Autor: Steffen
Kräuterbier ist nicht gerade ein Gebräu, das man an jeder Tankstelle neben den Faxe-Dosen findet. Genauer gesagt muss man es wohl selbst herstellen, um in den Genuss eines Gerstensafts mit Kräuteraroma zu gelangen, da es sich höchstens über Onlineshops im Internet findet.
Bei Erwähnung des Begriffes Kräuterbier mögen so manche Puristen schlagartig die Flucht ergreifen, denn die Bezeichnung lässt nichts gutes erahnen. Es sei denn, man zählt Kopfschmerzen zu einem erstrebenswerten Begleitumstand des nächsten Morgens. Kräuterbier ist aber eigentlich nichts anderes als Bier mit Kräuteraroma - Oder? Schliesslich haben wir uns auch schon sämtliche Fruchtbiere, Molkenbiere, Met, und sonstige Abnormitäten zu Gemüte geführt. Also nichts wie rein mit der grünen Fee ins kühle Blonde!

Kräuterbier herstellen - Selbst ist der Braumeister
Kräuterbier ist sowas wie der Urgrossvater unseres High-Tech Bieres. Bevor das Reinheitsgebot im Jahre 1516 die Verwendung von anderen Zutaten als Wasser, Hopfen und Malz untersagte, schütteten die Brauer alles mögliche in den Sud, um [...mehr]
28. Juli 2010

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Autor: Steffen
Wer sich schon mal im Krankheitsfall ein warmes Bier zu Gemüte geführt hat, fühlt sich von diesem Rezept wohl leicht verschreckt, oder sogar angewidert. Warmes Bier! Ein totales No-Go. Pustekuchen, denn mit Kürbis schmeckt eine zünftige Biersuppe richtig lecker.
Zugegeben, so ein brühwarmes Pils ist nicht Jedermanns Sache. Gerade jetzt im Sommer kann der Gerstensaft überhaupt nicht kalt genug sein, um die unmenschlichen Temperaturen ertragen zu können. Doch kommen wir nun zu einer tollen Spezialität aus der Sahara: Einer kochend heissen, blubbernden Biersuppe! Naja, nicht ganz. Biersuppe wurde in Deutschland über Jahrhunderte geköchelt, aber sie ist etwas aus der Mode gekommen, als der Kelloggs-Hahn den Frühstückstisch im Sturzflug eroberte. Daran muss sich schleunigst was ändern.

Kürbis Biersuppe - Das ideale Frühstück!
So war das auf jeden Fall bis ins 19. Jahrhundert, als die ganze Familie jeden Morgen erstmal einen schönen Pott Biersuppe süffelte. Frische Brötchen und Kaffee konnten sich die Ärmeren nicht leisten, deswegen gab es eine schöne Pampe aus Dünnbier und altbackenem Brot. Und das beste: [...mehr]
20. Juli 2010

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Autor: Thomas
Ende Januar haben’wa schon! Februar lässt sich absitzen und so ab März rum kann man schonmal die Startlöcher abstauben! Ja, wirklich! Das hat überhaupt nichts damit zu tun, daß mir der Winter zum Hals raus hängt. Zweifelt nicht an meinen hochwissenschaftlich eruierten Fakten!
Scheisswinter.
Wo waren wir?
Ach ja, die Weizenbierbowle.
Ein Klassiker unter den Biermixen, schlimmer als Evergreens aus dem deutschen Schlager. Alle möglichen Südfrüchte mit Weißwein oder Sekt in ‘ne Schüssel hacken, durchziehen lassen, Bier rein und fertig ist das Bierrezept. Toll!
Geht natürlich noch ein bißchen aufwendiger. Dann schmeckt es sogar nach ein wenig mehr.
Version #1
1 Liter Weizenbier
1 Liter Sekt, trocken
2 Zitronen, bio, nicht nur unbehandelt
Weizenbier und Sekt in die Bowle kippen, Zitrone in Scheibchen schneiden, fertig.
Okay. Doch nicht so aufwendig.
Sucht noch nach Minzblätter zum verzieren, wenn es so aussehen soll, als hättet ihr Aufwand betrieben. Und zieht Bier und Sekt gefälligst frisch aus dem Kühlschrank, lauwarme Bowle kommt nicht so toll. Eiswürfel rein damit’s euch bei der irren Hitze, die wir gerade haben, nicht warm wird.
Gna…
Version #2
(Das ist die Version, die man auspackt, wenn man sich auf den Besuch auch tatsächlich freut.) [...mehr]
27. Januar 2010

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Autor: Thomas
Kochen mit Bier ist nicht wirklich neu. Aber immer noch lecker. Und da man naturgemäß immer genau dann an all diese Dinge denkt, die man nicht hat, belästige ich euch mit ein paar meiner Lieblingsspezialitäten.
Bierrezepte sind nämlich keine Kuriosität aus dem Land des Absonderlichen, sondern sehr lecker.
Gleichzeitig neige ich dazu, für das Gute nicht in die Ferne zu schweifen, liegt es doch so nah. SO lässt sich der Bierbauch ganz häuslich und dennoch gut verkosten.

