Briefkastenbier, der Selbstversuch – „Hol mal zwei neue!“

Internationale Biersorten importierende Onlineversandhäuser sind so ziemlich mit der bequemste Weg, schnell und einfach mehr verschiedene Biere ins Haus zu bekommen, als man wusste daß es Länder gibt.

Dementsprechend stand das Briefkastenbier bei unserem Einkaufsführer auch ganz oben auf unserer Liste. Nachdem ich den alten Beitrag ausgegraben und die URL zum Anbieter abgestaubt habe, ging der Rest angenehm bequem und schnell. 1a verpackt, flinker Versand, bezahlbare Preise.

Das bequem und schnell beinhaltet sogar die Diskussion, welches der hunderttausend Bierpakete wir jetzt eigentlich liefern lassen. „24 Fl. Internationale Biere“, natürlich, was sonst?
Und das trotz erhabener Auswahl!

Der Effekt war spektakulär. Die aufschwingende Tür des zwei-Meter-Großfamilien-Männerkühlschranks offenbarte uns einen Blick in himmlische Gefilde. Neben Rauch- und Honig- und Schokobier füllten zwei dutzend Importbiere die Fächer.
Es war … Gott .. schluchz es war so schön!

Solange der Vorrat hielt (immerhin drei Tage!), war es dann eine Kunst, sich ein Bier zu holen:

– zwei lümmeln auf der Couch
– einer geht sich noch ein Bier holen
– „Bring mir auch noch eins mit!“
– „Mir auch!“
– „Okay.“
– der Bierholer steht mir der Bier in der Hand vor der Lümmelecke
– die Bierauswahl wird stumm an der ausgestreckten Hand angeboten
– interessiert wird wahllos zum Überraschungsbier gegriffen
– „Hey, Brasilien!“
– „Ich hab‘ Reisbier. Was zum Teufel?“
– „Ich hab’…hmmm….ah, da! Schweden!“
– *plöpp*
– *plöpp*
– *plöpp*
– „Ahhhh…“
– „Ahhhh…“
– „Ahhhh…“

Traumhaft. Wie Kinderüberraschung für Große.
Nur das Kirschbier war weniger Bier denn Limo…
Dafür war das Reisbier trotz ungewohnten Komponenten ein Renner.
Und das Fazit?
Sofort wieder. 😀