Beiträge vom: April, 2010

Autor: Steffen

Zwickel-Bier ist auch bekannt unter den Namen Kellerbier oder Zoigl. Das frische, naturtrübe Bräu kommt direkt vom Fass, und hat besonders viele Anhänger in Franken. Aber auch in den übrigen Teilen Deutschlands finden sich Fans des ursprünglichen Gerstensafts.

Wie der Name schon sagt, war das Zwickel früher die Probe, die vor dem Filtern des Fasses vom Braumeister entnommen wurde. Es scheint so gut geschmeckt zu haben, das es seit geraumer Zeit auch in Flaschen gefüllt seine Abnehmer findet. Das Zwickel unterscheidet sich von ähnlichen Kellerbieren in einigen Punkten. Es ist mit meistens um die 5% Alkohol leichter und hat eine geringere Hopfen-Note.

Cask night @ Håndverkserstuene© flickr.com

Zwickel - Wo kommt’s her?

Das Zwickel stammt, ebenso wie das Kellerbier,    [...mehr]


Autor: Steffen

Norwegens grösste Brauerei rühmt sich einer über hundertjährigen Tradition. Mit einem kleinen, aber feinen Sortiment an blonden Spezialitäten sind Ringnes A.S. alteingesessene Marktführer im Land der Fjorde.

Die beiden Brüder Amund und Ellef gründeten die Ringes A.S. Brauerei im Jahre 1876. Sie beteiligten sich als Sponsoren an Polarexpeditionen, und kurioserweise gibt es zwei Inseln in der Kanadischen Arktis, die die Namen der beiden Bierbrauer tragen. Die Firma blieb bis 1978 ein waschechtes Familienunternehmen, bis ein Multikonzern Ringnes A.S. im wahrsten Sinne des Wortes aufschluckte.

Flüge © flickr.com/James_Cridland

Ringnes Pilsener - die beliebteste Biersorte in Norwegen

Der Bestseller von Ringnes A.S. ist das klassische Pilsener - es wird stilecht verkauft in der 0,33 und 0,5 Liter Dose. Für norwegische Verhältnisse ist der Alkoholgehalt mit 4,6% schon recht ordentlich, geht aber noch knapp vorbei an der magischen 4,75% Grenze. Somit ist es auch ausserhalb der Vinmonopolets, der staatlichen “Dealerstuben” für Hochprozentiges, problemlos erhältlich.    [...mehr]


Autor: Thomas

Klingt ein wenig wie unser Tag des Bieres. Nur größer. Bunter. Aufregender. Kurz: Amerikanischer. Die Craft Beer Conference lockt Menschen wie Honig die Fliegen und war sowas von ausverkauft, das geht gar nicht.

Bierauswahl

Die US-Brauereien lassen sich nicht lumpen. Wässriges Bier, lahmes brauen, immerhin gute Bierwerbung? Das Image muss dringend poliert werden. Ort des Geschehens? Chigago. Perfektes Ambiente für ein kühles Blondes.

3400 Teilnehmer hatte die CBC. Und für 2000 weitere war kein Platz mehr. Damit war das Event nicht nur hoffnungslos überrannt, es schlug auch ein wie eine Bombe.
Wieder.

Die Stadt hat natürlich reagiert. Kneipen, Pubs, Schnapsläden, Resaurants – jeder will was vom Besucherstrom des Biertourismus abhaben. Und rührt kräftig die Buschtrommel.    [...mehr]


Autor: Thomas

Es könnte das Lieblingsbier der Hells Angels sein. Dabei teilt es nur ein Schicksal mit der Familie Zipfel oder allen Charlotte Möhrles der Welt.

Fucking, ÖsterreichSpanien. Das europäische Markenamt weist den „Fucking Hell“ als Markennamen für ein Bier Bier-Ernst zurück. Warum? Markennamen dürfen weder blasphemisch noch abfällig sein.
Schlechte Karten für die Biere aus dem kleinen, österreichischen Örtchen Fucking.

… was?

Richtig gele…moment, Du kennst Fucking noch nicht?
Dann wird’s aber Zeit.

Knapp 35 Kilometer nördlich von Salzburg liegt ein kleines 1800-Seelen-Dörfchen mit Weltruhm. Ortsschilder, T-Shirts mit

Ortsnamen, Bilder mit verrückten Touristen neben besagten, und regelmässig geklauten, Ortschildern – ein Marketingtraum.
Und den gibt’s jetzt auch als Bier. Hurra!    [...mehr]