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Autor: Steffen

Gedränge auf der Biermeile © flickr / ReneMT

Bier-Liebhaber aufgepasst! Am 1. August werden eure Träume wahr. Da startet das Berliner Bierfestival. In diesem Jahr ist das Motto der Veranstaltung “1000 Jahre - traditionelle tschechische Bierkultur”. Das Event dauert insgesamt drei Tage und wird mal wieder die berühmte Biermeile auf der Karl-Marx-Allee belegen.    [...mehr]


Autor: Ariane

Traditionell steht am 23. April wieder alles im Zeichen des Biers, denn dann wird der Tag des Deutschen Bieres begangen.

Am 23. April 1516 wurde das deutsche Reinheitsgebot proklamiert, und seitdem gilt per Gesetz: Ins deutsche Bier gehört nur Wasser, Hopfen und Gerste (naja, fast jedenfalls ;) ). Später kam noch die Hefe dazu (als man in der Lage war, Hefe herzustellen).

Natürlich nicht nur deswegen, denn schaut man sich mal den deutschen Pro-Kopf-Verbrauch an, ist eine eindeutige Tendenz ersichtlich.

Die Statistik zeigts ganz klar: Der Bierkonsum in deutschen Landen schrumpft seit Jahren. © Quellen: Statistisches Bundesamt und Deutscher Brauer-Bund, Berlin; Stand: 14.06.2007

Der Pro-Kopf-Verbrauch sinkt also seit längerem und Bier ist nicht länger des Deutschen liebstes Getränk. Da kommt ein Tag ganz im Zeichen des Biers den Brauern natürlich wie gerufen, haben sie doch so die Chance, sich dem (potentiellen) Kunden einmal in ihrer ganzen Bandbreite präsentieren zu können.

Das Rheinheitsgebot gilt als ältestes Lebensmittelgesetz der Welt und daher wird dieser Tag von den Mitgliedern des Deutschen Brauer-Bundes in ganz Deutschland mit zahlreichen Festen und Veranstaltungen begangen.
So gibt es beispielsweise jedes Jahr Brauereiführungen, Biermeilen, Frühschoppen mit frisch gezapftem Bier, Biergartenpartys, Sonderverkaufs-Aktionen und vieles mehr.
Über das Programm für 2008 kann man sich ab März auf der Homepage des Brauer-Bundes erkundigen.

Am 23. April werden dann auch erneut die “Botschafter des Bieres” ernannt. Mit diesem Titel ehren die deutschen Brauer Menschen, die sich durch ein außergewöhnliches Engagement rund um das Thema Bier und Lebensmittel ausgezeichnet haben. Im vergangenen Jahr war beispielsweise Horst Seehofer der Botschafter des Bieres.

Nun sind es ja noch gute zwei Monate bis zum Tag des Deutschen Biers, aber keine Angst: Ich werde euch natürlich noch mal rechtzeitig daran erinnern. Wäre ja tragisch, wenn euch womöglich das eine oder andere Gratis-Bierchen durch die Lappen gehen würde ;)

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Autor: Ariane

Was es beim Wein schon lange gibt, hat nun auch in der Bierbranche Einzug gehalten. Bierkellner können sich per Schulung zum diplomierten Biersommelier ausbilden lassen.

Der Sommelier (frz.: Mundschenk) ist ein alter und ehrwürdiger Beruf.
Einst Vorkoster an adligen Höfen, gewährleistet der Sommlier heute die fachmännische Beratung von Gästen und Gastwirten. Von Weinsommelieren hat beinahe jeder schon einmal gehört, sie gibt es schon lange. Der Beruf des Biersommeliers ist hingegen deutlich jünger: Ihn gibt es erst seit dem Ende der 90er Jahr.

Der Biersommelier achtet darauf, dass die Bierwahl zur Speise passt und dass die Regeln des Geschmacks gewahrt werden, zum Beispiel, dass kein helles Bier nach einem dunklen verköstigt wird, dass Kölsch nicht zu Schweinebraten passt oder dass man seinen Eiskaffee auch mal ohne Kaffee und dafür mit Bier genießen kann.
Neben der Beratung des Gastes und der Durchführung fachgerechter Verköstigungen ist der Biersommelier auch für die Hygiene an der Zapfanlage, die Überwachung der korrekten Ausschankmenge und der Temperatur, die Beratung des Wirts bei der Auswahl geeigneter Biergläser und natürlich den Biereinkauf verantwortlich.

