Autor: Thomas
Telegrafieinterview mit Herrn Oliver Krainz über bier.pur, Teil 2! Worin der Traum von Bedeutung platzt, der Beste Job eines Lebens offenbart wird und man nochmal unterstreicht, daß Bier = Pennerbraue Schwachsinn ist. Jawohl.
Nachdem Sepp Wejmar recht flink hier erschien, hat es jetzt doch ein wenig gedauert bis sein Chef nachzog. Mea culpa. *räusper*
Nichtsdestotrotz wird bier.pur nicht vernachlässigt. Wo kämen wir denn da hin.
Das hat auch überhaupt nichts mit der WM 2010 zu tun! Näääh.
- Und jetzt mal ehrlich. Wie zum Geier seid ihr auf nurbier.de gestoßen?
durch google alerts
- Du bist Produktmanager und allgemein der Oberchef der GENUSS-Reihe. Kannst Du ein bißchen aus dem Nähkästchen plaudern? Habt ihr verschiedene Ressorts? Ein Kernteam das überall aktiv ist, bei Käse wie Bier?
[...mehr]
24. Juni 2010

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Autor: Thomas
Zisch macht die Dose und Plöpp macht die Bügelflasche. Die regulären Biertrinker mit kronverkorkten Glasflaschen blieben bisher jedoch lange Jahre im Abseits stehen, ohne traditionelles Markengeräusch mit Wiedererkennungswert für ihre Trinkgewohnheiten.

Damit ist nun Schluss!
Ottakringer hat es sich zur Aufgabe gemacht, dieser Diffamierung in Deutschland ein Ende zu setzen!
Mit einem Satten PLÖPP!, respektive, Blopp!, auf österreichisch, öffnen sich ab sofort die Flaschen der deutschen Brauereien. Und das ganze völlig ohne Bügelverschluß!
Zauberei? Voodoo? Die heulenden Seelen der Erstgeborenen aus eintausend Generationen?
Näh. Nur ‘nen Pariser oben reingepfropft. [...mehr]
22. Juni 2010

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Autor: Thomas
Produktmanager, Leitung, Diplom-Sommelier, Weinakademiker, Diplin-Biersommelier, Magister. Die Liste der Titel ist lang. Aber was ist der Unterschied zwischen dem Produktmanager und dem Chefredakteur eines Magazins?

Der Chefredakteur hat mehr Zeit zum beantworten eines Interviews.
Damen und Herren, das Telegrafieinterview mit Herrn Oliver Krainz über bier.pur:
- Das Wichtigste natürlich zuerst. Wer bist Du?
ein kind der gastronomie.
- Für viele Bierliebhaber und -kenner muß der Beruf des Biersommeliers wohl sein, als hätte man in Gottes Anlitz geblickt.
Kannst Du das bestätigen?
nicht ganz so, aber fast
- Natürlich dürfen die beiden klassischen Fragen nicht fehlen:
Was war das beste Bier, bei dem Dein Gaumen jemals das Glück haben durfte Bekanntschaft damit zu schließen?
[...mehr]
20. Juni 2010

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Autor: Thomas
Klingelt die große Kasse, werden die Bandagen asozial. Ob das jetzt Flugzeugbauer sind, die sich um einen amerikanischen Staatsauftrag kloppen oder ein Knäuel Brauereien, die offizieller Sponsor der WM 2010 werden wollen …
Eine kleine Odyssee:
Dabei war Ende 2009 noch alles klar. Wenn schon sonst keine Brauerei, dann der Shootingstar Hasseröder. Dessen Mutterkonzern läuft unter dem Titel „weltgrößter“ Brauer und bringt das Ostbier als „Deutschlands offizielles Bier“ mit nach Afrika.
In der Zwischenzeit hat sich Bitburger einen der begehrten Posten als Programmsponsoren von ARD und ZDF geschnappt. Als traditioneller Geldkumpel des DFB jetzt kein großes Wunder.
Ebenfalls Anfang 2010 wurde es anderenorts allerdings schon etwas schwieriger. Budweiser wollte natürlich, traditionell, offizieller Sponsor der Fußball-WM werden. Hat zwar wenig damit zu tun das offizielle deutsche Bier zu sein, aber auch der Weg zum offiziellen Sponsor war steinig. [...mehr]
18. Juni 2010

