» Hopfen

Autor: Ariane

Gleich vorweg: hier geht es NICHT um den Ausschank von Bier in Museen! ;-) Sondern vielmehr um Biermuseen, die sich mit der Geschichte des edlen Getränks befassen. Davon gibt es nämlich doch so einige.

Da wäre zum Beispiel das Hopfen- und Biermuseum in Spalt.
Auf 460 qm Fläche zeigt die Sonderausstellung alles, was wir schon immer über die Pflanze Hopfen, ihren Anbau, die Ernte, Trocknung und Vermarktung wissen wollten. Und natürlich auch, wie man den Hopfen zum Brauen von Bier verwendet.
In Spalt kann man “haut- und nasennah” erleben, mit welchen Geräten man früher arbeitete,    [...mehr]


Autor: Ariane

Bier kann nicht nur ein erfrischendes Getränk, sondern auch gut für Haut und Haare sein (wissen wir ja längst, dass Bier schön macht, ne? ;) ). Als einer der ersten Wellness-Anbieter hat das ALTHEA Day-Spa in Ransbach-Baumbach diese Kenntnis nun umgesetzt und das “Baden im Bier” mit im Angebot.

Die Ente bleibt draussen! ©frielp/Flickr

Gebadet wird die Entspannung suchende Haut dabei in den Biersorten “Zischke” und “1689″ der Königsbacher Brauerei in Koblenz. Diese Sorten garantieren einen besonders ausgewogenen Hopfengehalt und sind damit besonders wohltuend für die Haut.

“Hopfen und Malz entschlacken nicht nur intensiv den Körper, sondern entspannen auch nachhaltig die Haut”, erklärt Christiane Fuchs, eine der beiden Inhaberinnen des ALTHEA Day-Spa.

Das Baden im Bier wird in ihrer Einrichtung regelrecht zelebriert: Zunächst gibt es eine Peelingmassage, bei der Hopfen und Malz in warmem Sesamöl angerührt werden.
Nach dem ersten Teil der Entspannung geht es zum eigentlichen Bierbad in eine der beiden großen Whirlpool-Wannen. Zum Baden angenehm temperiert, lässt sich hier die ganze Wohltat des Biers genießen.
Das Wasser duftet mild.
Das Ambiente erinnert ganz und gar nicht an die sonst übliche zünftige Atmosphäre beim Bierkonsum, sondern vermittelt Erholung und Behaglichkeit.
Auf Wunsch wird natürlich auch passend zum warmen Bad ein kühles Bier zum Trinken serviert.

“In erster Linie sind es wellness-bewusste Männer, die zu uns zum Bierbaden kommen”, sagt Christiane Fuchs. Aber auch immer mehr Frauen würden die wohltuende Wirkung des Badens im Bier annehmen. “Das Angebot richtet sich an anspruchsvolle Frauen und Männer, die ein außergewöhnliches Erlebnis für alle Sinne suchen”, erklärt Barbara Trees, Mitinhaberin des ALTHEA Day-Spa.

Na, wenn DAS mal nicht das ideale Geschenk für die Liebste oder den Liebsten ist, so ein gemeinsames Bad im Bier! :-D

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Autor: Ariane

Jetzt, wo in unseren Landen die Erkältungen und Virusinfektionen umher gehen, greift man schnell mal zur starken Medizin. Dabei hilft in vielen Fällen doch einfach schon ein schönes Bier.

All die Tabletten und Tropfen ersetzt manchmal schon ein warmes Bier ©ghindo/ Flickr

Bier ist -wir wussten es schon längst- ein Wundermittel. Allerdings nur in der richtigen Dosierung, versteht sich.
Die gesundheitsfördernde Wirkung hört laut Medizinern bei maximal einem Liter täglich pro Mann auf. Für Frauen gilt die Hälfte (unfair unfair unfair! :-( ).

Bier hilft unter anderem gegen Bluthochdruck, weil es gefäßerweiternd wirkt. Ein Gläschen am Abend,das belegen Studien, eugt dem Herzinfarkt vor. Damit hat Bier also eine ähnliche Wirkung wie Wein und verantwortlich dafür sind die Polyphenole, die sogenannten Antioxidantien. Diese sind in besonders hoher Zahl in den dunkleren Biersorten zu finden.

Vermischt mit anderen Zutaten hilft der Gerstensaft auch gegen allerlei Zipperlein des Alltags.
Ein Gewürzbier, erhitzt mit Anis, Kümmel und Koriander, regt beispielsweise Stoffwechsel und Verdauung an.
Wohltuend bei einer Erkältung ist eine Mischung aus Joghurt und Honig, dazu Bier und Zitrone.
Und süße Träume verspricht ein Schlaftrunk aus warmem Bier mit Honig.

Desweiteren regt Bier den Harnfluss an, durchspült Nieren und Blase und ist so auch bei der Behandlung gegen Harnsteine äußerst hilfreich.

Die im Bier enthaltenen Bitterstoffe wirken antibakteriell und bekämpfen Krankheitserreger.

