Clothing Drive ist nur der Nachfolger. Zugegeben, Swear Jar hat’s auch nicht gerade erfunden. (Das waren die Schweizer.) Aber auf Hochglanz poliert, perfektioniert und bergeweise Fans und Awards abgeräumt.

Liebevolles Detail: Es ist dieselbe Besetzung wie bei Clothing Drive! :D
Beginnt sogar mit derselben Trantüte und derselben Initiatorin.
Initiiert hat sie eine Swear Jar. Gibt’s auch bei uns. Für jedes Schimpfwort kommt was ins Glas. Zehn Cent, zwanzig, fünfzig, früher war’s schonmal ‘ne Mark wenn’s die Eltern eilig damit hatten, dem heranwachsenden Sprössling das Alltagsvokabular zu bereinigen.

Und nein, ich spreche nicht aus eigener Erfahrung!

Allerdings sollte man keine Swear Jar aufstellen und erklären, daß man vom gesammelten Geld Bier kauft…    [...mehr]


Es gibt Dinge, die ändern sich nie. Die kleine, aber hartnäckige Gruppe Fans die ihr Bud lieben. Die große, nörgelnde Mehrheit, die das Bier mit Pferdeurin vergleicht und sich dann bei den betroffenen Pferden entschuldigt.

Das, und die geniale Bierwerbung, mit denen der Konzern ein ums andere mal sein Gebräu an den Mann bringen will.
Bei Letzterem ist man sich schon bedeutend einiger. Viralspots, der aktuelle preisverdächtig, die vorangegangenen schon ausgezeichnet – mit Cannes-Löwen, mit Cilo Awards, mit Emmys.

Zugegeben, der Spot ist wirklich gut. :D     [...mehr]


“Es wird bei uns Deutschen mit wenig so viel Zeit totgeschlagen, wie mit Bier trinken.”, wusste schon Otto von Bismarck in seiner Rede im Reichstag vom 28. März 1881. Und recht hatte der Mann! Kluge Geister sind eben zeitlos.

Hopfen und Malz, Gott erhalt's

Etwas weniger elegant drückte sich Georg Wilhelm Friedrich Hegel in seiner Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften II aus: „Bier treibt auf Urin.“
Bißchen platt, aber wahr.

Tiefere Einsichten in die Natur des Bieres hatte auch Wilhelm Busch. „Die erste Pflicht der Musensöhne // Ist, daß man sich ans Bier gewöhne.“
Lebensweisheit in der flapsigen Leichtigkeit des Bieres. Fürwahr einem der einflussreichsten Dichter und Satiriker Deutschlands des 18ten Jahrhunderts würdig.    [...mehr]


Als erstes braucht es einmal exotisches Bier, was Du hierzulande nicht an jedem besser sortierten Getränkemarkt kriegst. Einfache Lösung: Eine Runde Briefkastenbier! 24 Biersorten aus alle Welt, von China über England bis Bulgarien und Indien. Perfekt!

Abenteuerbier34 Euro. Guter Preis für Importe. Aber 24 Bier, wenn Bier auch aus aller Welt, für drei Kerle über eine ganze Woche hinweg ist ein wenig mager.
Zum Glück gibt es eine ganz besondere Spezialität, die es sonst kaum mehr irgendwo gibt, und die vom Anbieter ganz bequem über das Internet bezogen werden kann: Rauchbier vom Schlenkerla! Zehn Flaschen Bier, sieben davon Rauchbier und drei hausgebraute Weizenbier. Für 20 Euro. Phantastisch.    [...mehr]


Das Monat nehme ich mir eine Woche Urlaub. Wofür? Eine Woche mit zwei Kumpels irgendwo in der nordrheinwestfälischen Pampa. Was wir da tun? Bier trinken, Cheeseburgerpizza kochen, quatschen, Blödsinn treiben.

Rauchbier, SchlenkerlaAls Pseudo-Bierspezialist (*hust*) oblag es natürlich mir, für das entsprechende Biersortiment zu sorgen. Sind wir doch alle über ganz Deutschland verteilt und zwischen Berufen, Studium und den nicht unerheblichen Reisekosten kommt es zu einem solchen Treffen selten genug, daß wir uns nicht mit ‘nem Sixpack von der Tanke begnügen wollen.

Aber was steck’ ich ein. Leichtes Gepäck und Zug oder Mitfahrgelegenheit vertragen sich nicht mit drei Bierkisten. Und jede Privatbrauerei Deutschlands, die ihre Produkte nicht im Internet anbietet, abzuklappern, ist auch ein wenig arg viel Aufwand.    [...mehr]


Rezepte gibt es wie Sand am Meer und irgendwo gibt es immer jemanden, der dieses eine ganze spezielle für Gottes Geschenk an den Gaumen hält.
Gut für mich, bin ich in der letzten Zeit doch vermehrt aus der Suche nach abstrusen Kreationen. Warum, verrate ich euch morgen. ;)

Für heute muss die Bierpizza reichen! Wer jetzt eine mit Warsteiner, Öttinger und Paulaner belegte Salamzipizza hofft, wird leider enttäuscht. Stattdessen backen wir uns einen Pizzaboden! Und zwar mit Weißbierhefe. :D

Das Grundprinzip ist, wie bei den meisten Bierrezepten, einfach. Alles zusammenkippen, Bier statt Wasser, Tütenhefe zur Verstärkung für die Bierhefe, walken, Pizzaboden machen. Fertig.
Die Umsetzung ist schon weniger einfach.

