Ein Blickfang der nicht nur zur Weihnachtszeit alle Aufmerksamkeit am Stammtisch auf sich zieht ist der Bierstiefel. Dieses etwas andere Trinkgefäß sorgt für gute Laune in der Runde und beschert seinem Besitzer einen ganz ungewohnten Biergenuss.
So vielfältig wie das Sortiment an verschiedenen Biersorten ist auch die Kollektion der Biergläser. Das Pilsener Bier kommt in die Tulpe, welche in manchen Kreisen auch liebevoll Pilsblume genannt wird. Das dunkle Altbier findet sich, wie sollte es auch anders sein, im Altbierglas wieder. Und auch bei der sogenannten Kölner Stange handelt es sich doch tatsächlich um ein Behältnis in das man traditionell Kölsch einfüllt, auch wenn es vom Name her auf den ersten Blick vielleicht etwas anderes vermuten lässt. Ja und das Hefeweizen wird ganz einfach im Hefeweizenglas serviert.
Bierstiefel selbst gemacht
Doch solche Exoten wie den Bierstiefel sieht man nicht oft. Was nicht unbedingt an der Jahreszeit liegt, denn auch im Sommer kommt ein eisgekühlter Stiefel angefüllt mit einem kühlen Blonden jedem Liebhaber gerne auf den Tisch. Da würde es sich doch anbieten einmal selbst kreativ zu werden und einen blanko Bierstiefel zum Herrentag nett dekoriert zu verschenken. Oder vielleicht mit dem Motiv des Lieblingsfußballvereins bedrucken zu lassen.
Beim Anbieter Gastronomiebedarf-Krieger bekommt man zum Beispiel Gläser in Stiefelform schon für 4 Euro das Stück. Den Bierstiefel und eine Möglichkeit ihn gleich vom Profi bedrucken zu lassen gib es auf folgender Webseite.
Ein Genussführer für alle Freunde des Biers: Der DLG Bierguide 2008 prämiert die besten Brauereien und natürlich die besten Biere.
Das Bier kann hierzulande auf eine lange Tradition zurück blicken und schließlich gibt es hier das Reinheitsgebot. Insgesamt gibt es über 5.000 Biersorten in Deutschland. Grund genug eine Auswahl der Besten der Besten zu treffen.
Der DLG Bierguide erleichtert die Auswahl
Dafür hat sich die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) die Zeit genommen und hat auf 120 Seiten ihre Erfahrungen niedergeschrieben. Der Guide gibt eine Übersicht über das Beste was aus Hopfen, Malz, Hefe und Wasser hergestellt wird.
Auch Celebrities haben in dem Bier-Guide ihre Favoriten bekanntgegeben, darunter auch der ehemalige Landwirtschaftsminister Horst Seehofer.
Zusätzlich zur Prämierung und Empfehlung gibt’s noch ein “Special”, nämlich zur Weißbier-Tour durch den östlichen Teil Bayerns - wo sonst?
Der Guide kostet 9,90 Euro und ist direkt beim DLG-Verlag oder auch im Buchhandel erhältlich. Eigentlich auch eine gute Geschenkidee oder? [...mehr]
Obwohl ich mich ja mit Händen und Füßen dagegen wehre, laut statistischem Bundesamt sieht es weiterhin so aus, als bliebe Bier eine reine Männersache.
m Schnitt trinkt jeder Deutsche pro Jahr rund 116 Liter Bier. Eine Bevölkerungsgruppe ist dem Gerstensaft dabei ganz besonders zugeneigt. 14 Prozent der deutschen Männer trinken gemäß der Typologie der Wünsche täglich Bier. Derart oft greifen nicht einmal zwei Prozent der Frauen zu Pils, Kölsch oder Weizen. Fast jede zweite Frau nimmt das Nationalgetränk der Deutschen sogar so gut wie nie zu sich. Bei den Herren ist die Gruppe der Pilsverächter dagegen klein – nur 15 Prozent verzichten weitestgehend darauf. Besonders niedrig ist die Zahl der Täglich-Konsumenten in einer der deutschen Biermetropolen schlechthin. In Bremen, der Heimat des weltweit bekannten Beck’s-Bieres, kosten nur etwas mehr als 3 von 100 Einwohnern Tag für Tag von dem erfrischenden Getränk.
