» Belgien

Autor: Steffen

Rund um das Bier gibt es jede Menge Guinness-Weltrekorde und andere Höchstleistungen, die mal mehr und mal weniger zur Nachahmung empfohlen werden können.

Der jüngste Bier-Rekord wurde gerade in München aufgestellt: Auf dem Oktoberfest 2011 tranken die 6,9 Millionen Besucher rund 7,5 Millionen Maß Bier – So viel wie nie zuvor. Die traurigste Rekordmarke erreichte wohl ein 17-Jähriger, der mit mehr als 2,5 Promille von der Polizei aufgegriffen wurde. Ins Guinness-Buch hat es die Wiesn 2011 trotzdem nicht geschafft, dafür hält die Rekord-Sammlung, deren erste Ausgabe 1955 von der Guinness Brauerei herausgegeben worden war, jede Menge anderer interessanter Fakten rund um die Welt des Bieres bereit.    [...mehr]


Autor: Steffen

Beim Pilsner Urquell Master Bartender Wettbewerb 2010 drehte sich alles um den richtigen Umgang mit dem Bier vom Faß. Wer kennt sich am besten aus mit dem Pilsner Urquell und wer zapft die schönste Schaumkrone? Steffen Zimmermann aus Berlin holte die Silbermedaille für Deutschland.

Der Pilsner Urquell Master Bartender Wettbewerb wurde vor 5 Jahren ins Leben gerufen, um die Qualitätsstandards beim Zapfen des hochwertigen Biers dauerhaft gewährleisten zu können. 20 Länder haben in diesem Jahr an dem Qualitätswettbewerb teilgenommen und in mehrstufigen Test ihren besten Bartender auserwählt. Nun wurden in der Pilsner Urquell Brauerei in Pilsen die Sieger auf internationaler Ebene gekürt.    [...mehr]


Autor: Thomas

Die Welt ist schlecht. Rezession, Kurzarbeit, Entlassungen, Absatzrückgänge, und zu aller Not fressen  sich Leiharbeitsfirmen und sonstige Aasgeier am dahingerafften Arbeitsmarkt fett.

Smokehead Bier

Aber halt! Nichts, was ein lecker Bier nicht kurieren könnte.
Was gibt’s denn da zu lachen? Ungläubiges Pack.
Beispiel gefällig für die Allmacht des Gerstensaftes? Dann schweiget still, elende Blasphemie, und erblicket das Anlitz des himmlischen Tores!

In Belgien gibt’s zu jeder Zeitschrift TéléMoustique und Humo sechs Flaschen Bier für die Kultur gratis.
Mit Erfolg?
Nein.
Mit Durchbruch!
50% mehr verkaufte Zeitschriften! 3.000.000 Flaschen Bier!    [...mehr]


Autor: Ariane

Und wieder mal ein leckeres Bierchen aus Belgien :-)

Liefmans Goudenband ©privat Allein schon das Design der Flasche ist außergewöhnlich, denn diese kommt in Papier gewickelt daher- das erinnert schon ein wenig an das prüde Amerika, wo Alkohol in Papiertüten kaschiert werden muss. Andererseits ist die Papierflasche so hübsch gestaltet, dass sie fast schon elegant wirkt.

Innen drin verbirgt sich ein dunkles vollmundiges Bier, dass es mit 8 Prozent Alkoholanteil wirklich in sich hat. Manche beschreiben die Farbe auch als bernstein- oder kupferfarben. Der Geschmack ist sehr stark und intensiv, im Abgang schmeckt das Goudenband karamellig mit einem Hauch Vanille.

Gebraut wird das Bier seit dreihundert Jahren im gleichen Verfahren. In Kupferkesseln wird es aufgeschäumt und danach zwei Mal gekühlt - solange, bis die Gärung beginnt.
Dabei wird täglich der entstehende Hefeschaum abgeschöpft. Eine Woche benötigt die Liefmans Brauerei, um das Goudenband zu brauen. Anschließend wird es bis zum Verkauf mehrere Monate in kühlen Kellern gelagert.

