» Hefeweizen

Autor: Steffen

Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von knapp 200 Euro vom Hersteller deklariert, bekommt man den Bier Maxx, eine Bierzapfanlage für den Hausgebrauch, mittlerweile auch schon für unter 100 Euro. Kann man bei dem Preis wirklich ein frisches, gekühltes Bier erwarten? Wie sieht es mit Reinigung und Handhabung aus?

Der Bier Maxx kommt angeblich mit allen handelsüblichen 5-Liter-Partyfässern aus, egal ob Pilsener, Hefeweizen, Kölsch, Alt oder was da sonst noch so kommen mag. Verbraucher melden jedoch, dass durchaus Unterschiede bestehen bei der Handhabung von Fässern verschiedener Bierbrauereien.

Pluspunkte des Bier Maxx

Das Gerät arbeitet einerseits mit CO²-Kapseln, um dem jeweiligen Bier die Kohlensäure zu verpassen, die eben nur frisch gezapftes Bier hat, andererseits mit Strom für die Kühlung. Bei beiden Punkten sind    [...mehr]


Autor: Ariane

Mit Entsetzen habe ich grad festgestellt, dass es bislang keinen Beitrag zu Krombacher gibt- das geht ja nun mal gar nicht!

Krombacher  ©[cipher]/ Flickr

Die Krombacher Brauerei Bernhard Schadeberg GmbH & Co. KG aus Kreuztal-Krombach gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Brauereien Deutschlands.
Sie ist eine von drei Brauereien im fränkischen Kreuztal und wurde 1803 begründet. Seitdem ist sie im Familienbesitz der Schadebergs.
Mit sagenhaften 6,4 Millionen Hektolitern im Jahr ist Krombacher eine der größten Privatbrauereien Deutschlands. Davon gehen alleine 4,6 Millionen Hektoliter auf das Krombacher Pils, welches die meistgekaufte Pils-Sorte in Deutschland ist.
Seit Juli 2008 gibt es Gerüchte, dass der Heineken-Konzern die Brauerei übernehmen will, bislang haben die Schadebergs diese Spekulationen jedoch zurückgewiesen.

Auf vielen deutschen Produkten (als Beispiel sei mal Nutella genannt) findet man den Vermerk “geprüft vom Institut Fresenius”. Eben jener Berginspektor Fresenius war es, der 1772 die Krombacher Felsenquelle entdeckte. Diese bildet mit ihrem weichen, mineralarmen Wasser bis heute die Grundlage für das Krombacher-Bier. Die Brauerei ist einer der größten Arbeitgeber der Stadt und wirbt umgekehrt auch für die Region. So ist im Emblem beispielsweise der Kindeslbergturm zu sehen und darunter der Littfe-Bach.    [...mehr]


Autor: Ariane

Dinkel ist ein Getreide, das als Vorläufer des Weizens gilt. Selbstverständlich eignet es sich auch zum Bierbrauen.

Weizenbier ist ja bekannt, doch viele Leute wissen nicht, dass es auch Dinkelbier gibt. Dabei ist das ja naheliegend, denn Dinkel kann ebenso wie Weizen verarbeitet werden und hat noch dazu sogar mehr Vitamine und Mineralien in sich als es beim Weizen der Fall ist.

Dinkelbier ist, ebenso wie Weizenbier, eine obergärige Biersorte. Seit 1989 bereits wird Dinkelbier nach dem Rezept der Heiligen Hildegard von Bingen von der Apostelbräu-Brauerei in Hauzenberg gebraut. Die Brauerei selbst gibt es schon deutlich länger, seit 1890 nämlich.

