Jetzt mal im Ernst. Es gibt bei Bier ja nichts, was es nicht gäbe. Ein Bierclub ist jetzt nicht so aufregend. Auch, wenn es der größte(?) in Deutschland ist. 5.500 Mitglieder weltweit, na immerhin.
Es wird auf Bierkästen gefahren und ProBier-Club-Mitglied ist ohnehin jeder, der sich mit leuchtenden Augen eine Flasche aufmacht – ob er Mitgliedsbeitrag zahlt von dem Club weiss oder nicht. Ist ja mehr eine Frage der Bierliebe.
Immerhin, zwischen einem fünf-Mann-Privatclub zwischen ein paar Freunden in der Pampa und einem Ding mit vierstelliger Mitgliederzahl ist dann ja doch ein Unterschied.
Das Wichtigste aber, für den Laien auf den ersten Blick, der Mitgliedsbeitrag (18,80€, oder so) ist vielmehr das Entgelt für das Bierabo. Bierabo!
Im Vergleich zur Bierpost (aka Briefkastenbier) ist der Bierclub allerdings bedeutend regionaler. Jedes Monat gibt’s von einer ausgewählten Monatsbrauerei einen sauberen Querschnitt durch deren Sortiment. Je nach Breite des Sortiments ergibt das drei bis sieben verschiedene Biersorten, bei neun Bieren insgesamt. [...mehr]
Die Lederhosenfraktion kann tief durchatmen und den Gürtel ein paar Löcher weiter schnallen: Der Bierpreis für eine Mass auf dem Oktoberfest wird auch 2010 wieder 6,80 Euro betragen.
Wenn das mal kein Grund für zünftigen Schuhplattler ist: Der Bierpreis auf dem Oktoberfest wird nicht erhöht. Wie schon im Vorjahr bekommt man auf der Wies’n einen pfundigen Humpen mit einem Liter Flüssig Brot für sparsame 6,80 Euro in den Bierbauch. Fürwahr, ein echter Schleuderpreis, und dem erstklassigen Ambiente angemessen.
Bierpreise stabil - Bayern kann durchatmen
Wo bekommt man schliesslich sonst zwei 0,5er Biere für günstige 7 Euro? Solange die Touristenschwadrone aus Italien, Australien und England diese Preise noch bezahlen, wird sich [...mehr]
Tagein, tagaus dieselben Hiobsbotschaften. Der Bierkonsum der Deutschen gehe zurück. Brauereien müssten schon ihre Nieren verkaufen, um noch ihre Rechnungen bezahlen zu können. „Günstigere“ Getränke wären auf dem Vormarsch. Und Billigbiere.
Alles Unsinn.
Zahlen lügen natürlich nicht. Aber die Deutschen verlieren die Lust auf Bier? Das ist Quatsch. Sie können sich die dazugehörige Geselligkeit nur nicht mehr leisten.
Und mal ehrlich. Bier ist wirklich nicht das günstigste Getränk auf dem Markt. Zwischen zwei bis drei Euro pro Halbe in der Kneipe, und das ist noch das untere Drittel der Preise.
Eine Flasche, je nach Marke und Qualität, zwischen siebzig bis neunzig Cent. Plus Pfand. Da wird Bier einkaufen zur Kunst.
Und so’n Kasten Bier will auch erst einmal bewegt werden. Da kann man das Auto gleich mit hinzurechnen. Zumindest ist es ohne fahrbaren Untersatz doch ein gewisser Aufwand, ihn von A nach B zu bringen.
Alternativ kann man sich beliefern lassen. Teilweise ab bis zu drei Kästen Mindestabnahme, damit sich der Fahraufwand für den Getränkemarkt auch lohnt.
Oder gleich Briefkastenbier. [...mehr]
Ab wann lohnt es sich, zu klauen? Die übliche Gleichung besteht aus Gewinn abzüglich Gesetzesbruch samt Konsequenzen. Diese Werte sind natürlich variabel. Fünf Tonnen Gold wiegen des einen Ehrbarkeit nicht auf, der andere ist bei fünf Euro von der Oma schon dabei.
