Ja, ja, das Leben ist hart. Vor allem auf den liberalen Märkten der USA. Kein Wunder, daß man da ein kühles Blondes braucht. Und Schwupps, es ward die „Whopper Bar“ geboren. Olle Kamellen, für Deutschland.
News Flash: Bier im McDonald’s und Burger King? Wo gibt’s denn sowas? Zumindest mir war das neu. Gibt’s aber. Zumindest seit neuestem. Allerdings nur in Amiland.
Gab’s bisher nur Zuckerwasser und Milchshakes, gelegentlich mal einen Kaffee, greift Burger King inzwischen sogar zum Bier um McDonald’s wieder einzuholen.
Der ist den Burgerkönigen im Ausbau des Kaffeegeschäfts kräftig davongezogen.
Zugegeben. Für Deutschland jetzt nicht unbedingt die neuesten aller Nachrichten. Zumindest für Leute, die im Fastfoodgeschäft aktuell sind.
… für Leute wie mich aber schon. Weil, um mich zu wiederholen: Bier im McDonald’s und Burger King? Wo gibt’s denn sowas? [...mehr]
Scheinbar will der Sommer nicht zum Propheten kommen, muss der Prophet also doch zum Sommer. Und wo ist Sommer, während der Rest Eis von Windschutzscheiben kratzt? Im Süden! Zumindest für uns mitteleuropäischen Wohlstandskartoffeln. Also ab nach Mexiko.
Was die Weizenbierbowle für den Deutschen, so die Michelada für den Mexikaner.
Zunächst einmal die kalten, nackten Fakten. Keine Sorge, euch wird gleich heiß genug werden.
Bereitgestellt wird:
- Tomatensaft, Clamato muss das sein.
- Tabasco
- Limonen
- Salz
- Bier
- Maggi
- Uuund, ein Bierglas
Schritt #1: Salz auf Tellerchen verstreuen.
Schritt #2: Glasrand mit Limone einreiben.
Schritt #3: Glasrand in Salz tauchen.
Phase 1 erfolgreich bestanden! Jetzt haben wir eine knusprige Salzkruste. Sehr gut.
Auf zu Phase 2. [...mehr]
Ende Januar haben’wa schon! Februar lässt sich absitzen und so ab März rum kann man schonmal die Startlöcher abstauben! Ja, wirklich! Das hat überhaupt nichts damit zu tun, daß mir der Winter zum Hals raus hängt. Zweifelt nicht an meinen hochwissenschaftlich eruierten Fakten!
Scheisswinter.
Wo waren wir?
Ach ja, die Weizenbierbowle.
Ein Klassiker unter den Biermixen, schlimmer als Evergreens aus dem deutschen Schlager. Alle möglichen Südfrüchte mit Weißwein oder Sekt in ‘ne Schüssel hacken, durchziehen lassen, Bier rein und fertig ist das Bierrezept. Toll!
Geht natürlich noch ein bißchen aufwendiger. Dann schmeckt es sogar nach ein wenig mehr.
Version #1
1 Liter Weizenbier
1 Liter Sekt, trocken
2 Zitronen, bio, nicht nur unbehandelt
Weizenbier und Sekt in die Bowle kippen, Zitrone in Scheibchen schneiden, fertig.
Okay. Doch nicht so aufwendig.
Sucht noch nach Minzblätter zum verzieren, wenn es so aussehen soll, als hättet ihr Aufwand betrieben. Und zieht Bier und Sekt gefälligst frisch aus dem Kühlschrank, lauwarme Bowle kommt nicht so toll. Eiswürfel rein damit’s euch bei der irren Hitze, die wir gerade haben, nicht warm wird.
Gna…
Version #2
(Das ist die Version, die man auspackt, wenn man sich auf den Besuch auch tatsächlich freut.) [...mehr]
Ich hasse den Winter.
Ganz persönlich.
Lieber schwitze ich bei 35 Grad, als daß ich bei -10 Grad friere. Außerdem: grau, nass, kalt? Is’ ja widerlich!