Also Mädels, greift ruhig mal öfter zum Gerstensaft, ich kanns nicht oft genug betonen, der macht nämlich schön Lasst mich gefälligst nicht allein auf weiter Flur! [...mehr]
Jungs, falls ihr nicht zu den sogenannten Metrosexuellen like David Beckham gehört, könnt ihr direkt hier aufhören zu lesen.
Denn heute gehts mal um richtigen Mädchenkram :-).
Nicht, dass Männer nicht auch davon profitieren könnten….!
Traditionell steht am 23. April wieder alles im Zeichen des Biers, denn dann wird der Tag des Deutschen Bieres begangen.
Am 23. April 1516 wurde das deutsche Reinheitsgebot proklamiert, und seitdem gilt per Gesetz: Ins deutsche Bier gehört nur Wasser, Hopfen und Gerste (naja, fast jedenfalls ). Später kam noch die Hefe dazu (als man in der Lage war, Hefe herzustellen).
Natürlich nicht nur deswegen, denn schaut man sich mal den deutschen Pro-Kopf-Verbrauch an, ist eine eindeutige Tendenz ersichtlich.
Der Pro-Kopf-Verbrauch sinkt also seit längerem und Bier ist nicht länger des Deutschen liebstes Getränk. Da kommt ein Tag ganz im Zeichen des Biers den Brauern natürlich wie gerufen, haben sie doch so die Chance, sich dem (potentiellen) Kunden einmal in ihrer ganzen Bandbreite präsentieren zu können.
Das Rheinheitsgebot gilt als ältestes Lebensmittelgesetz der Welt und daher wird dieser Tag von den Mitgliedern des Deutschen Brauer-Bundes in ganz Deutschland mit zahlreichen Festen und Veranstaltungen begangen.
So gibt es beispielsweise jedes Jahr Brauereiführungen, Biermeilen, Frühschoppen mit frisch gezapftem Bier, Biergartenpartys, Sonderverkaufs-Aktionen und vieles mehr.
Über das Programm für 2008 kann man sich ab März auf der Homepage des Brauer-Bundes erkundigen.
Am 23. April werden dann auch erneut die “Botschafter des Bieres” ernannt. Mit diesem Titel ehren die deutschen Brauer Menschen, die sich durch ein außergewöhnliches Engagement rund um das Thema Bier und Lebensmittel ausgezeichnet haben. Im vergangenen Jahr war beispielsweise Horst Seehofer der Botschafter des Bieres.
Nun sind es ja noch gute zwei Monate bis zum Tag des Deutschen Biers, aber keine Angst: Ich werde euch natürlich noch mal rechtzeitig daran erinnern. Wäre ja tragisch, wenn euch womöglich das eine oder andere Gratis-Bierchen durch die Lappen gehen würde
Zum Glück gibts für Bierfans ja jede Menge informative und unterhaltsame Websites im Netz und eine davon möchte ich euch heute mal ein wenig näher präsentieren, nämlich den Bierclub.
Es ist nicht leicht für eine Website, sich über Jahre im Internet zu halten, da muss der Inhalt schon stimmen. Der Bierclub feiert nunmehr sein zehnjähriges Jubiläum- das ist schon eine Leistung. Auf den Clubseiten kann man sich jeden Monat über das “Bier des Monats”, Bier-News, Rezepte, Termine und Bier-Parties informieren. Unter dem “A-Bier-C” findet man dann auch zum Beispiel Infos über einen Bier-Sommelier und der Seitenbetreiber, die Probier GmbH, bietet auch einen Bier-Shop an. Alles zusammen genommen stellt der Bierclub eine der besseren Bier-Fanseiten dar, informativ, übersichtlich und praktisch.
Zum aktuellen “Bier des Monats” hat der Bierclub das Rhöner Premium Pils gewählt- eine hervorragende Wahl, wie ich finde.