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Autor: Steffen
idbeer bietet pünktlich zum WM Start einen besonderen Service an: Auf der Homepage lässt sich das eigene Bier zur Fussball WM gestalten. Bei der grossen Auswahl an Etiketten kommt jeder Fussballfan auf seine Kosten. Mit dem Lieferservice kommt das persönliche Bier direkt nach Hause, und wenn Deutschland Weltmeister wird, gibt’s sogar das Geld zurück!
Wir hatten ja schon an Ostern über idbeer berichtet, und nun gibt es aus gegebenem Anlass wieder ein Special über die Biergestalter. Selber Bierbrauen ist einfach zu anstrengend, aber ein individuell gestaltetes Etikett auf dem Bier kommt gut als Partygag oder auf Geburtstagsfeten. Erst recht kommt bei der WM so richtig Teamgeist auf, wenn die Korken unisono ploppen und das eigene Etikett in frischem Schaum glänzt. Die Vorlagen machen einiges her, und können beispielsweise mit dem eigenen Namen versehen werden.

Mit idbeer die WM ganz individuell geniessen
Und das zu einem komplett fairen Preis: Die WM-Kollektion wird zum Sonderpreis von 9,99 Euro pro Sixpack angeboten. Natürlich lassen sich auch gleich ganze Kästen bestellen. Hier ist besonders [...mehr]
17. Juni 2010

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Autor: Thomas
Es kann ja nicht immer alles gut ausgehen. Selbst wenn das Sommermärchen, welches als Begriff in den letzten paar Jahren arg inflationär durch die Medien wanderte, auf der letzten Seite angelangt ist und alle glücklich leben bis an das Ende aller Tage, geht das wahre Leben weiter. Und das bleibt trocken. Weh’ uns!

“Bestes Lager gegen das beste Bier in Amerika - dass es einen amerikanischen Sieg über England gibt.“
Bier für die diplomatischen Beziehungen! Super Idee. Natürlich kann es Bier nicht für alle geben, und nach dem katastrophalen Torwartfehler der Insel…uh, bewohner, bleiben sie durstig. 1:0 im Saisonauftakt für Amerika.
Das laut Interview ja doch mehr zu bieten haben soll als Wasserbier.
[...mehr]
16. Juni 2010

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Autor: Thomas
Während anderenorts das Bier ausgeht, sind wir in Europa ganz gut damit versorgt. Aber was bringt einem alles Bier der Welt, wenn man es nicht trinken darf?

So bemühen sich Legislative samt Hausbutler Exekutive der zivilisierten, mitteleuropäischen Kulturwiege hingebungsvoll, es den Fußballfans schwer denkbar schwer zu machen.
Fußball und Bier gehören nunmal zusammen wie Liebe und Scheidungsanwälte, da machen es einem die neuen Anti-Bier-Verordnungen zur Unterdrückung von Säuferturm und Alkoholrandalierung nicht leichter.
Ort der traurigen BierGeschichte? Bozen im süditalienischen Tirol. Ein junger Bozner schlendert gut gelaunt mit, man glaubt es kaum!, einer GANZEN! Flasche Bier (skandalös!) durch die Leonardo-da-Vinci-Straße. Und darf dafür auch gleich berappen.
Und warum? [...mehr]
11. Juni 2010

