Beiträge vom: August, 2009

Autor: Thomas

Es soll ja Leute geben, die das noch nicht kennen. So wie ich, zum Beispiel, wie ein Freund mit Schrecken und Not feststellen musste. Um anderen Menschen dieses Ungemach zu ersparen, will ich euch vom Bier im Postkasten erzählen.

exotisches Bier

Das Grundprinzip ist nicht schlecht. Wer gerne Bier trinkt, über die Anstandshalbe beim Fußballspiel hinaus, und obendrein noch gerne Neues kennenlernt, der muss nicht ständig zur nächsten Großstadt und dort die halbe Geschäftswelt für eine neue Biersorte abklappern.

Auch unaufhörliche, gezielte Importe aus Asien, denen obendrein noch langfristige Recherchen vorausgehen, sind eher was für die Spitzenenthusiasten unter den Biertrinkern und übertreffen an nötigem Aufwand in der Regel ja dann doch das prinzipielle Interesse des geneigten Bierverkosters.

Kennt ihr diese Gemüseabos? Gibt es in vielen Städten, in der Regel oft von kleineren oder Ökogemüseläden, immer öfter aber auch von größeren Geschäften. Man kriegt einmal die Woche eine Kiste mit zufälligem Gemüse der Saison direkt nach Hause.
Vorteil für den Laden ist ein fester, berechenbarer Absatz und dauerhafte Kunden.
Vorteil für den Kunden ist Bequemlichkeit, stets frisches Gemüse und eine abwechslungsreiche Küche, wegen dem „Oh, Zucchinis! Dann mach ich heute <DiesundDas>“-Effekt.    [...mehr]


Autor: Thomas

Eigentlich heißt es ja Berliner Bierfestival. Und es ist keine Meile, es sind knapp über zwei Kilometer. Aber da „2,2 Kilometer Berliner Bierfestival“ schlecht auszusprechen sind, wenn man sich auf halbem Wege durch sämtliche Sorte probiert hat, bleiben wir einfach mal bei der Biermeile.

Berliner Biermeile

Vom 7. bis 9. August hat’s stattgefunden, als kurz nachdem bevor ich dort ankam (verdammt!). Und verstopft wurde die Karl-Max-Allee.
Die Stopfe allerdings ist viel interessanter. Die bestand aus 300 Brauereien aus 86, also knapp 100, Ländern.
Und die 300 Brauereien aus 100 Ländern brachten nicht weniger als 1.000 Sorten Bier pro Kilometer mit, womit sich der geschätzte Bierinteressent durch 2.000 (zweitausend!) Sorten Bier trinken durfte.
… wenn er wollte.
Ich schätze, die meisten haben gezielter genippt.
Oder hatten Fun mit ihrem Berliner Pilsener.

Während sich die tapferen 300 also den anstürmenden Horden perlinischer Angreifer und Biertrinker stellten, hatte weiter oben sogar Petrus ein einsehen mit dem Treiben und sorgte für einen warmen, aber weder heißen noch schwülen, sonnigen Tag mit leichtem Wind zur Abkühlung.    [...mehr]


Autor: Steffen

Löwenbräu gehört zu einer der ältesten Brauereien Münchens. Man vermutet, dass diese Brauerei bereits im 14 Jahrhundert gegründet wurde. Doch erst 1746 wurde sie erstmals im Biersudverzeichnis von München erwähnt. Tradition hin oder her, Geschmack kommt nicht von ungefähr.

Der Löwe, den der gute Hopfen Tropfen im Namen trägt stammt übrigens von dem Fresko „Daniel in der Löwengrube“ welches in der alten Brauerei hing. Heute ist es einer der beliebtesten Bier, zumindest in München :) Schaut Euch mal auf der Homepage um, um schon einmal auf den Geschmack zu kommen.

Löwenbräu©flickr/kawanet

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Autor: Thomas

Nein. Das ist natürlich gelogen. Das Zeug ist Spühlwasser. :D
Aber ich möge mich doch bitte etwas differenzierter mit der Marke auseinandersetzen.
Na, wenn es sonst nichts ist.