Die Vorteile des Sommers sind blauer Himmel, sanfte Brisen, klare Sonnen und grüne Bäume. Wer bei 35 Grad Celsius im Schatten allerdings im eigenen Saft gart, reisst sich in der Regel nicht um einen Doppelbock mit 10% und mehr.
Jetzt sind sich die Brauereien natürlich nicht zu Schade, sich solchen Problemen anzunehmen. Und siehe da, es ward das Sommerbier geboren!
Zugegeben, ist vielleicht ein bißchen früh, über Sommerbiere zu philosophieren, wenn ich so aus dem Fenster gucke. (Grau, matschig, nass.)
Andererseits ist der Januar quasi rum, der Februar wird auch nicht ewig dauern, und so ab März rum kann man schonmal anfangen die Mottenlöcher in der Badehose zu stopfen. Gell?
Okay, ich geb’s zu. Ich bin verzweifelt. [...mehr]
„Gewürzbier“ klingt ja toll. Wo kann man das denn kaufen?! Irgendwie überall und nirgends. „Gewürzbier“ ist leider nur ein Oberbegriff für eine Zillion verschiedener Biervariationen.
Zimt-Bier, gell, Ariane? :D) mit Schnippseln aus trockenem Elchfleisch. Das Zimtbier ist in der Regel irgendwas Regionales mit Zimt drin, die Schnippsel sind ein bißchen wie salzige Dörrpommes zum drauf-rumkauen. Lecker!
Omi von damals, als Bier zu brauen noch Frauensache war, gerne Holunder und Honig für Farb’ und Süß’ reingekippt, also, nachdem sie die im Bier gewünschten Gewürze in Wasser ausgekocht, das ganze aufgekocht und dann hat ziehen lassen und einmal gut gesiebt hat. [...mehr]
Es war einmal an der Grenze zwischen Baden-Württemberg und Bayern, da, wo man vespert statt Brotzeit zu machen, eine kleine Privatbrauerei.
Fünf Generationen später gibt es Brauerei und Wirtshaus auch noch, das Wirtshaus wird beliefert vom Dorfmetzger und die Eigentümerfamilie baut vollständig auf Attributen wie urig, regional, bürgerlich und, ja, gutes Bier.
Ein Blick auf die Produktseite der Homepage sagt eigentlich alles.
Bierhefebrand, Bierlikör, Hefeweissbier und, natürlich, Märzenbier.
Wie es sich gehört, natürlich ordentlich urtümlich. In Bügelflaschen. Natürlich nicht aus Marketinggründen! Sondern, weil es schon immer so war. Jawohl.
Aus Gründen des „so haben es schon unsere Vorfahren gemacht“ wird auch weder filtriert noch geschönt oder gar stabilisiert. Zitat: „Naturbelassene, unfiltrierte Biere. […] Aus Überzeugung konventionell hergestellt [...]“
Na, da lehnt sich jemand aber weit aus dem Fenster. So große Worte bedürfen schon eines großartigen Bieres, um ihnen gerecht zu werden. [...mehr]
Schokolade ist ja jetzt nicht unbedingt jedermanns Achillessehne. Ziemlich viele Leute interessieren sich keinen Furz weit dafür.
Ich … nun ja … weniger.
Umso erfreulicher für schokophile Biersommeliers, wenn irgendwo hinter den Pforten des Himmels eine heilige Union aus Gerstensaft und Kakaobohne kreiert wird.
Wobei nicht jedes Schokobier auch wirklich Bier hat. Dafür sieht das Bier aber auch täuschend echt aus! Das heisst … das Bierflasche. Das Bier weniger. Das erweist sich als ziemlich luftig, plöppt man denn einmal den aus weißer Schokolade hergestellten Kronkorken der schokoladigen Bierflasche.
Das macht allerdings nicht. Gibt es das Angebot doch in irgendeinem Brigitteshop im Internet, wo, wie jeder weiß und was auch höchstwissenschaftlich belegt ist: nur Frauen einkaufen.