Die Idee, Dinkelbier nach so einer alten Rezeptur zu brauen, entstand im Rahmen einer Firmenumstrukturierung, an der auch Ordensschwestern aus Passau beteiligt waren. Zunächst von der Konkurrenz belächelt, wurde die Rezeptur immer weiter entwickelt und verbessert. Zehn Jahre nach Einführung des Bieres im Sortiment lag der Erfolg eindeutig auf der Hand: Dinkelbier von Apostelbräu ist im In-, aber auch im Ausland gefragt und beliebt. Witzige Slogans wie “Die Brotzeit ist erst dann perfekt, wenn man dazu ein Dinkel schmeckt” sind sicher auch nicht ganz unbeteiligt am Erfolg.

Geschmacklich unterscheidet sich das Dinkelbier nicht allzu stark von Weizenbier (aber bekanntlich unterscheiden sich Weizenbiere ja auch von Biersorte zu Biersorte untereinander deutlich im Geschmack, es ist also eine subjektive Sache).

Eine Liste von Getränkemärkten, in denen Apostelbräu-Dinkelbier erhältlich ist, gibt es HIER.    [...mehr]


Autor: Ariane

Um ganze zwei Liter ist der Pro-Kopf-Verbrauch im vergangenen Jahr gesunken. Schmeckt den Deutschen etwa ihr Lieblingsgetränk nicht mehr?

Biergarten  ©mikko_i/ Flickr

Oder handelt es sich auch hier um Auswirkungen der Finanzkrise? Immerhin ist der Bierabsatz erst seit Oktober so richtig eingebrochen, zeitgleich also mit dem Zusammenbruch des Weltfinanzmarktes.
Dem Brauereiverband macht dieses Minus (um ganze zwei Prozent immerhin) gehörige Sorgen. Begründet wird der Rückgang des Bierkonsums mit veränderten Trinkgewohnheiten bei der Jugend, der demografischen Entwicklung (sterben die Biertrinker etwa im wahrsten Sinne des Wortes aus?) und -natürlich- auch dem Rauchverbot in Kneipen und Restaurants.

Von Brauerei zu Brauerei sind die Auswirkungen unterschiedlich. So hielt sich bei Veltins der Verlust bei unter drei Prozent, bei Warsteiner hingegen waren es ganze sieben Prozent.

Zulegen konnten lediglich diejenigen, die sich dem Trend anpassten und mit verschiedenen Biermix-Variationen die Jugend bei der Stange hielten, beispielsweise die Beck`s Brauerei. Aber auch beim Weizenbier blieben die Trinker treu und so konnten Paulaner, Franziskaner und Erdinger ebenfalls zulegen. Die Erklärung hierfür ist simpel: Im Süden Deutschlands hat der schöne Sommer die Biergärten reichlich gefüllt und so den Absatz an Weizenbier kräftig angekurbelt.

Für 2009 sehen die Bierbrauer pessimistisch in die Zukunft und hoffen auf einen schönen, heißen Sommer und neue Innovationen.    [...mehr]


Autor: Ariane

Die Lahnsteiner Brauerei präsentiert eine neue Spezialität in ihrem Sortiment: alkoholfreies Weizenbier.
Lahnsteiner alkoholfreies Weizenbier Alkoholfreie Biere sind ja so eine Sache: Für manche praktisch, für andere verteufelt, unter Sportlern gewinnt es zunehmend an Ansehen.

Das alkoholfreie Weizen von Lahnsteiner kommt aber mit so vielen tollen Eigenschaften daher -so kann man es zumindest auf der Seite der Brauerei lesen- , dass man es fast nicht glauben kann:

- Isotonisch – ideal zum Löschen des Durstes und zur Regeneration nach dem Sport.
- Vitaminreich – enthält alle für den menschlichen Körper notwendigen Vitamine mit Ausnahme von Vitamin C.    [...mehr]


Autor: Ariane

Ganz simpel, schnell gemacht, süffig, fruchtig und wunderbar erfrischend im Sommer ist die Weizenbier-Bowle.

Vielleicht nicht jedermanns Sache, vor allem die Weizen-Fans werden wohl gequält aufstöhnen :-D, aber es ist mal was anderes, sommerlich frisch und dürfte auch den meisten Damen lecker schmecken!

