» Veltins

Autor: Steffen

Mit „Paderborner Pink“ hebt die NRW-Brauerei den irrsinnigen Modetrend um die Biermixgetränke auf eine neue Stufe, denn das rosafarbene Erfrischungsgetränk auf Bierbasis ist eigentlich nur ein normales Radler: 3,9 % Alkohol und ein Schuss Zitronenlimonade. Dazu kommt dann noch DIE derzeitige  Trendfarbe, voilà: fertig ist das „Paderborner Pink“.

Für alle, die eh schon rosa Elefanten sehen, dürfte das genau das Richtige sein. Allerdings zielt die Paderborner Brauerei doch eher auf die junge Kundschaft ab, die gerne zum „Trendgetränk“ in der handlichen 0,33 L-Flasche greift, auch wenn dieses Etikett von den Herstellern selbst auf die Flaschen geklebt wird, wie im Fall von „Paderborner Pink“.

Mit dem irgendwie nahe liegenden Werbeslogan „Drink Pink“ möchten die Paderborner Trendexperten allen potentiellen Konsumenten die Möglichkeit geben, neben “aktueller” pinker Mode (Fußballschuhe), pinker Elektronik (Notebook, Handy) oder pinker    [...mehr]


Autor: Ariane

Berichtet wurde darüber ja schon öfter, aber nun sind die Spots seit einiger Zeit wirklich On-Air: Rudi Assauer und Bruce Willis genehmigen sich kollektiv ein kühles Veltins.

Assauer kennt man ja schon von den älteren Werbespots, in denen er gemeinsam mit seiner ehemaligen Lebensgefährtin Simone Thomalla geworben hat. Legendär der Spruch “Nur gucken, nicht anfassen!” und deswegen hier noch mal das alte Video:

Nun, mit der Beziehung war auch dieses schlagkräftige Werbe-Duo Vergangenheit und jemand Neues musste her.
Zumindest aus weiblicher Sicht kann ich sagen- es hätte deutlich schlimmer kommen können :-D
Schade nur, dass die Werbemacher es offenbar für nötig gehalten haben, zu synchronisieren, denn im Original wäre es vermutlich viel liebenswerter rübergekommen.
Mal schauen, was uns das Duo Assauer-Willis in Zukunft noch in Sachen Veltins präsentiert, frei nach dem Motto “Trink langsam!”

Und hier kommt er also, der neue Willis-Assauer-Veltins-Spot:


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Autor: Ariane

Um ganze zwei Liter ist der Pro-Kopf-Verbrauch im vergangenen Jahr gesunken. Schmeckt den Deutschen etwa ihr Lieblingsgetränk nicht mehr?

Biergarten  ©mikko_i/ Flickr

Oder handelt es sich auch hier um Auswirkungen der Finanzkrise? Immerhin ist der Bierabsatz erst seit Oktober so richtig eingebrochen, zeitgleich also mit dem Zusammenbruch des Weltfinanzmarktes.
Dem Brauereiverband macht dieses Minus (um ganze zwei Prozent immerhin) gehörige Sorgen. Begründet wird der Rückgang des Bierkonsums mit veränderten Trinkgewohnheiten bei der Jugend, der demografischen Entwicklung (sterben die Biertrinker etwa im wahrsten Sinne des Wortes aus?) und -natürlich- auch dem Rauchverbot in Kneipen und Restaurants.

Von Brauerei zu Brauerei sind die Auswirkungen unterschiedlich. So hielt sich bei Veltins der Verlust bei unter drei Prozent, bei Warsteiner hingegen waren es ganze sieben Prozent.

Zulegen konnten lediglich diejenigen, die sich dem Trend anpassten und mit verschiedenen Biermix-Variationen die Jugend bei der Stange hielten, beispielsweise die Beck`s Brauerei. Aber auch beim Weizenbier blieben die Trinker treu und so konnten Paulaner, Franziskaner und Erdinger ebenfalls zulegen. Die Erklärung hierfür ist simpel: Im Süden Deutschlands hat der schöne Sommer die Biergärten reichlich gefüllt und so den Absatz an Weizenbier kräftig angekurbelt.

Für 2009 sehen die Bierbrauer pessimistisch in die Zukunft und hoffen auf einen schönen, heißen Sommer und neue Innovationen.    [...mehr]


Autor: admin

Exotisch, fruchtig, bierig: so wird das V+ Curuba beschrieben. Ein Bier mit südamerikanischem Feeling, schon um des Namens Willen.