Berliner Kindl Pils Flaschen

Tu ich doch gern für meine Berliner Freunde. Ein wenig Lokalpatriotismus muss man den Leuten ja lassen. Vor allem, wenn man so liebevoll aufgefordert wird. („Du spinnst wohl!“)
Spaßigerweise sucht sich der Berliner Lokalpatriotismus nicht selten und häufig recht flink andere Ausdrucksmöglichkeiten, wenn es um des Kindls Pilsener geht.

Optimalerweise natürlich geschmacklich massentauglichere Sudvertreter derselben Brauerei. War ja schließlich nicht alles schlecht früher, näh?
Im Jubiläumspils sind sie sich sogar größtenteils einig. Das Zeug soll gut sein.
Bis ich die Möglichkeit habe, das nachzuprüfen, werden aber wahrscheinlich Weihnachten und Ostern auf einen Tag fallen. Eventuell findet sich ja ein geneigter Berliner, mit uns hier seine persönlichen Präferenzen zu teilen?    [...mehr]


Autor: Thomas

Zunächst einmal sei hier festgehalten: es dreht sich um das normale Pilsener. Nicht dieser Jubiläumsunsinn den es offenbar noch zusätzlich zu geben scheint. Das einfache, billige, in (waren das 0,33er?) kleinen Flaschen das es an jeder Tanke und jedem türkischen, afrikanischen oder indischen Kruschladen gibt.

0,33 Flasche Berliner Kindl PilsKurz: genau das Bier, womit man an jeder Straßenecke beworfen wird.
Das, was offenbar auch den liebevollen Spitznamen „Pennerbrause“ trägt, und, im Gegensatz zum Jubiläumspils derselben Brauerei, selbst von zahlreichen Berlinern geschmäht wird.

Das “Berliner Kindl Pils“.

Vielleicht lag es an der späten Stunde, vielleicht auch an der Aussicht auf ein frisches Augustiner, vielleicht lag es auch an dem dem Bier vorangegangenen Tankstellenvodka gemischt mit 20% Orangensaft aus Plastikorangensaftkonzentrat und Süßungsmitteln, aber kann es wirklich wahr sein, daß das Zeug schmeckt wie Spühlwasser?
Da war doch Seife drin!    [...mehr]


Autor: Steffen

Der Bierkeller…wer kennt und liebt ihn nicht. In einem dunklen Gewölbe wird das kühle Blonde serviert, man trifft sich mit Kollegen und verbringt nette Abende in Gesellschaft. Und nebenbei trinkt man sich durch verschiedene Biersorten oder bleibt seinem Lieblingsbier treu.

Ursprünglich war ein Bierkeller ein unterirdischer, kühler Lagerraum für Bier. Oft wird er mit einem überirdischen Biergarten kombiniert. Leider nimmt die Anzahl der Bierkeller ab und die Anzahl der Biergärten zu. Dabei sind die Kellergewölbe ideal für ein Treffen unter Freunden und für das Austauschen allerlei Bierweisheiten ist die Stimmung und die Atmosphäre in einem Bierkeller besser als in irgendeiner Kneipe. Eine Kultstätte für Bierliebhaber ;)

Bierkeller haben Tradition©flickr/Beraldo Leal

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Autor: Thomas

Bier gibt es ja schon ziemlich lang. Zehntausend Jahre, sagen manche. Vor allem schon so lang, daß das Malz damals noch mit der Sonne oder einem Feuer getrocknet werden musste. Letzteres machte das Malz natürlich rauchig…

Spezial Bräu Rauchbier

Und damit sind wir auch schon beim Rauchbier.
Das quasi ausgestorben ist.

Überall?
Nein!
Eine von unbeugsamen Franken bevölkerte Stadt hört nicht auf, dem Aussterben Widerstand zu leisten.
Bamberg als letzte, verbliebene, weltweit einzig aktiv Rauchbier brauende Stadt hat sich diesen prähistorischen Vorgänger unserer heutigen Alts und Kölsch und Dortmunder und Hefeweizen auf die Flaggen geschrieben.

… oder zumindest ihre Bierszene.    [...mehr]