Man nehme:
- 1 Dose Ananasstücke (425 ml)
- 1 Zitrone (unbehandelt)
- 2 Schnapsgläser Rum
- Zucker
- 2 Flaschen Weißwein (0,7 l)
- 3 Flaschen Kristallweizen, z.B. von Schöfferhofer, Oettinger oder oder oder…. :-D  (0,5 l)

Zitrone schälen und auspressen.
Ananasstücke, Zitronensaft und -Schale in ein Bowlegefäß geben, mit Rum übergießen, mit Zucker bestreuen und gut ziehen lassen.
Weißwein dazugeben und mit Weißbier erst kurz vor dem Servieren auffüllen.

Wer mutig und kreativ ist, kühlt die Bowle noch gründlich- entweder mit Eiswürfeln oder, indem er eiskaltes Bier benutzt. Auch eine “Eismanschette” für das Bowlegefäß ist schnell gebastelt. Einfach crushed ice in ein oder zwei Gefrierbeutel füllen und um das Gefäß drappieren.    [...mehr]


Autor: Ariane


Schöfferhofer Weizen kann man wohl mit Fug und Recht als einen Klassiker unter den Weizenbieren bezeichnen.

Das traditionsbewusste Logo der Schöfferhofer Brauerei mit dem Abbild von Peter Schöffer ©Schöfferhofer

Die Marke Schöfferhofer gehört zur ehemaligen Binding-Brauerei AG, die heute unter dem Namen “Radeberger Gruppe” firmiert und die wiederum zum Oetker Konzern gehört. Ihr gehören unter anderem auch noch Clausthaler und Römer Pils an.
Ziemlich verwirrend, diese Brauerei-Wirtschaft ;-)

Die Entstehung der ursprünglichen Brauerei geht auf eine spannende Geschichte bis ins Mittelalter zurück.    [...mehr]


Autor: Ariane

Wie auch Beck`s oder Veltins geht natürlich auch die Marke Schöfferhofer den Trend zu Biermix-Getränken mit.

Farbenprächtig ist der Hefeweizen-Grapefruit-Mix allemal. ©Schöfferhofer

50% Hefeweizen plus 50% Grapefruit- Erfrischungsgetränk lautet das Geheimnis des “Schöfferhofer Grapefruit“. 2,5% Alkoholanteil bringt der Biermix mit und mit dem fruchtig-prickelnden Geschmack fällt er wohl eindeutig unter die sogenannten “Frauenbiere” (pfui, wie ich dieses Klischee hasse :-D ).

Bereits 2007 auf dem Markt eingeführt räumte das Schöfferhofer Grapefruit direkt den Preis als “Produktneuheit 2007″ im Segment Bier ab.

Schöfferhofer selbst empfiehlt übrigens, den Hefeweizen-Mix direkt eisgekühlt aus der Flasche zu trinken.

Extrem fruchtig und prickelnd kommt es in der Tat daher und eisgekühlt erfrischt es tatsächlich, ohne betrunken zu machen. Es gibt also vermutlich schlimmere Getränke ;-) So nach dem Sport oder an lauen Grill-Abenden mag es eine nette Abwechslung sein, aber Hefeweizen pur und ohne Saftzusatz ist dann doch immer noch besser. An das Original kommt eben kein Mix heran :-)

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Autor: Ariane

Wellness ist Trend, man badet in Bier, man macht sich schön mit Bier und nun macht man sich natürlich auch mit Bier fit. Und da manche offenbar der Meinung sind, mit den herkömmlichen Sorten ginge das nicht (unanständiger Gedanke, oder?), haben wir nun also auch vermehrt Wellness-Biere auf dem Markt. Oder auch “functional beer”, auf Englisch klingts ja gleich richtig gesund! :-D

Grundlage für das functional beer ist ein Hefeweizen aus Weihenstephan ©ben.snider/Flickr