Bier, in Maßen genossen, kann vor Erkältung schützen ©desi.italy/Flickr

Allein der im Bier enthaltene Hopfen ist schon Medizin für sich und hilft so zum Beispiel als Extrakt oder Tee gegen Magen- und Verdauungsbeschwerden, nervös bedingte Herzbeschwerden, gegen Stress und Unruhe und bei Einschlafstörungen. Nachteil: Hopfen hemmt den männlichen Sexualtrieb ;) (das erklärt dann auch, warum ausgerechnet die Mönche das erste Bier bei uns gebraut haben :-D ).
Wers wenig umständlich mag, erwärmt sich am Abend einfach ein Bierchen (zum Beispiel im Wasserbad) und trinkt es kurz vor dem Zubettgehen.
Warum ausgerechnet warmes Bier? Die Wärme ist wichtig, denn sie fördert Heilprozesse und lässt das Bier erst so richtig wirken. Warm bedeutet allerdings nicht heiß, denn bei mehr als 40 Grad Celsius werden die wertvollen Inhaltsstoffe zerstört! Also Vorsicht!
Das warme Bier wird in kleinen Schlucken getrunken.
Die Wärme verstärkt die schmerzlindernde Wirkung des Hopfens und macht angenehm müde, der Körper beginnt zu schwitzen und scheidet Schlacken und Giftstoffe besser aus. Zusätzlich noch ein paar Wadenwickel und der guten Besserung steht kaum noch was im Weg.

Aber bitte nicht übertreiben: Bei zuviel Alkohol streikt das Immunsystem und all die Mühe war umsonst ;) . Und das wollen wir ja wohl nicht, das gute Bier!    [...mehr]


Autor: Steffen

Eine Brauerausbildung braucht Ihr schon mal nicht, nur ein bisschen Geduld und Zeit.
Früher, als sich größere Höfe und kleinere Gemeinden selbst mit dem Lebensnotwendigen versorgen mussten, und das Bier noch nicht besonders haltbar war, war das brauen kleinerer Mengen für Feiern oder für den Hausgebrauch durchaus üblich. Durch sogenannte “Bierkits” hat sich das Hausbrauen heute in Deutschland wieder verbreitet und genießt sogar in Kennerkreisen einen Kultstatus.

Ein paar rechtliche Sachen: Die Freigrenze liegt bei 200 Liter, das bedeutet, dass jeder 200 Liter Bier pro Jahr steuerfrei herstellen darf. Schon mal gar nicht so schlecht! Diese 200 Liter sind aber nur zum Eigenbedarf gedacht bestimmt, sonst wären zudem auch die lebensmittelrechtlichen Bestimmungen zu beachten.

Für den Einstieg sind die Bierkits sehr zu empfehlen, denn sie ersparen die Herstellung der Würze, die als Würzekonzentrat für die meisten gängigen Biersorten erhältlich ist. Ein Bierkit besteht aus einer Dose mit Hopfen-Malz-Extrakt, welcher eine Konsistenz ähnlich wie Honig hat. Aus 1,7 kg Extrakt kann man ca. 23 Liter Bier herstellen. In England, Australien oder Neuseeland sind diese Bierkits schon seit Jahren in jedem Supermarkt zu kaufen. Aber auch hier in Deutschland kann man sie Dank dem Internet bekommen.

Nun zum Eingemachten. Der Hopfen-Malz-Extrakt wird mit warmem Wasser angerührt. Je nach Rezeptur wird Zucker hinzugefügt und dann wird mit kaltem Wasser aufgefüllt. Zum Schluss kommt noch die Trockenhefe dazu und fertig! Na ja , nicht ganz…. Jetzt kommt die Geduldsprobe für den Heimbrauer. Nach 1,5 Wochen wird der Sud in Flaschen abgefüllt, um eine bessere Flaschengärung zu erreichen, kann vorher noch ein bisschen Zucker in die Flaschen gegeben werden. Nach 6-8 Wochen erneutem Warten und bangen ist das BIER trinkfertig.

Viel Spaß beim Ausprobieren!    [...mehr]


Autor: Steffen

Das “Alt” ist überwiegend am Niederrhein und speziell in der Alt-Hochburg Düsseldorf zu genießen.
Altbier ist ein Vollbier und hat ca. 4,8 % Volumenanteil Alkohol, die Farbe ist dunkel bis Bernstein, die durch höhere Anteile an dunkleren Malzsorten erreicht wird.

Nun zum spaßigen Teil… getrunken wird es aus kurzen gedrungenen 0,2l- Gläsern oder aus Altbierpokalen. Für mich persönlich heißt das, doppelte wenn nicht dreifache Zielanpeilung der Bar durch zu kleines Glass…. eindeutig zu hoch!

Die Trinktemperatur sollte zwischen 8 bis 10 Grad liegen. Das hört sich wiederum gut an, wenn man daran denkt, ein kaltes Altbier in der heißen Sommersonne zu schlürfen, auch wenn man jedes Mal auf dem Weg zur Beachbar das gerade getrunkene 0,2l Altbier wieder zur Hälfte ausschwitzt ;-)

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