» Hopfen

Autor: Steffen

Was hier das Becks ist oder das Warsteiner ist, ist in Kroatien das Karlovacko Pivo.

Das Karlovacko Pivo ist eines der bekanntesten Biersorten Kroatiens und kann weit über die kroatische Ländergrenze hinaus doch so einige Fans verzeichnen. Seinen Namen hat dieses Bier nicht von ungefähr, sondern wurde abgeleitet von der Stadt, wo es seit 1854 gebraut wird: Karlovac.

Seit 2003 gehört die bekannteste, kroatische Brauerei „Karlovavka Pivovara“ zur der Heineken Group.

Das Karlovacko Pivo Bier aus Kroatien wird auch hier gerne getrunken.

Karlovacko ist ein Lagerbier, das mittlerweile weltweit exportiert wird und vor 5 Jahren mit dem „Monde Selection Gold Award“ für das weltbeste helle Bier mit einem Alkoholgehalt zwischen 4,4 und 5,5% ausgezeichnet wurde.

Sein Geschmack ist sehr malzig und mit einer dezenten Hopfen-Note versetzt. Das harte Brauwasser gibt dem Karlovaco Pivo den typischen herben Pilsgeschmack. Bis vor etwa einem Jahr gab es das Karlovacko Pivo auch als Schwarzbier, doch die Brauereien stellten den Betrieb ein, heute gibt es das Karlovacko Pivo noch in seiner ursprünglichen Form und als alkoholfreies Bier.

Berühmt sind auch die die Biertage von Karlovac, die jedes Jahr von Ende August bis Anfang September in Karlovac stattfinden. Ein kulturelles Großereignis, auf welchem dem Karlovacko Pivo gehuldigt wird und zahlreiche Musikgruppen und kroatische Kabarettisten auftreten.

Da das Bier sehr beliebt ist, gibt es auch in Deutschland einige (vorwiegend Feinkostläden) Geschäfte, die das Karlovacko Pivo vertreiben. Einfach mal probieren … und für allen Anderen - guten Durst ;-) .    [...mehr]


Autor: Ariane

Sylt ist bekannt als Insel der Reichen und Schönen. Und diese trinken bekanntlich liebend gerne Champagner. Doch auf Sylt gibt es eine Alternative…

Sylter Hopfen

Der Sylter Hopfen gilt unter Kennern als eines der feinsten Biere der Welt. Gebraut mit Champagnerhefe hat es einen einzigartigen Geschmack und einen unverwechselbaren Charakter. Diplombraumeister Thomas W. Kipka und sein langjähriger Freund Jens F. Boysen entwickelten dieses Bier aus den feinsten Hopfensorten und wollten von Anfang an ein Bier, welches mit Champagner verwandt ist.    [...mehr]


Autor: Ariane

Ob nützlich oder nicht, hier kommen nun einige zumindest lesenswerte Bierweisheiten ;-)

Der Weltmeister im Biertrinken ist der Engländer Peter Dowdeswell; eineinhalb Liter Bier schaffte er in 5,4 Sekunden, und in drei Stunden 45 Liter, was ihm einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde sicherte. Dowdeswell kann diese Mengen unbeschadet vertragen, weil der Alkohol keinerlei Wirkung auf ihn hat - ein medizinisches Phänomen, das mit seinen übergrössen Nieren zusammenhängen dürfte. Der stämmige Engländer stellt sein Trinktalent des öfteren zur Schau und sammelt damit für behinderte Kinder.

Die erste Biernation waren die Babylonier, etwa 5000 Jahre von heute aus zurückgerechnet. Nach Bayern kam das Bier erst sehr spät. Um das achte Jahrhundert nach Christus, also zur Stunde der Entstehung des frühesten Forchheims, nahmen sich die Mönche des Brauwesens an. Dann wurde das Bier, so heißt es in der Biergeschichte, besser, die vorhergehenden Biere so weiß man zu lesen, wären heute ungenießbar.

Die Kunst des Bierbrauens ist keine Geheimwissenschaft, aber jeder Brauereibesitzer hat sein Geheimrezept und seine liebsten Geräte. Niemend weiß, wer das erste Bier herstellte. Eine hübsche Legende erzählt von einer schönen jungen Frau vor 47000 Jahren vor Christi Geburt, die durch Zufall und ihrer Unachtsamkeit aus Verliebtheit die Erfinderin des Biers wurde. Berenike soll sie geheißen haben.

