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Autor: Thomas

Wird mal wieder Zeit für einen Blick in unser Bier-Magazin. Ein zufällig herausgepickter? Glücklichsein mit Bier für Interessierte. Bier braucht man nicht zu verkosten, um es zu genießen. Kann man aber. Sehr, sogar.

bier.pur 01.2010, Cover„Eine Hilfestellung zum Genießen von Bier. Wozu? Bier ist doch Genuss par excellence.“
So lautet der Eingangssatz eines zweiseitigen, textlastigen Artikels in bier.pur von Birgit Rieber.

(Nein, keine Ahnung wer das ist, aber den Autor oder die Autorin namentlich zu nennen klingt so qualifiziert. :D)

Inhalt? Abgesehn von der obligatorischen Liebeserklärung an das Bier.
Wozu eine Halbe Bier weinartig mit einem langen, laaangen, verkostenden Schluck, optimalerweise mit halb geschlossenen Augen, selbstverständlich, aus dem Glas nehmen?
Bier ist Genuss 2 Go. Und gesellig.
Gut muss das Bier natürlich sein. Das ist wichtig. Und gut gezapft. Das Auge trinkt schließlich mit.

… natürlich geht es auch anders.

Der Rest des Artikels dreht sich um den „degustatorischen“ Alternativgenuß.
Soll heißen, Bierverkostung. Liest sich wie ein Crashkurs für bewussten, ganzheitlichen Biergenuss für den Pöbel und rattert alle acht(?) Stationen einer Bierverkostung ab.    [...mehr]


Autor: Thomas

Telegrafieinterview mit Herrn Oliver Krainz über bier.pur, Teil 2! Worin der Traum von Bedeutung platzt, der Beste Job eines Lebens offenbart wird und man nochmal unterstreicht, daß Bier = Pennerbraue Schwachsinn ist. Jawohl.

OsterbierNachdem Sepp Wejmar recht flink hier erschien, hat es jetzt doch ein wenig gedauert bis sein Chef nachzog. Mea culpa. *räusper*
Nichtsdestotrotz wird bier.pur nicht vernachlässigt. Wo kämen wir denn da hin.

Das hat auch überhaupt nichts mit der WM 2010 zu tun! Näääh.

- Und jetzt mal ehrlich. Wie zum Geier seid ihr auf nurbier.de gestoßen? ;)

durch google alerts

- Du bist Produktmanager und allgemein der Oberchef der GENUSS-Reihe. Kannst Du ein bißchen aus dem Nähkästchen plaudern? Habt ihr verschiedene Ressorts? Ein Kernteam das überall aktiv ist, bei Käse wie Bier?

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Autor: Thomas

Produktmanager, Leitung, Diplom-Sommelier, Weinakademiker, Diplin-Biersommelier, Magister. Die Liste der Titel ist lang. Aber was ist der Unterschied zwischen dem Produktmanager und dem Chefredakteur eines Magazins?

Bierblasen © Flickr/Tambako the Jaguar

Der Chefredakteur hat mehr Zeit zum beantworten eines Interviews. ;)

Damen und Herren, das Telegrafieinterview mit Herrn Oliver Krainz über bier.pur:

- Das Wichtigste natürlich zuerst. Wer bist Du?

ein kind der gastronomie.

- Für viele Bierliebhaber und -kenner muß der Beruf des Biersommeliers wohl sein, als hätte man in Gottes Anlitz geblickt.
Kannst Du das bestätigen?

nicht ganz so, aber fast :-)

- Natürlich dürfen die beiden klassischen Fragen nicht fehlen:
Was war das beste Bier, bei dem Dein Gaumen jemals das Glück haben durfte Bekanntschaft damit zu schließen?


[...mehr]


Autor: Thomas

Irgendwie sind sowohl der Name des Blogs wie auch der Titel des Magazins sehr gute Indikatoren für ihre thematische Ausrichtung.

bier.pur MagazinfrontWie beim Interview versprochen komme ich jetzt auch endlich mal dazu, das Magazin ein wenig im Detail zu bestöbern. Und sieh mal einer an …

Wobei der erste Anblick die Zyniker unter uns eher an Realsatire erinnern mögen. Menschen, Biere, Attraktionen? Die Leitüberschrift weckt humorvolle Assoziationen.

Ist de facto aber alles ganz falsch. Statt um Zirkus oder Promi-Talk dreht es sich tatsächlich um Bier.
Und zwar ausschließlich.

Attraktionen?
Keine, die nicht irgendwie mit Bier zu tun hätte.
Beispiele?