Ich gebe es an dieser Stelle zu, ich bin (typisch Weib) ein großer Fan von Bio-Getränken, ich liebe Bionade und ebenso auch die leckeren Bio-Biersorten der Privatbrauerei Peter KG. Neben dem Rhöner Premium Pils gibt es da zum Beispiel den Rhöner Schwarzer Peter, ein wunderbares, herbes Schwarzbier. Außerdem gibt es die heutzutage unvermeidlichen Bier-Mischgetränken, die ich in diesem Fall jedoch ausdrücklich für gut befinde, da es sich bei der “Roten Holle” um eine Mischung mit Hollunder-Bionade handelt- hmmmmmmmm! Das perfekte Getränk an heißen Tagen (und schon vor vier Uhr legitim ). Wichtigstes Erkennungsmerkmal: das Rhönschaf. Ohne Schaf kein echtes Rhöner!
Und wo ich schonmal den Bierclub erwähnt habe, kann ich mir den folgenden Werbespot einfach NICHT verkneifen, denn auch da gehts um nen Bierclub - wenn auch nen etwas anderen…
Was man so alles im Internet finden kann, ist schon erstaunlich.
Ok, wirklich Neues ist nicht dabei und Methode 15 muss ich aufs schärfste verurteilen, aber unterhaltsam sind die Jungs definitiv!
Mich stimmt das ja irgendwie nachdenklich: Was früher nur ein netter Zeitvertreib für lahme Samstagabende war, hat heutzutage schon das Zeug fürs Fernsehen. Hätte man mir das mal erzählt, als ich noch Teenie war, ich wäre heute ein Star!
Also es geht ja nichts über ein schöne kühles Bierchen, aber meine Beisser sind mir dann doch dafür zu schade- ich meine, rechnet euch doch mal aus, wie teuer eine Zahnkrone ist und wieviel Bier man davon kaufen könnte. Das wär doch blanker Irrsinn!
Aber die Papier-Faltmethode gefällt mir gut. Die merk ich mir Und ansonsten bin ich eben Spießer. Ein wahrer Bierfreund hat überall seine Öffner
Nach Einschätzung des deutschen Marktführers Radeberger werden die Umsätze 2008 deutlich sinken.
Dass das deutsche Bier deutlich teurerwird, haben wir ja mittlerweile schon erfahren. Da wundert es nicht wirklich, dass die deutschen Brauereien nun mit erheblichen Umsatzeinbußen rechnen. „2008 wird ein Schicksalsjahr der Auslese im deutschen Biermarkt. In diesem Jahr wird sich endgültig die Spreu vom Weizen trennen“, sagte Ulrich Kallmeyer, Chef der Radeberger-Unternehmensgruppe zur Lausitzer Rundschau.
Schon im vergangenen Jahr klagten viele Brauereien, beispielsweise die Bitburger Brauerei, über einen deutlichen Absatzrückgang. Aber nach dem enormen Umsatz im Fußball-WM-Jahr 2006 überraschte das wohl niemanden so wirklich. Dumm nur, dass der nasse Sommer 2007 und die Verteuerung etlicher anderer Dinge des täglichen Bedarfs dann noch dazu kamen. Und nicht zu vergessen der Trend zu Biermixgetränken, der keinesfalls den Verlust bei den klassischen Biersorten auffangen kann.
Nun noch die Preissteigerungen um durchschnittlich einen Euro pro Kasten Bier, dazu das allseits diskutierte Rauchverbot in Braustuben und Kneipen, von dem die Wirte befürchten, dass es die Gäste abschreckt - und das Horrorszenario ist perfekt.
Die Traditionsunternehmen unter den Brauereien befürchten nun einen „wahnsinnigen Aktionismus“ der Billiganbieter, die als einzige permanent ihren Umsatz erhöhen und sich auf die Zugkraft deutscher Discounter verlassen, in deren Regalen sie ihre Produkte meist in Plastikflaschen anbieten.Von den bestehenden Unternehmenskonzepten will dennoch keines der großen Brauereiunternehmen abweichen. Kein Werbekrieg mit dem Mitbewerber, keine Umstrukturierung der PR-Abteilungen und auch keine neue Zielgruppenorientierung. Vielmehr verlassen sich auch die Brauer auf das typisch deutsche Markenbewusstsein. Denn was bei Kleidung, Kosmetik und Autos funktioniert, funktioniert doch wohl auch beim Bier: der Name (und das Image) lockt den Kunden. Und was geht bei Bier schon über „Made in Germany“? Interessant dürften hingegen die Strategien der kleineren Brauereien werden. Biertourismus dürfte hier wohl erst der Anfang sein, um die Kunden zu locken. [...mehr]