Spülmittel und Fett sind die häufigsten Bierfeinde. Sie verhindern die Schaumbildung und lassen das Bier schal schmecken. Biergläser sollten daher nach dem Spülen mit klarem, heißem Wasser gespült und vor dem Gebrauch noch einmal mit kaltem Wasser ausgeschwenkt werden.

Die grösste Menge Hochzeitsbier wurde im Jahr 1651 in Dresden getrunken, als Prinz Wilhelm von Oranien die Tochter des Kurfürsten Moritz von Sachsen heiratete; die Hochzeitsgäste leerten nicht weniger als 1600 Fässer Bier. Welcher Liter-Menge das entspricht und wie hoch der Pro-Kopf-Konsum war, ist nicht überliefert.

Behälter für das Bier war einst das Fass, das ausgepichte Holzfassaus Dauben vom Fassmacher, vom Büttner, Schäffler usw. hergestellt. Zu Flaschenbier wurde es, als es nun von den Fässern aus als Schankbier in die Gläser, also vom Fassbier in Gläser kam, in die Flaschen kam, und leider zum Dosenbier. Auch in Plastik und Aluminiumtanks wurde es gefüllt, was in Zukunft auch bei der Mehrheit der Biere geschehen wird.

Das Wort “Keller” ist als Lehnwort aus dem lateinischen übernommen = Cellarium und bedeutet soviel wie Vorratsraum, also gibts auch Weinkeller, Kartoffelkeller, Kohlenkeller usw. Auch das Wort “Kellner” ist lateinischen Ursprungs. Cellarius ist der Vorsteher der Vorratskammer.

Die südlichste Brauerei der Welt liegt in Chile auf dem 53,1° südlicher Breite; es ist dies die Cerveceria Polar-Malterias Unidas S.A. in Punta Arenas. Man braut dort ein “Polar-Pilsener” und versorgt damit in erster Linie die Provinz Magellans, die südlichste des Landes.

Die nördlichste Brauerei der Welt liegt in Norwegen auf dem 69,42° nördlicher Breite; es ist dies die 1877 gegründete, heute hochmodern eingerichtete L. Macks Olbryggerie & Mineralvandfabrik A/S in Tromso.

Bier in Maßen, nicht in Massen getrunken, ist bekömmlich. Wer säuft, ist kein Biertrinker. In Maßen getrunken ist das Bier, sagt man, eine Art Nahrung, flüssiges Brot: Bier ist ein Nahrungsmittel in Bayern.

Das älteste Brauer-Motto lautet: Hopfen und Malz - Gott erhalts.

Allesamt so schön gesammelt gefunden auf www.bierkeller.de
Und sooooo wahr! :-D

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Autor: Ariane

Gleich vorweg: hier geht es NICHT um den Ausschank von Bier in Museen! ;-) Sondern vielmehr um Biermuseen, die sich mit der Geschichte des edlen Getränks befassen. Davon gibt es nämlich doch so einige.

Da wäre zum Beispiel das Hopfen- und Biermuseum in Spalt.
Auf 460 qm Fläche zeigt die Sonderausstellung alles, was wir schon immer über die Pflanze Hopfen, ihren Anbau, die Ernte, Trocknung und Vermarktung wissen wollten. Und natürlich auch, wie man den Hopfen zum Brauen von Bier verwendet.
In Spalt kann man “haut- und nasennah” erleben, mit welchen Geräten man früher arbeitete,    [...mehr]


Autor: Ariane

Bier kann nicht nur ein erfrischendes Getränk, sondern auch gut für Haut und Haare sein (wissen wir ja längst, dass Bier schön macht, ne? ;) ). Als einer der ersten Wellness-Anbieter hat das ALTHEA Day-Spa in Ransbach-Baumbach diese Kenntnis nun umgesetzt und das “Baden im Bier” mit im Angebot.

Die Ente bleibt draussen! ©frielp/Flickr

Gebadet wird die Entspannung suchende Haut dabei in den Biersorten “Zischke” und “1689″ der Königsbacher Brauerei in Koblenz. Diese Sorten garantieren einen besonders ausgewogenen Hopfengehalt und sind damit besonders wohltuend für die Haut.