Curuba  ist eine Frucht, die einer Banane ähnlich sieht, aber eher wie eine Maracuja schmeckt.
Sie zählt zu den Passionsfrüchten und soll dem Bier eine “vollfruchtige, säuerlich aromatische” Note verleihen. Aha! :-D

Wie die anderen V+ Produkte steht auch V+ Curuba für Party & Lebensfreude, nicht zuletzt auch wegen dem Extra-Schuss Tequila-Flavour.

Getestet hat es der Shopblogger bereits vor einiger Zeit schon, war aber scheinbar nicht so angetan.
Aber Geschmack ist ja Gott sei dank verschieden.

V+ Curuna © Pressebild Brauerei C. & A. Veltins GmbH

Nun stellt sich mir natürlich die Gretchenfrage : Was haben wir denn nun hier - Bier, Limo oder beides?

Es gibt ja mittlerweile so viele Biermixe wie es Privatbrauereien in Bayern gibt ;-).

Da werden diverse Fruchtsäfte mit Bier gemischt und dann als hippes und angesagtes Bier verkauft, doch nur die wenigsten werden zum Klassiker und erlangen irgendwann den Status eines guten kühlen Radler, eines Alsterwassers oder eines Diesels.

Ich schätze, V+ Curuba wird mehr zum Frauenbier - falls es nicht ohnehin genau als solches konzipiert war.

Es ist fruchtig im Abgang und der herbe Hopfengeschmack fehlt.  Und wer weiß, vielleicht stecken sogar noch ein paar Vitamine drin! ;-) Wir Frauen sind ja bekanntlich sehr gesundheitsbewußt :-D

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Autor: Ariane

„Erleb’ den Sommer deines Lebens!“ Mit Veltins V+ und dem großen Bier-Gewinnspiel, das 300 Gewinner zum „V+ Paradise-Beach“ aufs thailändische Krabi bringt.

Das V+ Quintett der Veltins-Brauerei © Veltins Pressebild

Bier trinken und dabei auch noch gewinnen, na wenn das nix ist?! ;-)
Veltins machts mit seiner Erfolgsmarke V+ möglich.
77,5 Mio. Aktionsetiketten auf allen Mehrwegflaschen und Six-Packs der „V+“-Produkte weisen den geneigten Biertrinker bis Ende Juli auf das Event hin, das 300 glücklichen Gewinnern eine Woche lang Spaß, Party, Erlebnis und Sport im sonnigen thailändischen Paradies verspricht.

Um teilzunehmen, musst du lediglich Bier trinken (V+ , versteht sich), den Aktions-Code, den du auf dem Kronkorken findest, auf der Website registrieren und Mitglied der V+-Community werden, die bislang bereits über 50.000 Mitglieder groß ist.

Gewinncodes gibt es ausser auf den Kronkorken auch per Hotline unter 01376 998877 oder auf vplusfriends.de. Zusätzlich kannst du 75.000 Music-Downloads von SONY/BMG und viele weitere Sofortgewinne abstauben und auf der Website und in der Community nette Leute kennenlernen.    [...mehr]


Autor: Ariane

Biermix-Getränke boomen nach wie vor. Nach den Standards wie “Bier+Lemon” und Szene-Mixen wie “Bier+Cola” oder “Bier+Energy” kommt nun der “Bier+Gesundheit”-Trend. Denn was bei Bionade so erfolgreich ist, kann bei Bier nicht verkehrt sein.

Das neue Produkt “V+ Apple” mit Apfel-Ingwer-Geschmack soll bereits im Handel erhältlich sein, teilte die Privatbrauerei aus Meschede-Grevenstein auf der Fachmesse Internorga in Hamburg mit. Veltins peilt nach eigenen Angaben die bundesweite Marktführerschaft bei den Biermix-Getränken an. Dort liegt noch Beck’s mit einem Anteil von 10,2 Prozent vor Veltins mit 9,2 Prozent.

V+ von Veltins

V + Apple ist die mittlerweile fünfte Geschmacksrichtung aus der V+ Familie. Frisch soll das neue Produkt daher kommen, kündigte Marketingdirektor Herbert Sollich bei einer Vorabpräsentation in Meschede an.

Mit dieser Marke möchte man speziell die jüngeren und trendigere Generation ansprechen. Also weg vom Schalke-Fan hin zum trendigen Mittzwanziger. Das “V+” enthält zur Hälfte Pils und zur Hälfte Apfelgetränk mit einem Schuss Ginger und Ingwer-Zusatz. Um die Zielgrupppe noch mehr an V+ Apple zu binden, greift Veltins tief in die Trickkiste, so gibt es beispielsweise ein eigenes Forum V+Friends und ein V+ Paradise Beach für den Sommer deines Lebens.