Eine Spezialität neben dem Goudenband ist das Kriekbier, das im Juli gebraut wird. Dann sind nämlich die Schaerbeek-Kirschen reif, die in zwölf Monate alte Fässer mit Goudenband-Biers gefüllt werden. Nach etwa einem halben Jahr wird das Bier gefiltert, sodass ein fruchtiges Gebräu heraus kommt.

Ganz ähnlich wird das Frambozenbier hergestellt, nur werden dabei Himbeeren statt Kirschen verwendet.

Bei mehr als 500 Biersorten, die Belgien zu bieten hat, schafft es die Liefmans Brauerei gleich mit allen drei Sorten aus der Masse herauszustechen.    [...mehr]


Autor: Ariane

Selten war bei einem Bier der Name derart Programm wie beim Delirium Tremens.

Delirium tremens ©navin75/ Flickr Aus Belgien kommen bekanntermaßen so manche leckeren Biersorten. Das kleine Land hat es, zumindest was das Bierbrauen angeht, wirklich drauf und hat mehr als 500 verschiedene Biere anzubieten ;-)

Aus Belgien kommt auch die Biersorte, die heute vorgestellt werden soll, das Delirium Tremens. Schon seit 1654 rühmt sich die kleine Familienbrauerei Huyghe in der Nähe von Gent damit, das Delirium Tremens zu brauen.

Hierbei handelt es sich um ein helles, obergäriges Bier mit sage und schreibe 8,5 Prozent Alkoholanteil. Und der Name sagt schon alles! “Delirium” bedeutet soviel wie “Irresein”, “tremens” kommt vom lateinischen tremere und bedeutet “zittern”. Zusammen hätten wir da also ein “irres Zittern”, bekanntlich bei Alkoholikern ein Symptom für den Alkoholentzug.

Hell sieht es aus, blond, das Delirium Tremens. Die Farbe ist das Ergebnis von Pilsener Malz und weißem Kandiszucker. Vom Geschmack her ist es mild-würzig mit einem Hauch Fruchtigkeit, alles in allem sehr aromatisch. Delirium Tremens gibt vor, leicht zu sein, hat es aber angesichts des Alkoholgehalts ziemlich in sich :-D

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Autor: Ariane

Aus der Biergroßmacht Belgien stammt das beliebte Leffe.

Leffe ©mechanix/ Flickr

Leffe gehört heute dem Großkonzern Inbev an, ist aber eigentlich ein traditionelles Abteibier, made im Kloster sozusagen. Gebraut wird es im Ort Dinant.

Unter einem belgischen Abteibier versteht man ein obergäriges Bier. Ungefähr 70 verschiedene Sorten Abteibiere gibt es in Belgien, alle zwischen sechs und zehn Prozent Alkoholanteil, wobei Leffe zu den beliebtesten gehört.

Leffe brun ist ein dunkles, Leffe blond ein helles Bier.
Beide zählen zu den Starkbieren und haben einen Alkoholanteil von 6,5 beziehungsweise 6,6 Prozent. Vollmundig und süffig sind ebenfalls beide, während das Leffe Blond jedoch den Anschein von Leichtigkeit mitbringt- was hauptsächlich an der hellen Farbe liegt. Diese entsteht durch die Verwendung von Pilsener-Mal und weißem Kandiszucker.
Das Leffe brun schmeckt im Vergleich zu deutschem Schwarzbier viel lieblicher und süßer, der Malzgeschmack ist eher dezent.

Auffallend bei beiden Geschmacksrichtungen ist die starke Schaumentwicklung.    [...mehr]


Autor: Ariane

Belgien ist eine Bier-Großmacht und ein Mekka für Bier-Fans aus aller Welt.

Weit mehr als 500 Biersorten kommen aus dem kleinen Land (Belgien hat ungefähr ein Drittel der Fläche von Österreich), manche sagen sogar, es seien ganze 1000 Sorten. So oder so, beides ist eine stattliche Zahl und man kann sich sicher vorstellen, dass bei so vielen Biersorten und dementsprechend vielen Brauereien eine Verköstigung quer durch die belgischen Bierspezialitäten dauern kann ;-)

Nichtsdestotrotz wagt sich doch so mancher Bier-Fan an eine solche Kostprobe heran und dabei können dann solche Videos entstehen wie das folgende. Viel Spaß dabei!