“Hopfen und Malz entschlacken nicht nur intensiv den Körper, sondern entspannen auch nachhaltig die Haut”, erklärt Christiane Fuchs, eine der beiden Inhaberinnen des ALTHEA Day-Spa.

Das Baden im Bier wird in ihrer Einrichtung regelrecht zelebriert: Zunächst gibt es eine Peelingmassage, bei der Hopfen und Malz in warmem Sesamöl angerührt werden.
Nach dem ersten Teil der Entspannung geht es zum eigentlichen Bierbad in eine der beiden großen Whirlpool-Wannen. Zum Baden angenehm temperiert, lässt sich hier die ganze Wohltat des Biers genießen.
Das Wasser duftet mild.
Das Ambiente erinnert ganz und gar nicht an die sonst übliche zünftige Atmosphäre beim Bierkonsum, sondern vermittelt Erholung und Behaglichkeit.
Auf Wunsch wird natürlich auch passend zum warmen Bad ein kühles Bier zum Trinken serviert.

“In erster Linie sind es wellness-bewusste Männer, die zu uns zum Bierbaden kommen”, sagt Christiane Fuchs. Aber auch immer mehr Frauen würden die wohltuende Wirkung des Badens im Bier annehmen. “Das Angebot richtet sich an anspruchsvolle Frauen und Männer, die ein außergewöhnliches Erlebnis für alle Sinne suchen”, erklärt Barbara Trees, Mitinhaberin des ALTHEA Day-Spa.

Na, wenn DAS mal nicht das ideale Geschenk für die Liebste oder den Liebsten ist, so ein gemeinsames Bad im Bier! :-D

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Autor: Ariane

Jetzt, wo in unseren Landen die Erkältungen und Virusinfektionen umher gehen, greift man schnell mal zur starken Medizin. Dabei hilft in vielen Fällen doch einfach schon ein schönes Bier.

All die Tabletten und Tropfen ersetzt manchmal schon ein warmes Bier ©ghindo/ Flickr

Bier ist -wir wussten es schon längst- ein Wundermittel. Allerdings nur in der richtigen Dosierung, versteht sich.
Die gesundheitsfördernde Wirkung hört laut Medizinern bei maximal einem Liter täglich pro Mann auf. Für Frauen gilt die Hälfte (unfair unfair unfair! :-( ).

Bier hilft unter anderem gegen Bluthochdruck, weil es gefäßerweiternd wirkt. Ein Gläschen am Abend,das belegen Studien, eugt dem Herzinfarkt vor. Damit hat Bier also eine ähnliche Wirkung wie Wein und verantwortlich dafür sind die Polyphenole, die sogenannten Antioxidantien. Diese sind in besonders hoher Zahl in den dunkleren Biersorten zu finden.

Vermischt mit anderen Zutaten hilft der Gerstensaft auch gegen allerlei Zipperlein des Alltags.
Ein Gewürzbier, erhitzt mit Anis, Kümmel und Koriander, regt beispielsweise Stoffwechsel und Verdauung an.
Wohltuend bei einer Erkältung ist eine Mischung aus Joghurt und Honig, dazu Bier und Zitrone.
Und süße Träume verspricht ein Schlaftrunk aus warmem Bier mit Honig.

Desweiteren regt Bier den Harnfluss an, durchspült Nieren und Blase und ist so auch bei der Behandlung gegen Harnsteine äußerst hilfreich.

Die im Bier enthaltenen Bitterstoffe wirken antibakteriell und bekämpfen Krankheitserreger.

Bier, in Maßen genossen, kann vor Erkältung schützen ©desi.italy/Flickr

Allein der im Bier enthaltene Hopfen ist schon Medizin für sich und hilft so zum Beispiel als Extrakt oder Tee gegen Magen- und Verdauungsbeschwerden, nervös bedingte Herzbeschwerden, gegen Stress und Unruhe und bei Einschlafstörungen. Nachteil: Hopfen hemmt den männlichen Sexualtrieb ;) (das erklärt dann auch, warum ausgerechnet die Mönche das erste Bier bei uns gebraut haben :-D ).
Wers wenig umständlich mag, erwärmt sich am Abend einfach ein Bierchen (zum Beispiel im Wasserbad) und trinkt es kurz vor dem Zubettgehen.
Warum ausgerechnet warmes Bier? Die Wärme ist wichtig, denn sie fördert Heilprozesse und lässt das Bier erst so richtig wirken. Warm bedeutet allerdings nicht heiß, denn bei mehr als 40 Grad Celsius werden die wertvollen Inhaltsstoffe zerstört! Also Vorsicht!
Das warme Bier wird in kleinen Schlucken getrunken.
Die Wärme verstärkt die schmerzlindernde Wirkung des Hopfens und macht angenehm müde, der Körper beginnt zu schwitzen und scheidet Schlacken und Giftstoffe besser aus. Zusätzlich noch ein paar Wadenwickel und der guten Besserung steht kaum noch was im Weg.