Der Artikel über Londoner Pubs. Drei Seiten voller Impressionen, Artikel und Adressen.
Bierfestivals.
Besonders lohnende Ziele für den Biertourismus.

Menschen?
Ausschließlich Personen und ums Bier.
Beispiele?

Braumeister persönlich.
Namhafte Brauereichefs.
Bierverkoster im Blickpunkt.

Biere?
Mehr, als man aufzählen könnte.

Biertests, selbsterklärend.
Zwei Seiten über Zapfanlagen.
Zwei Seiten über Bierkarten und -fächer.
Und soviel mehr sonst.    [...mehr]


Autor: Thomas

Traurig, aber wahr. Biersommelier ist doch nicht das gelobte Land, in dem Nektar und Ambrosia fließen. Das heißt, die fließen da schon. Aber so richtig mit reinlegen und glückselig sein is’ nich’. Dafür macht Deutschland tolle Traditionsbiere und Sachsen super Schwarzbiere. Da ist die Welt nochmal gerettet!

Sepp WejwarUnd wo würdest Du uns global positionieren? Deutschland braut ja zweifellos gutes Bier. Aber als Mann vom Fach … die Tschechen brauen  immerhin auch phantastisch. Und die sind nicht die einzigen. Wer könnte
uns vielleicht noch was beibringen? Die Österreicher? Oder gar die Amis?

Oder ist alles in Ordnung und die Deutschen sind die Krone der Braukunst?

Alle genannten Länder brauen exzellente Biere. Aus den Staaten kommen Biere mit unvergleichlichem Hopfenaroma. Alle die nach den Hopfensorten Cascade oder Amarillo verrückt sind werden das bestätigen. In Österreich gibt es eine fantastische Qualität auch bei den meisten “Massenbieren” UND verrückte Nischenbiere, die großartig sind. IN Deutschland finde ich vor allem unglaublich gute Traditionsbiere, etwa ein Pils (Nord- oder Süddeutscher Brauart), wie es kaum besser gemacht werden kann, exzellentes Schwarzbier aus Sachsen (siehe das deutsche bier.pur das am 23. April erscheint) herrlich fruchtige und intensive Weißbiere alle Stärkenklassen.

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Autor: Thomas

Hach, nie kriegt man sie dazu Namen zu nennen und mal ein wenig zu lästern. Gott sei Dank hab’ ich dennoch gefragt, die Anekdoten waren toll. *g* Versuchen wir nochmal ein wenig in die persönliche Meinung zu stochern.

Sepp Wejwar(Welches Bier aus welchem Land, das hat ja noch mehr Potential als Fußball!)

Wollen wir ein wenig was für den Lokalstolz der Leute tun? Hand auf’s Herz: wer in Deutschland braut das beste Bier? Sachsen, Bayern, Franken, Westfalen?

Das wär einmal eine interessante Aufgabe. Vielleicht finden wir jemand der eine statistisch aussagekräftige Testreihe finanziert! Die von Dir genannten Länder haben ihren Stil und das ist schön, das darf nicht verloren gehen. Wenn alle wollten, dass jedes Bier jedem schmecken soll, wäre das das Ende der Bierkultur. So aber kann ich sagen: ich hab aus allen diesen Ländern ganz exzellente Biere verkostet. Solche die eher dem Breitengeschmack entsprechen und “Exoten”.

Sepp Wejwar, in seiner Funktion als Privatmensch zu finden unter www.allebiere.at.

Und als Bierguru und Annahmestelle für LeserInnenbriefe zu erreichen unter:
bier(AT)wegro.at
s.wejwar(AT)agrarverlag.at

Fehlt noch die Werbung! Das bier.pur Abonnement. :D
Natürlich nicht zu vergessen auch das komische Vorteilsabo für ihr 5jähriges Jubiläum. ;)

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Autor: Thomas

Na gut. Offenbar doch nicht alles Nektar und Ambrosia im Lande Biersommelier und Chefredakteur „Bierzeitung“. Aber nahe dran! Aber, wenn man einen Mann vom Fach schon vor sich hat, kann man natürlich nicht widerstehen. Plakativ, aber stets von größtem Laieninteresse:

Sepp WejwarNatürlich dürfen die beiden klassischen Fragen nicht fehlen: Was war das beste Bier, bei dem Dein Gaumen jemals das Glück haben durfte Bekanntschaft damit zu schließen?

Natürlich “Edition 09″ das erste Bier, das bier.pur gemeinsam mit dem Mühlviertler Biererlebnis gebraut hat. Im Ernst (obwohl die “Edition 09 sehr gut ist): Da gibt es viel zu viele um eines herausheben zu können. Vor allem Deutschland und Österreich haben viele überaus positive bierige Überraschungen zu bieten.