Aber bei 24 Tonnen Bier, jaaa, das gibt vielleicht mildernde Umstände. Ein wenig Nachsicht ist da eigentlich schon angebracht, nicht?
Ich meine… 24 Tonnen verschiedenster Biersorten, direkt vor der Nase.
Dem Kerl, der die mitgenommen hat, kann man einfach verstehen.
Armes Schwein. Gott sei Dank musste ich mich bisher gegen so eine Versuchung nicht wehren.
Soweit die Bier-News.
Das Ganze ist inzwischen schon ein paar Tage her und fand in Thüringen statt. Genauer: Sonderhausen.
Ein Lastwagenfahrer ließ seinen Brummi samt Anhänger über’s Wochenende an einem Parkplatz stehen.
Auf dem Anhänger? 24 Tonnen Kisten und Flaschen, alle randvoll gefüllt mit Bier, Bier und noch mehr Bier. [...mehr]
Wird mal wieder Zeit für einen Blick in unser Bier-Magazin. Ein zufällig herausgepickter? Glücklichsein mit Bier für Interessierte. Bier braucht man nicht zu verkosten, um es zu genießen. Kann man aber. Sehr, sogar.
„Eine Hilfestellung zum Genießen von Bier. Wozu? Bier ist doch Genuss par excellence.“
So lautet der Eingangssatz eines zweiseitigen, textlastigen Artikels in bier.pur von Birgit Rieber.
(Nein, keine Ahnung wer das ist, aber den Autor oder die Autorin namentlich zu nennen klingt so qualifiziert. :D)
Inhalt? Abgesehn von der obligatorischen Liebeserklärung an das Bier.
Wozu eine Halbe Bier weinartig mit einem langen, laaangen, verkostenden Schluck, optimalerweise mit halb geschlossenen Augen, selbstverständlich, aus dem Glas nehmen?
Bier ist Genuss 2 Go. Und gesellig.
Gut muss das Bier natürlich sein. Das ist wichtig. Und gut gezapft. Das Auge trinkt schließlich mit.
… natürlich geht es auch anders.
Der Rest des Artikels dreht sich um den „degustatorischen“ Alternativgenuß.
Soll heißen, Bierverkostung. Liest sich wie ein Crashkurs für bewussten, ganzheitlichen Biergenuss für den Pöbel und rattert alle acht(?) Stationen einer Bierverkostung ab. [...mehr]
Warum hat das so lange gedauert? Der kleine Verlag Kalimedia hat endlich die erste Bierkarte Deutschlands auf den Markt gebracht. Hier finden Freunde des wohl vielseitigsten Getränks der Welt alle erdenklichen Infos zu über 1000 Brauereien in ganz Deutschland.
Die Bierkarte von Kalimedia gehört definitiv in jede Tasche eines jeden Bierfreunds, der Gefallen an Abwechslung, Erkundung und Abenteuer hat. Der Wissensdurst rund um die mannigfaltigen Gebräue in Deutschland wird ebenso gestillt wie pragmatische Bedürfnisse zur Orientierung: Ein Blick auf die Bierkarte verrät die Lage der nächsten Brauerei, wo sich der sagenumwobene Bieräquator erstreckt, und in welcher Region die höchste Brauereidichte zu finden ist.
Die Bierkarte - Absolute Grundausstattung!
Es gibt bekanntlich Karten für allerlei unsinniges Zeug, da stellt sich die Frage, warum bisher noch niemand Deutschland nach dem wichtigsten Kriterium überhaupt kartographiert hat. Diese Durststrecke ist nun vorbei, denn bei Kalimedia hat man sich ein Herz gefasst, und nach der grandiosen Männerkarte eine Bierkarte
Hab’ ich gehört.
BrewDog hat sein „stärkstes Bier der Welt“ nämlich in ausgestopfte, niedliche, kleine Waldtierchen abgefüllt. Beziehungsweise, die Flaschen, in die es abgefüllt ist, in die Tierchen gestopft. Seither sorgen entrüstete Gruppen für kostenlose Publicity.
Für eine groooobe Übersicht …
BrewDogs Super-Ale ist nicht nur das stärkste Bier der Welt, sondern wohl auch das teuerste. Rund 600 Euro kostete eine der zwölf restlos ausverkauften Flaschen á 0,3 Liter.
