Es ist wieder soweit. Schokoladenhasen und bunte Eier stehen ja außer Frage. Wer aber nichts gegen ein frisches Helles, Dunkles oder gar Schwarzes unter seinem Strauch hat, wird traditionell liebevoll von seinen Brauereien versorgt.
Bis zum Weihnachtsbier dauert’s immerhin noch so seine Weile. Und da die warmen Sommermonate ruhig ein wenig länger bleiben dürfen, wird’s mit Weihnachtsbier in absehbarer Zeit noch nichts.
Wenigstens lässt man uns nicht im Stich. Saisonbiere sind immer eine gute Möglichkeit, etwas zusätzlichen Absatz zu kreieren. *g*
Wie üblich, ist Saisonbier halt nicht Saisonbier. Die einen brauen Osterbock. In den anderen steckt ein Märzen in der Flasche. Immerhin, das Rezept wird variiert.
Besonders beliebt? Märzenbiere. Die Heidelberger Brauerei aus Baden-Württemberg kredenzt dazu alljährlich eine malzigere Version ihres Weihnachtsmärzens, etwas süßlicher, mit zurückhaltenderem Alkohol, weniger hopfig, dafür mit niedlichem Häschen auf dem Etikett.
Fazit? Lieber süffiger denn markant, heißt die Parole zu Ostern. [...mehr]
Die Welt ist schlecht. Rezession, Kurzarbeit, Entlassungen, Absatzrückgänge, und zu aller Not fressen sich Leiharbeitsfirmen und sonstige Aasgeier am dahingerafften Arbeitsmarkt fett.
Aber halt! Nichts, was ein lecker Bier nicht kurieren könnte.
Was gibt’s denn da zu lachen? Ungläubiges Pack.
Beispiel gefällig für die Allmacht des Gerstensaftes? Dann schweiget still, elende Blasphemie, und erblicket das Anlitz des himmlischen Tores!
In Belgien gibt’s zu jeder Zeitschrift TéléMoustique und Humo sechs Flaschen Bier für die Kultur gratis.
Mit Erfolg?
Nein.
Mit Durchbruch!
50% mehr verkaufte Zeitschriften! 3.000.000 Flaschen Bier! [...mehr]
Heute stelle ich euch mal idbeer vor, die mich nicht nur in puncto Ostergeschenke begeistert haben, sondern auch sonst recht innovativ sind, was persönliche Biergeschenke angeht.
Und damit ihr meine Freude über idbeer teilen könnte, dürft ihr natürlich mit dem Ostergewinnspiel auch auf die Suche gehen. Als Bierfreunde suchen wir aber nicht nach Eiern, sondern nach Bieretiketten. Klar oder?!
Idbeer: Bierflaschen zum Selbergestalten
Die Bierflaschen von idbeer sind das optimale Ostergeschenk und darüber hinaus natürlich auch für andere Anlässe geeignet. Auf der Homepage von idbeer kann man eigene Biergeschenke gestalten, die sich auch zum Geburtstag, zum Vatertag oder beispielsweise zur Geburt gut machen. Egal welcher Anlass, wer einen Bierfreund kennt, macht dem mit persönlich gestalteten Bierflaschen ganz sicher eine Riesenfreude und ausgefallen ist die Idee allemal. Da ja gerade Männer nicht so kreativ sind, was Geschenke angeht, ist das natürlich eine willkommende Geschäftsidee. [...mehr]
Bier ist ein bekanntes Wundermittel. Ist gesund, nahrhaft, natürlich, hat heilende Kräfte, macht hübsch, intelligent, mäht das Gras, geht mit dem Hund raus und sorgt für ein gedecktes Konto.
Und wem all das noch nicht reicht, es sorgt auch noch dafür daß aus sprödem Stroh wieder wallendes, voluminöses, glänzendes Heldenhaar wird!
Na gut, letzteres kann ich aus persönlicher Erfahrung verneinen. Wo nichts mehr ist, wächst auch nichts mehr. Da hilft auch kein Bier.
Aber! Verzaget nicht, Freundinnen und Freunde der vollen Haarespracht. Bier ist dennoch das eure! Glanz und Fülle bringet es euch! Quasi ein Bierrezept für oben drüber statt oben rein. [...mehr]
Tragisch sind die Tage unserer Zeit, in denen der Bruch mit dem etabliert-traditionellem innovativen Neuanfängen gleicht. Schnief.
Na gut. Übertreiben wir mal nicht. Bierwerbung wurde schon verhunzt, als ich noch klein war.
(Damals, als die Gummistiefel noch aus Holz waren und man barfuß durch den Schnee bergauf in beide Richtungen und so, ne?)
Nur bin ich halt mit der verhunzten Werbung aufgewachsen. Deswegen war die cool.
… na gut. Das ist nicht der einzige Grund. Harald und seine französische Freundin waren cooler als die Neue von Schöfferhofer. Die neue Werbung. Nicht die neue Freundin.
Dabei ergeht es Harald ein wenig wie dem Jever-Mann. Man erinnert sich? Der charakterstarke Glatzkopf am friesischen Watt wurde ersetzt mit einem werbeträchtigerem Toupéträger mit dicker Hose. Kein anderes Bier.
Ganz im Sinne von Innovation und Weiterentwicklung gibt’s im Westen das Jahr nichts neues vom knapp zwei Jahrzehnte alten DFB Partner.