V+Apple

Biermix-Getränke haben für deutsche Brauereien eine zunehmende Bedeutung. V+ war für Veltins der Wachstumsbringer in den vergangenen Jahren. Demnoch nicht genug wird jetzt im Fernsehen auch kräftig V+Curuba, V+Lemon, V+Cola und V+Energy beworben. Willlst du mehr wissen, klickst du hier




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Autor: Ariane

Auf Wunsch eines einzelnen Herren möchte ich mich heute mal mit einer rheinischen Spezialität befassen, nämlich dem Kölsch. Soll ja niemand sagen, dass ich den Wünschen meiner Leser nicht nachkomme ;-)

FrühKölsch, der Klassiker unter den Kölsch-Brauhäusern ©superburschi/Flick

Als Europa sich noch im tiefsten, schwärzesten Mittelalter befand, leuchtete in einer Stadt am Rhein bereits die goldene Zukunft. Schon im Jahr 873 wusste man in Köln, wie Bier gebraut wird. Freilich, mit dem heutigen Kölsch hatte das, was man damals zusammenbraute, wenig zu tun. Das Gruitbier (Kräuterbier), welches seit dem 9. Jahrhundert in Köln gebraut wurde, hatte noch eine vollkommen andere Zusammensetzung. Hopfen war damals noch nicht bekannt, stattdessen benutzte man verschiedenste Kräuter, zum Beispiel Schafgarbe, Eichenrinde, diverse Wurzeln, Rosmarin, Kümmel, Anis, Ingwer, Wacholder und und und… Und bereits auf dieses erste Bier wurde eine Steuer erhoben, die Gruitsteuer. Die wussten eben schon damals, was gut ist und womit man verdienen kann ;-)
Im 13. Jahrhundert gab es dann schon das Kölner Brauamt und weitere 100 Jahre später die Brauer-Kooperation. Letztere ist bis heute für die Kölner Geschichte äußerst wichtig, unterzeichnete doch eben jene Brauer-Kooperation 1396 den “Verbundbrief” Gaffel-Kölsch im traditionellen Kölsch-Kranz serviert ©Gaffel und damit die erste demokratische Verfassung einer deutschen Stadt. Köln wurde, nicht zuletzt durch die Errichtung des mächtigen Doms, zunehmend zu einer klerikalen Stadt mit vielen Klöstern, Bischöfen und dergleichen und die Kirche hatte immer mehr Macht. Um ein Gegengewicht herzustellen, schlossen sich die mittelständischen Kaufleute Kölns gemeinsam mit den Handwerkern im 14. Jahrhundert zu politischen Vereinigungen zusammen, zu sogenannten “Gaffeln”. Der Kölsch-Kenner wird jetzt mit einem “Ahhhhhhhhhhhha!” reagieren.
Aber hier gehts ja um Bier, nicht um Politik ;-)…..

Im 15. Jahrhundert wurde dann endlich der Hopfen für das Bier entdeckt und die ersten Brauer-Streitigkeiten mischten Köln auf. Das neue Hopfenbier, Keutebier genannt, war viel länger haltbar als das Gruitbier, schmackhafter- und auf Hopfen entfielen auch keine Steuern. Das gefiel nun natürlich weder den alteingesessenen Brauern, die noch immer auf Gruitbier setzten, noch der Obrigkeit, die nun weniger Steuern einnehmen konnte. Also folgte bald auch auf Keutebier die Steuer.
Im 16. Jahrhundert, als überall in deutschen Landen zunehmend auch untergäriges Bier gebraut wurde (Vorteil: bei geringerer Temperatur herzustellen, Nachteil: verdirbt schneller), tanzte Köln mal wieder aus der Reihe, denn hier setzte sich diese Brauweise nicht durch.
Und das ist auch bis heute so geblieben. ;-)
Dennoch war der Weg zum heutigen Kölsch noch lang, etwa 300 Jahre, um genau zu sein.

Im 19. Jahrhundert wurde erstmals das “Wiess” gebräut, ein obergäriges, trübes (weil ungefiltertes) Bier und der offizielle Vorgänger vom Kölsch. Das erste echte “Kölsch” wurde laut Garde-Brauerei bereits 1892 in Dormagen gebraut. Doch hier scheiden sich die Geister und streiten die (Bier)Historiker.
Verbrieft ist hingegen, dass in der Sünner-Brauerei seit 1906 helles, obergäriges Bier gebraut wurde, welches ab 1918 erstmals unter dem Namen “Kölsch” in den Handel kam.