Beginnen wir mit einem meiner besonderen Freunde. Unspektakulär ist sie, und verschmäht. Gegessen wird sie zwar trotzdem gerne, aber man redet nicht über sie.
Die Frikadelle.
Ist ja auch nichts dabei. Hackfleisch platt machen und anbraten, fertig. Ha! Weit gefehlt.
… na gut. So weit auch nicht. Je nach Geschmack kommt halt noch Ei rein oder aufgequollene Brötchen, aber das war’s dann auch schon.
Ich habe da allerdings einen persönlichen Favoriten, den ich gerne mit euch teilen würde … [...mehr]
28. November 2009

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Autor: Steffen
Bier ist nicht nur eine kühle Köstlichkeit. Man kann auch mit einem selbstgemachten Bierteig sehr viele leckerer Dinge kreieren. Damit Ihr Euren Hopfensaft richtig verwendet gibt es heute mal ein Bierteig-Rezept von mir.
Einen Bierteig selbst zubereiten geht einfach, man benötigt nicht viel und es passt zu den unterschiedlichsten Lebensmitteln. So schmeckt auch uns Männern Grünzeug endlich mal richtig gut, denn mit diesem Rezept kann man fast jedes Gemüse frittieren
Und wenn das nicht nach Eurem Geschmack ist dann kann ich nur eine Biersuppe empfehlen.

[...mehr]
16. September 2009

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Autor: Ariane
Ostern wird hierzulande in vielen Familien traditionell Lamm verspeist. Aber es muss ja nicht immer das Standard-Osterlamm sein.

Wie wärs stattdessen mit diesem Rezept für Lammkeule an Zimt-Bier?
Zutaten:
2 kg Lammkeule am Stück
100 ml Olivenöl
1 TL Nelken
2 TL Wacholderbeeren
Pfeffer und Salz
1 TL Zimt
100g Butter
2 Zwiebeln (fein hacken)
400ml dunkles Bier
300ml Fleischbrühe
Zubereitung:
Einen Tag vor dem Festmahl wird das Fleisch mit Olivenöl bestrichen, gesalzen und an einigen Stellen eingeschnitten und in einen Bräter gelegt. In die Einschnitte werden die Nelken und die Wacholderbeeren gedrückt (ordentlich drücken, damit sie nicht rausfallen!) und das Fleisch wird mit Zimt und Pfeffer bestreut. So versehen wird der Bräter zugedeckt und für mindestens sechs Stunden an einen kühlen Ort gestellt. Nach der ersten Ruhepause wird die Keule gewendet, auf der anderen Seite ebenfalls mit der Marinade bestrichen und weitere sechs Stunden ruhen gelassen.
Am nächsten Tag wird dann die Butter in einem Bräter erhitzt und die Lammkeule darin rundherum gut angebraten. Die Zwiebeln dazu geben und mit andünsten, dann das Fleisch mit Bier begießen und die Keule so für 60 bis 90 Minuten im Backofen bei etwa 180 Grad gebraten.
Der Braten muss zwischendurch gewendet werden, sobald die Oberfläche goldbraun ist. Von Zeit zu Zeit mit Bier begießen, damit das Fleisch nicht austrocknet. Insgesamt sollte das Fleisch 2 bis 2,5 Stunden garen.
Wenn die Keule durch ist, herausnehmen, in Scheiben schneiden und warm stellen.
Den entstandenen Bratensaft mit Brühe ablöschen, daraus eine Sauce binden, würzen, abschmecken. Mit dem Braten servieren.
Zum Braten passen als Beilage Kartoffeln sowie Bohnengemüse und/ oder ein frischer Salat mit Rucola. [...mehr]
27. März 2009

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Autor: Ariane
Slowenische Biersuppe, da gehört natürlich auch slowenisches Bier hinein. In diesem Fall welches von Pivovarna Lasko .