Und sowas ist dann auch noch ‘ne News wert.
Dabei hat sich der Sprecher von Bitburger so für ihre Bierwerbung ins Zeug gelegt.
Zitat?
“Im Mittelpunkt des Spots stehen die Emotionen, die Fußball erzeugt – sowohl auf Seiten der Mannschaft, als auch auf Seiten der Fans. Wir zeigen den ausgeprägten Teamgeist der Nationalmannschaft, die Entschlossenheit der Spieler, zu einem guten Spiel beizutragen und den Spaß am Spiel, der das Team auszeichnet. Dazu zeigen wir auch die Fans, die sich auf ein echtes Fußball-Spektakel freuen und ihre Mannschaft feiern.”
Das ist ja fein. Haben sie aber schon 2008. Von da kommt der Spot nämlich. Immerhin haben sie in der 2010er Variante noch ein paar Fans aus dem Stadium reingeschnitten… [...mehr]
23.April 2010. Macht einen dicken, roten Kringel um das Datum in eurem Kalender und kauft schonmal Tickets für nach Bamberg. Und bringt ‘nen Humpen mit.
Am Maxplatz findet ihr dann den Himmel auf Erden in Form von sovielen Brauereien, daß allein der Anblick schon selig macht. Und alle kreieren Köstlichkeiten vom Fass. Frankens Bierbrauereiwirtschaft präsentiert sich der Welt, und alle sind eingeladen.
Wem eine Runde Fassbierverkostung nicht reicht, kann seinen Biertourismus natürlich ein wenig ausweiten. „BierSchmecker“-Reise ist das Zauberwort. Inhalt?
Bier, Kultur und Historie.
Klingt zugegeben wenig spannend. Die aktuellste Neuauflage des Themas „erfahren sie alles über die Geschichte des Bieres und unserer regionalen Braukunst!“. Hat allerdings auch für Desinteressierte gute Seiten.
Ein Drei-Gänge-BierSchmecker-Menü.
Muss man ja schon nochmal gesondert sagen, so explizit wie der Betreiber darauf hinweist. Aber werfen wir mal einen ersten Blick auf das Etablissement. Bereit? Dann folgt mir.
Bevor ich die Tage einmal da hinrenne und vier Euro pro Biersorte ausgebe, werfen wir natürlich erst einen Blick auf die Onlinepräsentation der … Kneipe. Bar. Wirtshaus. Was auch immer.
Leider hat die Onlinepräsentation ziemlich wenig zum präsentieren. Ein lüsterner Klick auf die Glorie der Bierkarte offenbart die überwältigende Masse von ganzen FÜNF Bieren im Angebot!
… nachdem der Schock ein paar Minuten später abgeklungen ist, entdeckt man auch den kleinen Hinweis: „Fassbiere“.
Fehlen noch 95 Flaschen.
Von denen aber keine Spur…
Immerhin. Naturtrüb vom Fass von einer der regionalen Brauereien. Kann also nicht alles schlecht sein. Und Kölsch! [...mehr]
Es gab nicht wirklich viele scharf alkoholische Getränke. Hier ein Ramazzotti, da mal ein Gläschen Whiskey. Für besondere Gelegenheiten.
Eine besondere Gelegenheit war Bierlikör. Dazu gab es einige Gläschen Likör…
Hach ja, die frühen Tage der Ideensuche. Hätte man gedacht, was sich alles im Biersortenmix für ein paar entspannte Tage alles finden lässt. Likör aus dunklem Bier zu machen ist an sich nicht wirklich komplex. Bier, Zucker und Vanille aufkochen, Schnaps rein, paar Tage stehen lassen, fertig.
Alternativ kann man ihn für die anstehende Bierparty natürlich auch einfach bestellen.
Wenn ihr Glück habt, kann der Lieferant auch die Rechnungs- von der Lieferadresse unterscheiden.
Naja, hab’ ich ihn eben mitgenommen.
Leider, oh leider, konnte ich mich vorher nicht beherrschen. Nein, keine Sorge. Ich hab’ nicht probiert. Diesen glorreichen Augenblick hob ich für das gemeinsame Erlebnis auf. Nein, ich hab’ ihn aufgemacht und geschnuppert und jede Fruchtfliege des Blocks angelockt. Fazit: Lasst das Ding bloß zu! [...mehr]
Rauchbier, vor allem das vom Schlenkerla, kam hier ja schon desöfteren vor. Aber die Mühe, von Franken nach Westen zu importieren, habe ich mir noch nicht gemacht. Dafür habe ich es nach Westfalen importiert.
Eine 10er Rauchbierprobe. Vier Rauchbier Märzen, drei Weizenrauchbier und drei helle Lager. Für jedes jeweils eines und ein extra Rauchmärzen.
Und ja, eine beeindruckende Optik hatte das Rauchbier auf jeden Fall, ähnlich wie das Honigbier. Beim Aufdruck lässt sich das Wirtshaus nicht lumpen.
Ähnlich wie das Honigbier wurde das Rauchbier auch nicht sofort angebrochen. Dafür hatten wir ja die zwei Dutzend importierten Briefkastenbier von BierPost. Nein, nein. Das Rauchbier wurde nach ein, zwei Tagen ganz bewusst und zeremoniell dem Kühlschrank entnommen, um das große Geschmacksphänomen bamberger Brauereikunst zu erleben.
Jawohl. [...mehr]