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Autor: Ariane

Die Trappisten gehören zum Orden der Zisterzienser. Diese Mönche folgen der Regel des Heiligen Benedikt aus dem 6. Jahrhundert und berufen sich auf die Abtei Nôtre Dame de la Trappe in der Normandie, von der sich auch ihr Name herleitet. Heutzutage ist der Name der Trappisten auch für Bierkenner ein Begriff.

Mehr als 20 Sorten Bier stellen die Trappisten-Mönche her ©trappistenfeesten.be

Der Ursprung der Bier brauenden Trappisten geht auf eine Reform zurück, nach der den Mönchen der Konsum von Bier erlaubt war, wenn sich das örtliche Wasser als ungenießbar erwies. Da dies in den größten Teilen Europas während des Mittelalters durchaus der Fall war und außer Wasser nur Milch, mehr oder weniger ein Luxusartikel, als nicht alkoholisches Getränk zur Verfügung stand, durften die Mönche also Bier genießen. Und begannen recht schnell, dieses in eigenen Klosterbrauereien herzustellen.

Dieses Bier erlangte bald auch außerhalb der Klostermauern einen hervorragenden Ruf und im 20. Jahrhundert war es bereits so populär, dass man die Bezeichnung “Trappistenbier” 1962 gesetzlich schützen lassen musste, um etlichen Nachahmern das Handwerk zu legen.

Als Trappistenbier darf sich seitdem nur ein Bier bezeichnen, welches unter der strengen Aufsicht von Trappisten-Mönchen in einem Zisterzienserkloster gebraut worden ist.

In Belgien gibt es heute noch 12 Trappisten-Kloster, davon sechs für Mönche und sechs für Frauen. In den Niederlanden gibt es ein weiteres Trappisten-Kloster. Alle Klöster produzieren zusammen über mehr als 20 Sorten Trappistenbier.

Gebraut wird in keinem der Kloster nach industriellen Maßstäben.
Beispielsweise produziert das Trappisten-Kloster Rochefort in Belgien pro Jahr etwa 20.000 Hektoliter Bier- verkauft werden könnte ein vielfaches dieser Menge, europaweit.
Die Nachfrage übersteigt die Produktion sämtlicher Trappisten-Kloster bei weitem.
Aber die Mönche verweigern sich. “Der Mönch ist zuerst Mönch, dann Brauer”, so die allgemeine Auffassung.
Die Klosterruhe würde gestört werden, falls man die Produktion erhöhen würde. Und es ist auch nicht Kloster-Aufgabe, des Menschen Gier nach mehr zu befriedigen, dies stünde in krassem Gegensatz zu den Geboten der Trappisten. Jedoch sei es durchaus Aufgabe der Mönche, selbst für ihren Unterhalt zu sorgen. Als Geschäftsleute produzieren und vertreiben sie das traditionelle Bier und für den eigenen Unterhalt sorgen die Mengen, die verkauft werden, alle mal. Die bekannteste Trappisten-Brauerei ist die von Chimay, die mittlerweile 145.000 Hektoliter im Jahr produziert und den größten Anteil in den Export gibt.

Die ältesten Rezepte stammen aus dem Jahr 1595 und in den Original-Aufzeichnungen findet man bereits den Satz “Du findest Gott in der Brauerei”.

Die Ausgangsstoffe -verschiedene Sorten Gerste, Stärke, Zucker und Wasser- werden bei 18 bis 27 Grad einer Obergärung und hernach einer Flaschengärung unterzogen. Dabei legen die oft schon betagten Mönche nur noch selten selbst Hand an, sondern vertrauen auf bürgerliche Fachkräfte. Auf die Einhaltung der Grundprinzipien wird dennoch streng geachtet: Das Bier muss im Kloster gebraut werden, die Aufsicht führen stets die Mönche selbst, der Großteil des Erlöses wird für wohltätige Zwecke verwendet. Der Rest geht in den eigenen Unterhalt.    [...mehr]