Aber bitte nicht übertreiben: Bei zuviel Alkohol streikt das Immunsystem und all die Mühe war umsonst ;) . Und das wollen wir ja wohl nicht, das gute Bier!    [...mehr]


Autor: Steffen

Eine Brauerausbildung braucht Ihr schon mal nicht, nur ein bisschen Geduld und Zeit.
Früher, als sich größere Höfe und kleinere Gemeinden selbst mit dem Lebensnotwendigen versorgen mussten, und das Bier noch nicht besonders haltbar war, war das brauen kleinerer Mengen für Feiern oder für den Hausgebrauch durchaus üblich. Durch sogenannte “Bierkits” hat sich das Hausbrauen heute in Deutschland wieder verbreitet und genießt sogar in Kennerkreisen einen Kultstatus.

Ein paar rechtliche Sachen: Die Freigrenze liegt bei 200 Liter, das bedeutet, dass jeder 200 Liter Bier pro Jahr steuerfrei herstellen darf. Schon mal gar nicht so schlecht! Diese 200 Liter sind aber nur zum Eigenbedarf gedacht bestimmt, sonst wären zudem auch die lebensmittelrechtlichen Bestimmungen zu beachten.

Für den Einstieg sind die Bierkits sehr zu empfehlen, denn sie ersparen die Herstellung der Würze, die als Würzekonzentrat für die meisten gängigen Biersorten erhältlich ist. Ein Bierkit besteht aus einer Dose mit Hopfen-Malz-Extrakt, welcher eine Konsistenz ähnlich wie Honig hat. Aus 1,7 kg Extrakt kann man ca. 23 Liter Bier herstellen. In England, Australien oder Neuseeland sind diese Bierkits schon seit Jahren in jedem Supermarkt zu kaufen. Aber auch hier in Deutschland kann man sie Dank dem Internet bekommen.

Nun zum Eingemachten. Der Hopfen-Malz-Extrakt wird mit warmem Wasser angerührt. Je nach Rezeptur wird Zucker hinzugefügt und dann wird mit kaltem Wasser aufgefüllt. Zum Schluss kommt noch die Trockenhefe dazu und fertig! Na ja , nicht ganz…. Jetzt kommt die Geduldsprobe für den Heimbrauer. Nach 1,5 Wochen wird der Sud in Flaschen abgefüllt, um eine bessere Flaschengärung zu erreichen, kann vorher noch ein bisschen Zucker in die Flaschen gegeben werden. Nach 6-8 Wochen erneutem Warten und bangen ist das BIER trinkfertig.

Viel Spaß beim Ausprobieren!    [...mehr]


Autor: Steffen

Das “Alt” ist überwiegend am Niederrhein und speziell in der Alt-Hochburg Düsseldorf zu genießen.
Altbier ist ein Vollbier und hat ca. 4,8 % Volumenanteil Alkohol, die Farbe ist dunkel bis Bernstein, die durch höhere Anteile an dunkleren Malzsorten erreicht wird.

Nun zum spaßigen Teil… getrunken wird es aus kurzen gedrungenen 0,2l- Gläsern oder aus Altbierpokalen. Für mich persönlich heißt das, doppelte wenn nicht dreifache Zielanpeilung der Bar durch zu kleines Glass…. eindeutig zu hoch!

Die Trinktemperatur sollte zwischen 8 bis 10 Grad liegen. Das hört sich wiederum gut an, wenn man daran denkt, ein kaltes Altbier in der heißen Sommersonne zu schlürfen, auch wenn man jedes Mal auf dem Weg zur Beachbar das gerade getrunkene 0,2l Altbier wieder zur Hälfte ausschwitzt ;-)

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