Eine offizielle oder einheitliche Ausbildung für den jungen Beruf des Biersommeliers gibt es bis heute ebenso wenig wie eine einheitliche Zertifizierung. Vereinzelt bieten Brauereien Lehrgänge an, man kann jedoch auch an einem Seminar an der Doemens Akademie München oder bei der österreichischen Bierinteressensgemeinschaft teilnehmen. Wer neugierig geworden ist, findet auf der Homepage der Biersommeliere nähere Informationen.

Insbesondere in der Erlebnisgastronomie sind Biersommeliere auf dem Vormarsch ©theotherway/ Flickr

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Autor: Ariane

Alle Jahre wieder ist es soweit: Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) prämiert die qualitativ hochwertigsten Biere.

Voraussetzung für die Teilname am internationalen Wettbewerb ist, dass das Bier nach dem Deutschen Reinheitsgebot von 1516 gebraut wird. Zehn Sachverständige überprüfen das Bier dann unter anderem auf Geschmack, Färbung und Haltbarkeit und auch darauf, wie schnell das flüssige Gold schal wird. Dafür werden zwei unterschiedlich alte Proben der gleichen Sorte bei der verdeckten Verköstigung angeboten.

“Zwischen der frischen und der älteren Probe darf es keine spürbare Abweichung geben. Reinheit des Geschmacks, Qualität der Bittere, Vollmundigkeit, Frische und Geschmacksstabilität sind die wesentlichen Kriterien nach denen untersucht wird”, so die DLG. Also mit anderen Worten, es wird ganz viel probiert und gekostet ;-)
Anschließend werden dann -je nach erreichter Punktzahl- bronzene, silberne und goldene DLG-Preise vergeben.

Unter den Gold-Preisträgern findet man dann auch so erstaunliches wie Pilsator aus der PET-Flasche und da zeigt sich dann wieder ganz deutlich, wie verschieden doch die Geschmäcker sind.

Pilsator

Die Jungs und Mädels von Biertest-Online sind da nämlich nicht so überzeugt, einen Testsieger genossen zu haben. Wer da natürlich ganz und gar anderer Meinung ist, dem empfehle ich das Pilsator-Sauf-Spiel. Liebe DLG: Hiermit bewerbe ich mich offiziell als Sachverständige für 2008! Sowas darf nicht nochmal passieren. Die Preisträger von 2007 findet man, hübsch sortiert, hier: DLG-Qualitätsbiere

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Autor: Steffen

Der Bierpreis wird um bis zu 40% steigen.

Der Deutsche Brauer-Verband hat am 8. November eine Erhöhung des Bierpreises um rund 40% innerhalb der nächsten fünf Jahre angekündigt. Zu diesem Schritt sehen die Brauereien sich aufgrund gestiegener Rohstoff- und Energiekosten gezwungen.

Weitere Rationalisierungsmaßnahmen seien, so erklärte Richard Weber, Präsident des DBB, den Beschäftigten nicht mehr zuzumuten; man sehe keine andere Möglichkeit, als die „Kosten an den Verbraucher weiterzugeben“.

Die Bierbrauer haben ohnehin seit Jahren mit einem sinkenden Absatz zu kämpfen, jetzt befürchten sie einen dramatischen Einschnitt – der durchschnittliche Preis für einen Kasten werde die 15-Euro-Marke demnächst überschreiten. Das Geschäft mit den populären Biermischgetränken könne den voraussichtlichen Verlust bei weitem nicht auffangen.

Inwiefern sich solche Befürchtungen bewahrheiten werden, bleibt abzuwarten. Immerhin ist der Bierpreis in Ländern wie Irland und Großbritannien schon seit Jahren deutlich über deutschem Niveau - den Biertrinkern scheint das nichts auszumachen.    [...mehr]