Der ewige Zank zwischen Düsseldorf und Köln um das ´wahre Bier`wird wohl so bald nicht beendet sein... Kölsch ist ein helles, obergäriges Bier mit etwa 11,3 Prozent Stammwürze und durchschnittlich 4,9 Prozent Alkoholanteil. Es ist nah verwandt mit dem ebenfalls obergärig gebrauten Altbier , welches allerdings im Gegensatz zum hellen Kölsch mit dunklerer Malze hergestellt wird und etwas herber schmeckt. Welches der beiden Biere besser schmeckt, ist seit nun fast 100 Jahren ein ewiges Streitthema zwischen Kölnern und Düsseldorfern. Mir persönlich liegt ja eher das Kölsch, da ich Altbier seltsamerweise mit Fußgeruch assoziere.
Aber es gibt auch genügend Vertreter (meist von linker Rheinseite), die der Meinung sind, Kölsch wird gaaaaanz anders gebraut….

Traditionell wird das Kölsch aus einem schmalen, dünnen Glas mit 0,2l Fassungsvermögen getrunken, welches auch als “Stange” bezeichnet wird. In manchen Gasthäusern kann man heute auch noch ein “Stößchen”, infamer Weise von einigen auch als “Weiberkölsch” bezeichnet, ordern. Das wird dann in einem 0,1l-Glas serviert. Ein Stößchen ist also eine halbe Stange, kostet allerdings nicht den halben Preis ;-)
Dass so wenig Inhalt in eine Stange passt, schmeckt heute leider vielen Wirten nicht mehr, sodass in weniger traditionsbewussten Lokalen heute auch 0,5l-Stangen anzutreffen sind. Skandalös, wenn ihr mich fragt, und unter Kennern verpönt.

Wie fast alle obergärigen Biere entwickelt auch das Kölsch seinen vollen Geschmack erst ab einer bestimmten temperatur, sodass es meist mit acht bis zehn Grad serviert wird.

Wer sein Bier “Kölsch” nennen darf, ist in Anlehnung an das strenge Reinheitsgebot ebenso streng geregelt, und zwar in den Kölsch-Konventionen von 1985.

Im Sinne der Konvention ist Kölsch

  • ein Vollbier,
  • obergärig,
  • hell,
  • blank, also gefiltert und klar,
  • schlank, also hochvergoren, trocken, wenig vollmundig oder malzig,
  • hopfenbetont,
  • filtriert (nicht-filtriertes Bier muss ausdrücklich als “hefetrüb”, “naturtrüb” oder “unfiltriert” ausgewiesen werden!),
  • ausschließlich in Köln herzustellen (ausgenommen sind Brauereien außerhalb des Stadtgebiets von Köln, die an der Bezeichnung „Kölsch“ bereits vor Inkrafttreten der Konvention einen wertvollen Besitzstand erworben hatten).

Drei große Marken teilen sich etwa 60 Prozent des Kölsch-Umsatzes, nämlich Gaffel, Früh und Reissdorf. Der Rest verteilt sich unter den mehr als 30 kleineren Kölsch-Brauereien, zu denen beispielsweise Küppers, Mühlen oder Sünner gehören.

1997 wurde das Kölsch von der EU in den Kreis geschützter regionaler Spezialitäten aufgenommen und genießt damit nun eine ebenso geschützt Herkunftsbezeichnung wie der Champagner oder auch der Cognac.

Der Kölner Kölsch-Kellner wird auch “Köbes” genannt und serviert das Kölsch häufig mit einem Kranz, einem runden Behältnis für bis zu 18 Stangen. Der gute Mann, der das lecker Bierchen frisch zapft, ist der “Zappes”.

Wer noch mehr über das Kölsch erfahren möchte, wird im Koeln-Net fündig.

Eine schöne Tradition ist es auch, dass man in guten Lokalen und Brauhäusern ungefragt ein weiteres Kölsch serviert bekommt, sobald die Stange geleert ist- es sei denn, man platziert einen Bierdeckel auf dem Glas. Und legendär ist es selbstverständlich, sich mal bei einem gemütlichen Abend in einem Düsseldorfer Brauhaus ein leckeres Kölsch zu bestellen.
Aber nicht den Verbandskasten vergessen, ne? ;)



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