Bereit? Denn mal hier, hier die Zutaten:

Franziskaner Hefeweißbier

250ml Weißbier
400 Gramm Mehl
100 Gramm Hartweizengrieß
1 Päckchen Hefe
2 Teelöffel Salz
1 Teelöffel Zucker
1 Teelöffel Paprikapulver
1 Esslöffel Maismehl
2 Teelöffel Oregano
1 – 2 Esslöffel Olivenöl    [...mehr]


Ja, ja, das Leben ist hart. Vor allem auf den liberalen Märkten der USA. Kein Wunder, daß man da ein kühles Blondes braucht. Und Schwupps, es ward die „Whopper Bar“ geboren. Olle Kamellen, für Deutschland.

News Flash: Bier im McDonald’s und Burger King? Wo gibt’s denn sowas? Zumindest mir war das neu. Gibt’s aber. Zumindest seit neuestem. Allerdings nur in Amiland.
Gab’s bisher nur Zuckerwasser und Milchshakes, gelegentlich mal einen Kaffee, greift Burger King inzwischen sogar zum Bier um McDonald’s wieder einzuholen.
Der ist den Burgerkönigen im Ausbau des Kaffeegeschäfts kräftig davongezogen.

Zugegeben. Für Deutschland jetzt nicht unbedingt die neuesten aller Nachrichten. Zumindest für Leute, die im Fastfoodgeschäft aktuell sind.
… für Leute wie mich aber schon. Weil, um mich zu wiederholen: Bier im McDonald’s und Burger King? Wo gibt’s denn sowas?    [...mehr]


Scheinbar will der Sommer nicht zum Propheten kommen, muss der Prophet also doch zum Sommer. Und wo ist Sommer, während der Rest Eis von Windschutzscheiben kratzt? Im Süden! Zumindest für uns mitteleuropäischen Wohlstandskartoffeln. Also ab nach Mexiko.

mexikanischer Biermix

Was die Weizenbierbowle für den Deutschen, so die Michelada für den Mexikaner.
Zunächst einmal die kalten, nackten Fakten. Keine Sorge, euch wird gleich heiß genug werden.
Bereitgestellt wird:

- Tomatensaft, Clamato muss das sein.
- Tabasco
- Limonen
- Salz
- Bier
- Maggi
- Uuund, ein Bierglas

Schritt #1: Salz auf Tellerchen verstreuen.
Schritt #2: Glasrand mit Limone einreiben.
Schritt #3: Glasrand in Salz tauchen.

Phase 1 erfolgreich bestanden! Jetzt haben wir eine knusprige Salzkruste. Sehr gut.
Auf zu Phase 2.    [...mehr]


Ende Januar haben’wa schon! Februar lässt sich absitzen und so ab März rum kann man schonmal die Startlöcher abstauben! Ja, wirklich! Das hat überhaupt nichts damit zu tun, daß mir der Winter zum Hals raus hängt. Zweifelt nicht an meinen hochwissenschaftlich eruierten Fakten!

Naturtrübes HefeweißbierScheisswinter.
Wo waren wir?
Ach ja, die Weizenbierbowle.
Ein Klassiker unter den Biermixen, schlimmer als Evergreens aus dem deutschen Schlager. Alle möglichen Südfrüchte mit Weißwein oder Sekt in ‘ne Schüssel hacken, durchziehen lassen, Bier rein und fertig ist das Bierrezept. Toll!
Geht natürlich noch ein bißchen aufwendiger. Dann schmeckt es sogar nach ein wenig mehr. :D

Version #1

1 Liter Weizenbier
1 Liter Sekt, trocken
2 Zitronen, bio, nicht nur unbehandelt

Weizenbier und Sekt in die Bowle kippen, Zitrone in Scheibchen schneiden, fertig.
Okay. Doch nicht so aufwendig.
Sucht noch nach Minzblätter zum verzieren, wenn es so aussehen soll, als hättet ihr Aufwand betrieben. Und zieht Bier und Sekt gefälligst frisch aus dem Kühlschrank, lauwarme Bowle kommt nicht so toll. Eiswürfel rein damit’s euch bei der irren Hitze, die wir gerade haben, nicht warm wird.
Gna…

Version #2
(Das ist die Version, die man auspackt, wenn man sich auf den Besuch auch tatsächlich freut.)    [...mehr]


Ich hasse den Winter.
Ganz persönlich.
Lieber schwitze ich bei 35 Grad, als daß ich bei -10 Grad friere. Außerdem: grau, nass, kalt? Is’ ja widerlich!

Die Vorteile des Sommers sind blauer Himmel, sanfte Brisen, klare Sonnen und grüne Bäume. Wer bei 35 Grad Celsius im Schatten allerdings im eigenen Saft gart, reisst sich in der Regel nicht um einen Doppelbock mit 10% und mehr.

Biergarten, Sommer

Jetzt sind sich die Brauereien natürlich nicht zu Schade, sich solchen Problemen anzunehmen. Und siehe da, es ward das Sommerbier geboren!
Zugegeben, ist vielleicht ein bißchen früh, über Sommerbiere zu philosophieren, wenn ich so aus dem Fenster gucke. (Grau, matschig, nass.)

Andererseits ist der Januar quasi rum, der Februar wird auch nicht ewig dauern, und so ab März rum kann man schonmal anfangen die Mottenlöcher in der Badehose zu stopfen. Gell?
Okay, ich geb’s zu. Ich bin verzweifelt.    [...mehr]


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