Und wer die Bierwerbung gesehen hat, die klatsch ich hier nochmal rein, kennt auch die bekloppte Story, mit der das Bier vermarktet wird.
Als logische Konsequenz haben sie ihr Bier tatsächlich in niedliche Waldtierchen gestopft. Ob die Idee jetzt hirnkrank oder genial ist, hab’ ich noch nicht ganz entschieden.
Auf jeden Fall „steht“ die Brauerei seither „in der Kritik“. Soll heißen, ein Pulk ebenso bekloppter pöbelt rum, weil sie das ganze voll scheiße und geschmacklos finden. Ey.
Die Geschichte geht jetzt schon eine ganze Weile. Die fränkische Brauerei Schorschbräu hält den Titel für das stärkste Bier der Welt, schottische Brauerei BrewDog klaut es. Schorschbräu legt einen drauf, BrewDog zieht nach.
BrewDogs Werbung für ihr 41% Bier
Es war einmal, vor langer Zeit, das stärkste Bier der Welt. Das kam aus Berlin.
Kaum zu glauben, nicht? Kümmerliche 25,4% hatte das.
Aber das ist lange her.
Inzwischen hat den regelmäßig Schorschbräu. 40% hatte eines ihrer letzten Starkbiere mit dem Weltmeistertitel.
Und eine Zeit lang war alles gut. Die Menschen lebten glücklich und zufrieden und reiteten auf Ponys über Regenbögen. Bis Häggisfresser aus den schottischen Hochlanden herabkamen, um für Unheil und Leid zu sorgen.
Und fürwahr, es drohten dunkle Zeiten am Horizont. [...mehr]
Auf der Biermeile in Berlin können Neugierige ihren Wissensdurst nach fremdländischem Hopfen und Malz stillen. Der “längste Biergarten der Welt” ist Anlaufstelle für Geniesser, denn hier geht es erfrischender und internationaler zu als auf dem altbackenen Oktoberfest.
Bierbörsen und Bierfeste sind ja so eine Sache. Auch wenn im Sommer viele Festivitäten dieser Art stattfinden, haftet ihnen der muffige Geruch der gediegenen Altherren-Kneipe von gegenüber an. Die Biermeile in Berlin ist eine Ausnahme, denn hier vermischen sich Bierfans aus allen Alterschichten, und aus allen möglichen Teilen der Welt. Experimentierfreudig geht es zur Sache, und ja, auch Reisbier kann lecker schmecken!
Biermeile 2010 - Die Welt zu Gast in Berlin
Unter dem bezaubernden Motto “Bier macht uns zu Freunden” lädt Berlin auch 2010 wieder zu einem gepflegten Umtrunk in Friedrichshain ein. Das Angebot ist beachtlich, denn es werden mehr als
Ganz ohne Bier?
Nein!
Ein kleines Ferienhäuschen wehrt sich tapfer gegen die Limoadenübermacht.
Ich muss dringend lernen mich abzumelden.
Drei Wochen Urlaub plus eins, und kaum setzt man wieder einen Fuß in bewohnte Lande, ersäuft man in Arbeit. Hat sich örtliche Aufgabengebiet während der eigenen Abwesenheit klammheimlich, still und dreist verfünffacht(!). Späte Rache oder Vertrauensvorschuss? Unwichtig. Auf den Schock brauche ich erst einmal Urlaub.
Wobei die Finanzspritze, die mit der Mehrarbeit einhergeht, mir wirklich nicht schaden kann. Gilt Holland eigentlich schon als Skandinavien? Muss ja. Niederlande und so.
Also, die Leute verstehen was von gutem Bier. Echt mal. Die Shops da sind wirklich dekadent. sind die Preise aber auch. Halleluja. Siehe Finanzspritze. Der Spaß hat mir echt ein Loch durch den Geldbeutel gebrannt.
Spaßigerweise hatten wir aber mehr bayerisches und deutsches Bier als niederländisches. Fragt mich nicht wieso. Ich schieb’ die Schuld auf die zwei Fäßer Paulaner Weißbier. Naturtrüb.