerhin geht mehr vor sich als bei seinem Vorgänger. Da bleibt wenigstens das Interesse da. Auf jeden Fall eine Verbesserung.
5% bei diesmal 2,10 Dollar.

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