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Autor: Thomas

Klingelt die große Kasse, werden die Bandagen asozial. Ob das jetzt Flugzeugbauer sind, die sich um einen amerikanischen Staatsauftrag kloppen oder ein Knäuel Brauereien, die offizieller Sponsor der WM 2010 werden wollen …
Eine kleine Odyssee:

Bitburger, GlasDabei war Ende 2009 noch alles klar. Wenn schon sonst keine Brauerei, dann der Shootingstar Hasseröder. Dessen Mutterkonzern läuft unter dem Titel „weltgrößter“ Brauer und bringt das Ostbier als „Deutschlands offizielles Bier“ mit nach Afrika.

In der Zwischenzeit hat sich Bitburger einen der begehrten Posten als Programmsponsoren von ARD und ZDF geschnappt. Als traditioneller Geldkumpel des DFB jetzt kein großes Wunder.

Ebenfalls Anfang 2010 wurde es anderenorts allerdings schon etwas schwieriger. Budweiser wollte natürlich, traditionell, offizieller Sponsor der Fußball-WM werden. Hat zwar wenig damit zu tun das offizielle deutsche Bier zu sein, aber auch der Weg zum offiziellen Sponsor war steinig.    [...mehr]


Autor: Steffen

idbeer bietet pünktlich zum WM Start einen besonderen Service an: Auf der Homepage lässt sich das eigene Bier zur Fussball WM gestalten. Bei der grossen Auswahl an Etiketten kommt jeder Fussballfan auf seine Kosten. Mit dem Lieferservice kommt das persönliche Bier direkt nach Hause, und wenn Deutschland Weltmeister wird, gibt’s sogar das Geld zurück!

Wir hatten ja schon an Ostern über idbeer berichtet, und nun gibt es aus gegebenem Anlass wieder ein Special über die Biergestalter. Selber Bierbrauen ist einfach zu anstrengend, aber ein individuell gestaltetes Etikett auf dem Bier kommt gut als Partygag oder auf Geburtstagsfeten. Erst recht kommt bei der WM so richtig Teamgeist auf, wenn die Korken unisono ploppen und das eigene Etikett in frischem Schaum glänzt. Die Vorlagen machen einiges her, und können beispielsweise mit dem eigenen Namen versehen werden.

Mit idbeer die WM ganz individuell geniessen

Und das zu einem komplett fairen Preis: Die WM-Kollektion wird zum Sonderpreis von 9,99 Euro pro Sixpack angeboten. Natürlich lassen sich auch gleich ganze Kästen bestellen. Hier ist besonders    [...mehr]


Autor: Thomas

Es kann ja nicht immer alles gut ausgehen. Selbst wenn das Sommermärchen, welches als Begriff in den letzten paar Jahren arg inflationär durch die Medien wanderte, auf der letzten Seite angelangt ist und alle glücklich leben bis an das Ende aller Tage, geht das wahre Leben weiter. Und das bleibt trocken. Weh’ uns!

Biertisch

“Bestes Lager gegen das beste Bier in Amerika - dass es einen amerikanischen Sieg über England gibt.“

Bier für die diplomatischen Beziehungen! Super Idee. Natürlich kann es Bier nicht für alle geben, und nach dem katastrophalen Torwartfehler der Insel…uh, bewohner, bleiben sie durstig. 1:0 im Saisonauftakt für Amerika.
Das laut Interview ja doch mehr zu bieten haben soll als Wasserbier. :D     [...mehr]


Autor: Thomas

Während anderenorts das Bier ausgeht, sind wir in Europa ganz gut damit versorgt. Aber was bringt einem alles Bier der Welt, wenn man es nicht trinken darf?

Bozener Kneipe

So bemühen sich Legislative samt Hausbutler Exekutive der zivilisierten, mitteleuropäischen Kulturwiege hingebungsvoll, es den Fußballfans schwer denkbar schwer zu machen.

Fußball und Bier gehören nunmal zusammen wie Liebe und Scheidungsanwälte, da machen es einem die neuen Anti-Bier-Verordnungen zur Unterdrückung von Säuferturm und Alkoholrandalierung nicht leichter.

Ort der traurigen BierGeschichte? Bozen im süditalienischen Tirol. Ein junger Bozner schlendert gut gelaunt mit, man glaubt es kaum!, einer GANZEN! Flasche Bier (skandalös!) durch die Leonardo-da-Vinci-Straße. Und darf dafür auch gleich berappen.