… und natürlich noch das schlimmste. Erinnerst Du Dich an irgendein Gebräu, das Du trotz aller Mühen noch nicht vergessen konntest?

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Autor: Thomas

Aha! So wird aus jemanden, der Werbung für Klamotten macht und bei IKEA, wenngleich auch führend, tätig war, jemand, dessen zentrales, wenn auch nicht einziges, Thema beruflich wie privat das BIER ist.

Sepp WejwarFür viele Bierliebhaber und -kenner muß der Beruf des Biersommeliers wohl sein, als hätte man in Gottes Anlitz geblickt. Kannst Du das bestätigen?
Ich meine, jeden Tag das verschiedenste Bier, die exotischsten Sorten, handwerklich gebraute Einzelstücke die Ihresgleichen suchen? Woah.

Das ist natürlich GENAU SO. Auf der einen Seite. Auf der anderen Seite sollen alle, die sich überlegen, das auch machen zu wollen, bedenken, dass das häufige Verkosten auch durchaus eine Arbeit sein kann. Wenn wir etwa 60 Biere an einem Tag beurteilen sollen, wie es zum Beispiel bei der Jury des CULINARIX, oder, wenn wir einen Bierstil bewerten, der Fall ist. Und das natürlich völlig bei Sinnen und OHNE auch nur ein bisserl betrunken sein zu dürfen. Denn wir dürfen die Beurteilungsfähigkeit nie verlieren.

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Autor: Thomas

Werbung? Check. Bier? Check. Na denn mal los. Fangen wir das Interview mal ganz gemächlich mit den wichtigsten Fakten an. Autor, Diplom-Biersommelier, ein ellenlanger Lebenslauf in Sachen Marketing – klingt alles wenig spannend und recht normal für Träger gehobener Verantwortung.
Wo bleibt also das Bier?

Sepp WejwarDas Wichtigste natürlich zuerst. Wer bist Du?

Diese hochphilosophische Frage stelle ich mir seit etwa 53,8 Jahren, ohne dabei auf völlig befriedigende Antworten gestoßen zu sein. Ich helfe mir einmal mit technischen Daten:

Wiener (Josefstädter) Jahrgang 1956, jahrzehntelang im Marketing tätig (auch Dozent dafür am Vienna Fashion Institute und an der Werbeakademie). Führungspositionen u.a. bei IKEA, Wienerberger, Diners Club und Salomon Österreich. Dann Werbeagenturinhaber (nicht erfolglos - vor allem für Getränke). Dann Weinjournalist und -buchautor.

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Autor: Thomas

Nachdem jetzt ja nun öffentlich bekannt ist, daß dieses Blog noch billiger zu haben ist wie die FDP (Oha, jetzt wird’s politisch. Gefährlich, gefährlich.), kann ich euch auch gleich die beiden Käufer vorstellen. Der eine hat meinen Unsinn schon abgearbeitet, der andere versucht sich noch zu winden.

Sepp WejwarQuasi fast so gut wie Bier. Naja. Fast besser, als Bier!
Faaaast. Wir wollen ja nicht übertreiben.

Natürlich Ehrensache, wenn sich die Leute schon für ein Briefinterview hergeben, daß ich dann auch ihre Homepages verlinke und euch auf kaufbares Gut „aufmerksam“ mache.

Soweit, so gut. Füg ein, was Du sonst noch so loswerden willst, ich bin gespannt. Guten Wochenstart Dir. :)

Dir auch - bitte sei so lieb und bring meine website (die noch immer nicht komplett befüllt, aber schon herzeigbar ist, nämlich www.allebiere.at
und das bier.pur Abonnement ins Spiel!

UND: wer immer auch an bier.pur schreiben will (email!?) kann das gerne tun, wir veroeffentlichen auch LESERINNENBRIEFE!

MEINE mailadressen: bier(AT)wegro.at; s.wejwar(AT)agrarverlag.at

Da lest ihr’s. Tut was für mein Geld!
Seine Homepage ist toll, wenn man auf Bierfachsimpelei steht. Die hab’ ich als erstes angeklickt. ;)
Zum Abonnement hab’ ich mich übrigens ebenfalls für euch durchgeklickt. Bier.pur kostet euch 19,90, also ‘nen 20er im Jahr, wenn ich das richtig verstanden habe, und bringt euch fünf Ausgaben ins Haus.

Da ich schon zwei Ausgaben hier herumliegen habe, köööönnte ich natürlich verraten ob es sich schon lohnt, das Ding zu abonnieren.
… aber das heb’ ich mir für später auf. *g*    [...mehr]


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