Xanthohumol heißt der Wirkstoff, der dem neuen Getränk zugesetzt wird. Basis dafür ist ein alkoholfreies Hefeweizen aus Weihenstephan.
Der schier unaussprechliche Zusatzstoff ist laut Laboruntersuchungen gut gegen Schlaganfall, Alzheimer, Herz und Kreislauf, Krebs - Xanthohumol bremst offenbar eine ganze Reihe von Krankheiten.
Der Stoff wird aus der Lupolin-Drüse des Hopfen und geröstetem Malz als Emulgator gewonnen. Er ist antioxidativ, antiviral und angeblich sogar einsetzbar gegen HIV und Malaria.

Dass Xanthohumol auch ohne Zutun der Arzneimittelindustrie seit Jahrhunderten im Bier vorkommt, ist wahrscheinlich mittelalterlichen Mönchen zu verdanken, die damit anfingen, beim Brauen das Hanfgewächs Hopfen als würzige Zugabe zu verwenden – statt so übler Sachen wie Ochsengalle oder Eichenrinde.

Den Äbten war das recht, denn das neue Bier beruhigte und sorgte für Keuschheit. So wurde durch die Jahrhunderte wahrscheinlich eine zumindest in Europa ziemlich flächendeckende Krebs- und andere Prävention betrieben. ;-)

Was Xanthohumol dabei genau anrichtet, ist in vitro gut untersucht. Aber was im Labor geht, geht nicht automatisch auch im menschlichen Körper. Um den Wirkstoff in vivo zu testen, braucht man größere Mengen, die sich nicht mehr im Milligramm-, sondern schon im Grammbereich bewegen.
Gerade das gab es bisher nicht. Gibt es aber nun, denn eine Naturstoffchemikerin der Universität des Saarlandes hat die dazu notwendigen technischen Verfahren entwickelt und bietet Xanthohumol nun kiloweise an.

Das angebotene Kilo Xanthohumol („Reinheit 99 %“) kann man aus 500 Litern eines Hopfenextraktes gewinnen, wie ihn etwa die Brauereien verwenden. Mit dem Kilo lassen sich jetzt auch die Tierversuche machen, die zeigen sollen, wo Risiken und Nebenwirkungen liegen.

Der Haken an der Sache mit dem Wirkstoff im Bier: Nur wer es also literweise schluckt, erreicht eine wirksame Dosis Xanthohumol. Er bekommt aber auch eine Fettleber.
Woraus folgt, dass Bier nun doch nicht so ganz als Medikament geeignet ist. :-(
Man arbeitet aber bereits an der Konzentrationserhöhung des Stoffes in geeigneteren Lebensmitteln.

Euch ist das alles zu wissenschaftlich?
Dann haltet beim nächsten Einkauf oder in der Kneipe doch einfach mal die Augen auf nach XAN.
So heißt das neue Produkt aus Weihenstephan und es soll im Getränkegroßhandel, in Wellness-Centern und in der Szene-Gastronomie vertrieben werden.Es geht doch nichts über ein klassisches Hefeweizen ©allerina-glen-maclarty/Flickr

Die Zielgruppe von XAN sind zwar eigentlich Ältere, aber man fasst beim Vertrieb doch offensichtlich die Orte auf, an denen sich die Jungen und Fitten aufhalten - aber hey, dank der vielen neuen Wellness-Produkte altern wir ja ohnehin nicht mehr, die Grenzen zwischen den Generationen verwischen und bald gibt es bestimmt auch ein “functional beer” gegen Hautalterung.

Bis dahin verlass ich mich nach wie vor auf die gute alte Bierhefe. Im Hefeweizen, versteht sich. :-D

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Autor: Ariane

Ich hoffe doch, ihr wisst alle, wie das mit dem Einschenken und dem Weißbier ist. Wenn nicht, gucken, nachmachen und trainieren, trainieren, trainieren! :-D



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