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Autor: Thomas
Es gibt Dinge, die gehören einfach zusammen. Politik und Stammtische, Deutsche und Sauerkraut, Autos und Benzin, Zombies und Kettensägen und, natürlich, Fußball und Bier. Sich fernab von daheim an kühlem Gerstensaft delektieren zu können, war daher also schon seit den Zeiten unserer Ahnen ein Problem, welches es zu lösen galt.
Nein, ich verschone euch jetzt mit einer Anekdote zu Bier und Hawaii. Lassen wir die Schlagerparade eingetütet und kommen direkt zum zur Fußballweltmeisterschaft am Nachbarskontinent.
Das Handelsblatt hat sich die Mühe gemacht, deutsches Bier bis zum schwarzen Kontinent zu verfolgen. Hurra!
Die Nutznießer sind in diesem Falle natürlich unsere Nationalelf plus Jogi. Pardon. Joachim Löw.
Und wer anderes könnte unser Bierimporteur für die deutschen Elf sein, außer Bitburger? Seit fast zwei Dekaden treuer Partner des DFB (Deutscher Fußball-Bund, Kinners!) und der Nationalelf.
Während wir also noch deren Bierwerbung begutachteten, wurden platt, aber effektiv Bier und Möbel kurzerhand in Container gesteckt und nach Südafrika geschippt. Lieber zu früh als zu spät, näh?
Da Bier saufen allerdings auf die Fußballbeine schlägt und besoffen kicken schwierig ist, müssen unsere Fußballer alkoholfrei trinken.
Gott sei Dank haben wir ja gelernt, daß alkoholfreies Bier, bevorzugt alkoholfreies Weißbier, supertoll ist.
Nochmal gerettet. [...mehr]
10. Juni 2010

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Autor: Thomas
Becks räumt auf. Oder möchte zumindest. Im Moment versucht es noch. „The beer for a fresh generation“. Fazit? Männerrunden, Biergärten und Wirtshäuser haben ausgedient, jung und spritzig ist die neue (alte) Zielgruppe.
Beck’s Gold ist eher was für Männer als für Herren. So steht’s auf den Plakaten, mit denen Inbev Deutschland ihre Kampagne für Becks fährt.
Und mit dabei ist eine Social-Web-2.0-Offensive nach allen Regeln der Marketingkunst. Facebook. MeinVZ. StudiVZ. Twitter. Die Plakate allein kleben hier in der Stadt an jeder Straßenecke. Und der Pressemitteilung nach sind auch sämtliche Großstädte mit der Bierwerbung tapeziert.
Während die gute, alte Litfaßsäule mit den kreativen Eingebungen von McCann Erickson aus Düsseldorf eingewickelt wird, kümmern sich Münchner um die Webauftritte. Namentlich Agentur Coma reißt sich hier ein Bein für die Brauerei aus…
Dabei geht es nicht nur um schnöde Accounts bei Facebook und Co. Laut der originalen Meldung sind hier „Applikationen“ mit im Spiel. Mit der „Facebook-Anwendung“, beispielsweise, können die Besucher über bestimmte „Themen und Produkte“ abstimmen, die laut Marketingfachmännern von Beck’s wohl offenbar gerade bei der „Fresh Generation“ im Gespräch sind.
Naja. Vote-Buttons klingen jetzt nicht so revolutionär. Mag das mal wer besuchen und interessanteres berichten? Paradoxerweise bin ich ein ziemlicher Web-2.0-Muffel und halte von Facebook, Twitter und Co mal so richtig gar nichts.
Bloggen ist schon schlimm genug. 
[...mehr]
6. Juni 2010

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Autor: Thomas
Irgendwie sind sowohl der Name des Blogs wie auch der Titel des Magazins sehr gute Indikatoren für ihre thematische Ausrichtung.
Wie beim Interview versprochen komme ich jetzt auch endlich mal dazu, das Magazin ein wenig im Detail zu bestöbern. Und sieh mal einer an …
Wobei der erste Anblick die Zyniker unter uns eher an Realsatire erinnern mögen. Menschen, Biere, Attraktionen? Die Leitüberschrift weckt humorvolle Assoziationen.
Ist de facto aber alles ganz falsch. Statt um Zirkus oder Promi-Talk dreht es sich tatsächlich um Bier.
Und zwar ausschließlich.
Attraktionen?
Keine, die nicht irgendwie mit Bier zu tun hätte.
Beispiele?
Der Artikel über Londoner Pubs. Drei Seiten voller Impressionen, Artikel und Adressen.
Bierfestivals.
Besonders lohnende Ziele für den Biertourismus.
Menschen?
Ausschließlich Personen und ums Bier.
Beispiele?
Braumeister persönlich.
Namhafte Brauereichefs.
Bierverkoster im Blickpunkt.
Biere?
Mehr, als man aufzählen könnte.
Biertests, selbsterklärend.
Zwei Seiten über Zapfanlagen.
Zwei Seiten über Bierkarten und -fächer.
Und soviel mehr sonst. [...mehr]
4. Juni 2010

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