Und warum?    [...mehr]


Autor: Thomas

Es gibt Dinge, die gehören einfach zusammen. Politik und Stammtische, Deutsche und Sauerkraut, Autos und Benzin, Zombies und Kettensägen und, natürlich, Fußball und Bier. Sich fernab von daheim an kühlem Gerstensaft delektieren zu können, war daher also schon seit den Zeiten unserer Ahnen ein Problem, welches es zu lösen galt.

Bitburger, GlasNein, ich verschone euch jetzt mit einer Anekdote zu Bier und Hawaii. Lassen wir die Schlagerparade eingetütet und kommen direkt zum zur Fußballweltmeisterschaft am Nachbarskontinent.

Das Handelsblatt hat sich die Mühe gemacht, deutsches Bier bis zum schwarzen Kontinent zu verfolgen. Hurra!
Die Nutznießer sind in diesem Falle natürlich unsere Nationalelf plus Jogi. Pardon. Joachim Löw.
Und wer anderes könnte unser Bierimporteur für die deutschen Elf sein, außer Bitburger? Seit fast zwei Dekaden treuer Partner des DFB (Deutscher Fußball-Bund, Kinners!) und der Nationalelf.

Während wir also noch deren Bierwerbung begutachteten, wurden platt, aber effektiv Bier und Möbel kurzerhand in Container gesteckt und nach Südafrika geschippt. Lieber zu früh als zu spät, näh?
Da Bier saufen allerdings auf die Fußballbeine schlägt und besoffen kicken schwierig ist, müssen unsere Fußballer alkoholfrei trinken.
Gott sei Dank haben wir ja gelernt, daß alkoholfreies Bier, bevorzugt alkoholfreies Weißbier, supertoll ist.

Nochmal gerettet.    [...mehr]


Autor: Thomas

Ganz im Sinne von Innovation und Weiterentwicklung gibt’s im Westen das Jahr nichts neues vom knapp zwei Jahrzehnte alten DFB Partner.

Und sowas ist dann auch noch ‘ne News wert.
Dabei hat sich der Sprecher von Bitburger so für ihre Bierwerbung ins Zeug gelegt.
Zitat?

“Im Mittelpunkt des Spots stehen die Emotionen, die Fußball erzeugt – sowohl auf Seiten der Mannschaft, als auch auf Seiten der Fans. Wir zeigen den ausgeprägten Teamgeist der Nationalmannschaft, die Entschlossenheit der Spieler, zu einem guten Spiel beizutragen und den Spaß am Spiel, der das Team auszeichnet. Dazu zeigen wir auch die Fans, die sich auf ein echtes Fußball-Spektakel freuen und ihre Mannschaft feiern.”

Das ist ja fein. Haben sie aber schon 2008. Von da kommt der Spot nämlich. Immerhin haben sie in der 2010er Variante noch ein paar Fans aus dem Stadium reingeschnitten…    [...mehr]


Autor: Ariane

Mit der UEFA ist nicht gut Kirschen essen. Oder eher: nicht gut Bier trinken.

Carlsberg ist offizieller EM-Sponsor ©mahlum/ WikiCommons

Weil drei Gaststätten in der offiziellen Fan-Zone in Basel nicht das offizielle EM-Bier ausschenken wollen, werden die Lokale täglich neu mit einem Zaun von der Fan-Meile abgeschottet.

Mittags, eh das Spektakel in der Fan-Zone beginnt, werden die Zäune auf-, nach Mitternacht werden sie dann wieder abgebaut. Ärgerlich für Wirte und Fans, denn nicht jeder mag das offizielle EM-Sponsor-Bier von Carlsberg. Welches im Übrigen mit fünf Franken für 0,4l ja auch nicht ganz billig ist. Aber immerhin billiger als in Österreich, wo man für 0,4l umgerechnet stolze 7,50 Franken kassiert. Gebraut wird das dänische Bier übrigens in einer Tochterbrauerei in der Schweiz.    [...mehr]


Autor: Ariane

Im Erdinger Fanshop wird ab sofort der ganz große Durst gestillt. Vorausgesetzt, man ordert sich dort das gigantische Pokalglas.

3,0l fasst das Erdinger Pokalglas- na dann Prost! ©Privatbrauerei Erdinger Weißbräu

Bei dieser raffinierten Sonderedition verschmilzt das Weißbierglas im oberen Bereich zu einem gläsernen Fußball, der definitiv ins Auge sticht.
Für den ganz großen Fußballdurst empfiehlt sich das Pokalglas als drei-Liter-Maxiversion, für den kleineren Durst ist es auch als 0,5l-Version erhältlich.

Ob groß oder klein, eines steht fest: Dieses Glas macht Spaß und Fußballfans bleiben damit im wahrsten Sinne des Wortes jederzeit am Ball!    [...mehr]