Pivovarna Lasko ist der größte Getränkekonzern Sloweniens und die dazu gehörige Lasko Brauerei braut das bekannteste slowenische Bier. Und das schon seit 1825. Ausgesprochen wird der Name übrigens “Laschko”.
Damit die Biersuppe aus folgendem Rezept auch so richtig stilecht gerät, sollte man unbedingt eines der Lasko-Biere verwenden.
Zutaten für 4 Personen:
750 ml Bier (Lasko)
40g Butter, zimmerwarm
70g Zucker
5 Eigelbe
1 Brotscheibe, klein gewürfelt
Salz
Zubereitung:
Bier, Butter, Zucker, Salz gemeinsam in einem Topf aufkochen. Dann auf kleine Flamme stellen, denn die Suppe darf nicht köcheln. Eigelb mit etwas Wasser verquirlen und dazu geben.
Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und darin die Brotwürfel anbraten, bis sie schön knusprig sind. Vor dem Servieren in die Suppe streuen. [...mehr]
17. März 2009

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Autor: Ariane
Bier eignet sich nicht nur generell zum Kochen gut, sondern ist auch eine ideale Zutat, um Fleisch oder Gemüse zu marinieren.

Vor allem Grillfleisch bekommt durch eine Bier-Marinade richtig Pfiff. Und da der Frühling ja praktisch vor der Tür steht und damit dann auch bald der Grill wieder rausgeholt werden kann, gibts nun ein paar Bier-Marinade-Rezepte, die ich als besonders lecker befunden habe.
Bier-Joghurt-Marinade
1 Becher fettarmer Naturjoghurt
3 EL Bier
2 kl. zerdrückte Knoblauchzehen
2 TL grobes Meersalz
3 TL Currypulver
1 in Stücke geschnittene rote Paprika
Die Zutaten gut miteinander verrühren und das Fleisch eine Nacht darin marinieren.
Bier-Senf-Marinade
3 EL gutes (!) Olivenöl
2 EL Pils
1 TL Senf
½ TL Senfkörner
etwas gehackte Petersilie
etwas getrockneten Thymian
2 Prisen Kräutersalz
1 gr. Prise Pfeffer
1 Prise scharfes Paprikapulver
1 Prise Currypulver
Senf, Bier und Öl gut vermengen, danach dann die restlichen Zutaten hinzugeben und alles gut durchrühren. Das Fleisch mindestens zwei Stunden, besser eine ganze Nacht in der Marinade einlegen, immer wieder kontrollieren, dass das Fleisch bedeckt ist.
Einfache Bier-Marinade
200 ml Bier
200 ml Olivenöl [...mehr]
11. März 2009

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Autor: Ariane
Bei diesem Rezept kommt es nicht nur darauf an, ein gutes Bier zum Kochen zu verwenden, sondern auch einen guten Schafskäse zu nehmen. Denn je besser der Feta, umso besser das ganze Essen.

Zutaten für 4 Personen:
1 kg Hähnchenbrustfilet (einen Tag vorher marinieren!)
1 mittelgrosse Zwiebel
1/2 Tube Tomatenmark
200 ml Sahne
150g Schafskäse
200 ml Pils
Salz, Pfeffer, Paprika, Zucker
1 El Öl
2 El Butter
250g Champignons
Zubereitung:
Die Zwiebeln würfeln und in heißem Öl anbraten. Das Tomatenmark einrühren, die Sahne und das Bier angießen, dann alles köcheln lassen und gut abschmecken. Sobald die Sauce abgekühlt ist, wird die Hähnchenbrust darin mariniert (für mind. 15 Stunden).
Am nächsten Tag dann eine Auflaufform einfetten und die Hähnchenbrustfilets hineinlegen. Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden, über das Hähnchen streuen. 1-2 EL Marinade darüber verteilen, dann den gewürfelten Schafskäse über das Fleisch streuen.
Bei 200 Grad etwa 60 Minuten im Ofen backen. Dazu passt ein frischer Salat und natürlich ein kühles Pils.
Dieses Rezept orientiert sich an einem Rezept von Albert Vogt, Klockhstraße 21, 88400 Biberach.
[...mehr]
3. März 2009

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Autor: Ariane
Heute gibt es mal ein etwas nobleres Rezept: Spaghetti mit Bierschaum und Kaviar.
Es stammt von Spitzenkoch Stefan Schüller und ist auch in dessen Schweizer Bier-Kochbuch abgedruckt, zusammen mit vielen anderen köstlichen Bierrezepten.
Zutaten:
500 g Spaghetti
Olivenöl
100ml Sahne
10g Butter
30ml Bier
Kaviar
Salz, Pfeffer
Zubereitung:
Die Spaghetti in kochendem Salzwasser garen, abgießen und mit etwas Olivenöl mischen. Für den Bierschaum 100 ml Sahne mit 10 g Butter aufkochen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz vor dem Servieren 30 ml Bier hinzugeben und die Sauce nochmals erhitzen. Die Spaghetti portionsweise zu einem Nest drehen und anrichten, den Bierschaum darübergeben und nach Belieben jeweils eine Nocke Kaviar oder Saiblingskaviar daraufsetzen. [...mehr]
22. Februar 2009

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