» Heilmittel

Autor: Ariane

Jetzt, wo in unseren Landen die Erkältungen und Virusinfektionen umher gehen, greift man schnell mal zur starken Medizin. Dabei hilft in vielen Fällen doch einfach schon ein schönes Bier.

All die Tabletten und Tropfen ersetzt manchmal schon ein warmes Bier ©ghindo/ Flickr

Bier ist -wir wussten es schon längst- ein Wundermittel. Allerdings nur in der richtigen Dosierung, versteht sich.
Die gesundheitsfördernde Wirkung hört laut Medizinern bei maximal einem Liter täglich pro Mann auf. Für Frauen gilt die Hälfte (unfair unfair unfair! :-( ).

Bier hilft unter anderem gegen Bluthochdruck, weil es gefäßerweiternd wirkt. Ein Gläschen am Abend,das belegen Studien, eugt dem Herzinfarkt vor. Damit hat Bier also eine ähnliche Wirkung wie Wein und verantwortlich dafür sind die Polyphenole, die sogenannten Antioxidantien. Diese sind in besonders hoher Zahl in den dunkleren Biersorten zu finden.

Vermischt mit anderen Zutaten hilft der Gerstensaft auch gegen allerlei Zipperlein des Alltags.
Ein Gewürzbier, erhitzt mit Anis, Kümmel und Koriander, regt beispielsweise Stoffwechsel und Verdauung an.
Wohltuend bei einer Erkältung ist eine Mischung aus Joghurt und Honig, dazu Bier und Zitrone.
Und süße Träume verspricht ein Schlaftrunk aus warmem Bier mit Honig.

Desweiteren regt Bier den Harnfluss an, durchspült Nieren und Blase und ist so auch bei der Behandlung gegen Harnsteine äußerst hilfreich.

Die im Bier enthaltenen Bitterstoffe wirken antibakteriell und bekämpfen Krankheitserreger.

Bier, in Maßen genossen, kann vor Erkältung schützen ©desi.italy/Flickr

Allein der im Bier enthaltene Hopfen ist schon Medizin für sich und hilft so zum Beispiel als Extrakt oder Tee gegen Magen- und Verdauungsbeschwerden, nervös bedingte Herzbeschwerden, gegen Stress und Unruhe und bei Einschlafstörungen. Nachteil: Hopfen hemmt den männlichen Sexualtrieb ;) (das erklärt dann auch, warum ausgerechnet die Mönche das erste Bier bei uns gebraut haben :-D ).
Wers wenig umständlich mag, erwärmt sich am Abend einfach ein Bierchen (zum Beispiel im Wasserbad) und trinkt es kurz vor dem Zubettgehen.
Warum ausgerechnet warmes Bier? Die Wärme ist wichtig, denn sie fördert Heilprozesse und lässt das Bier erst so richtig wirken. Warm bedeutet allerdings nicht heiß, denn bei mehr als 40 Grad Celsius werden die wertvollen Inhaltsstoffe zerstört! Also Vorsicht!
Das warme Bier wird in kleinen Schlucken getrunken.
Die Wärme verstärkt die schmerzlindernde Wirkung des Hopfens und macht angenehm müde, der Körper beginnt zu schwitzen und scheidet Schlacken und Giftstoffe besser aus. Zusätzlich noch ein paar Wadenwickel und der guten Besserung steht kaum noch was im Weg.

Aber bitte nicht übertreiben: Bei zuviel Alkohol streikt das Immunsystem und all die Mühe war umsonst ;) . Und das wollen wir ja wohl nicht, das gute Bier!    [...mehr]