Und was ergibt „Brigitte-Shop + Schokoladenbierflaschen“?
= Geschenk für den Liebsten.
Eines der mit Abstand heißbegehrtesten Biere Deutschlands.
Aber weshalb ist es nur so heißbegehrt?
… weil’s das Zeug nirgendwo zu kaufen gibt.
Wo kämen wir da aber auch hin, würde doch sofort seinen Zauber verlieren wenn’s das bei der Tanke um die Ecke gäbe.
Aber, nur weil es keine Bierwerbung im Fernsehen für Duff gibt, bedeutet das nicht, daß sie’s euch nicht geben wollen. Die Homepage hat eine Liste, so lang, daß sie von hier bis Mexiko reicht, mit Handelspartnern.
Jetzt ist ein Handelspartner zwar keine Tanke um die Ecke, aaaaaaaaber!, er kann euch sagen welche Tanke um die Ecke damit beliefert wird!
Videotheken, Brauereien, Tankstellen und Supermärkte sind offizielle Vertriebspartner. Plus natürlich noch eine Menge Kleinkram.
Denkt dran, bloß, weil es wo nicht aufgelistet ist, heißt es nicht, daß die’s nicht haben. Fragen kost’ nix. Und auch Vertriebspartner haben nicht jeden Kiosk um die Ecke mit im Auge.
Dennoch hier mal die Liste. Ist die Stadt nicht eure, aber in eurer Nähe, habt ihr dennoch gute Chancen. Anrufen und beantworten lassen!
Hier nun, wo ihr Duff Bier kaufen könnt: [...mehr]
Wem der Feiertagsspeck noch in der Hose zwickt oder gar die Woche hemmungsloser Fressorgien vermisst, hat schlechte Karten. Für alle anderen gibt es Diätbier. Klingt widerlich? Keine Sorge, das Bier ist weder fetttreduziert, noch alkoholfrei und auch nicht mit Süßstoff hergestellt.
Stattdessen ist da Hopfen ohne Ende drin. Das Gesöff ist so trocken, daß es staubt. Bitter macht allerdings bekanntlich lustig, und ein kräftiger, hopfenlastiger Abgang war noch nie etwas, worüber man sich ausgerechnet bei Bieren beschweren sollte.
Der ganze Trick bei Diätbieren steht darin, quasi die gesamten Kohlehydrate zu vergären um den Bierbauch zu schonen. Ergebnis ist ein Bier mit, das Internet predigt es vor, rund 32 kcl pro den üblichen 100ml.
Damit liegt Diätbier kalorientechnisch unter einem Schluck Milch.
Respekt. [...mehr]
Die Herrenhäuser Gärten in Hannover sind nicht nur wunderschön anzuschauen, sondern zudem noch Namensgeber eines der beliebtesten Biere der Landeshauptstadt. Das Herrenhäuser Premium Pils, von Einheimischen liebevoll „Herry“ genannt, gilt als eine der innovativsten Traditionsbetriebe Hannovers.
Das Herrenhäuser Premium Pils wird im Stadtteil Herrenhausen in einer der letzten Familienbrauereien Hannovers gebräut. Gegründet im Jahre 1868 unter dem Namen „Brauerei Wölfler und Wedekind Herrenhausen“,befindet sich das Unternehmen auch heute noch im Besitz der Familie Middendorff.
Die Biersorte erfreut sich äußerster Beliebtheit und das nicht nur bei Einheimischen, sondern auch bei Zugezogenen oder Touristen. Ob auf dem größten Schützenfest der Welt, oder in der Kneipe um die Ecke, in Hannover lässt sich das „Herry“ überall finden. Schwieriger wird es allerdings, wenn man die Stadtmauern hinter sich lässt. Außerhalb von Hannover ist das Herrenhäuser Premium Pils nur äußerst schwer zu bekommen.„Herry“ gehört somit zu Hannover wie das Maß aufs Oktoberfest oder St. Pauli nach Hamburg. [...mehr]