Bier zapfen ist schwieriger, als es aussieht. So Vieles kann schief gehen, wenn man sich nicht an die grundlegendsten Regeln hält. Dabei verstehen unterschiedliche Nationen gern mal etwas ganz anderes unter dem perfekten Bier.
Bier zapfen ist eine Kunst für sich, das suggerieren uns schon die Bilder der Bierwerbung, in denen das goldene Nass in Zeitlupe gekonnt eingeschenkt wird. Das Bier muss nicht einfach nur ins Glas – die perfekte Blume ist das, was am Ende dabei herauskommen soll. Für den deutschen Biertrinker sollte die weiße Schaumkrone sich leicht über den Rand des Glases erheben, dann ist sie gelungen. [...mehr]
Das Guinness Storehouse in Dublin zeigt die Geschichte des Guiness Bieres auf 7 Stockwerken. Für jeden Bier-Fan ist dieses Museum ein absolutes Muss!
Mitten in Dublin liegt das Guiness Storehouse, das eines der beliebtesten Bier Museen der ganzen Welt ist. Auf der Tour durch das Guinness Museum erfahren Sie alles rund um die Vergangenheit und Zukunft des beliebten Bieres. Wer die Tour bis zum Schluss durchhält, bekommt sogar noch ein Freibier in der Panorama Bar zur Belohnung. [...mehr]
Norwegens grösste Brauerei rühmt sich einer über hundertjährigen Tradition. Mit einem kleinen, aber feinen Sortiment an blonden Spezialitäten sind Ringnes A.S. alteingesessene Marktführer im Land der Fjorde.
Die beiden Brüder Amund und Ellef gründeten die Ringes A.S. Brauerei im Jahre 1876. Sie beteiligten sich als Sponsoren an Polarexpeditionen, und kurioserweise gibt es zwei Inseln in der Kanadischen Arktis, die die Namen der beiden Bierbrauer tragen. Die Firma blieb bis 1978 ein waschechtes Familienunternehmen, bis ein Multikonzern Ringnes A.S. im wahrsten Sinne des Wortes aufschluckte.
Ringnes Pilsener - die beliebteste Biersorte in Norwegen
Der Bestseller von Ringnes A.S. ist das klassische Pilsener - es wird stilecht verkauft in der 0,33 und 0,5 Liter Dose. Für norwegische Verhältnisse ist der Alkoholgehalt mit 4,6% schon recht ordentlich, geht aber noch knapp vorbei an der magischen 4,75% Grenze. Somit ist es auch ausserhalb der Vinmonopolets, der staatlichen “Dealerstuben” für Hochprozentiges, problemlos erhältlich. [...mehr]
Tragisch sind die Tage unserer Zeit, in denen der Bruch mit dem etabliert-traditionellem innovativen Neuanfängen gleicht. Schnief.
Na gut. Übertreiben wir mal nicht. Bierwerbung wurde schon verhunzt, als ich noch klein war.
(Damals, als die Gummistiefel noch aus Holz waren und man barfuß durch den Schnee bergauf in beide Richtungen und so, ne?)
Nur bin ich halt mit der verhunzten Werbung aufgewachsen. Deswegen war die cool.
… na gut. Das ist nicht der einzige Grund. Harald und seine französische Freundin waren cooler als die Neue von Schöfferhofer. Die neue Werbung. Nicht die neue Freundin.
Dabei ergeht es Harald ein wenig wie dem Jever-Mann. Man erinnert sich? Der charakterstarke Glatzkopf am friesischen Watt wurde ersetzt mit einem werbeträchtigerem Toupéträger mit dicker Hose. Kein anderes Bier.
Clothing Drive ist nur der Nachfolger. Zugegeben, Swear Jar hat’s auch nicht gerade erfunden. (Das waren die Schweizer.) Aber auf Hochglanz poliert, perfektioniert und bergeweise Fans und Awards abgeräumt.
Liebevolles Detail: Es ist dieselbe Besetzung wie bei Clothing Drive!
Beginnt sogar mit derselben Trantüte und derselben Initiatorin.
Initiiert hat sie eine Swear Jar. Gibt’s auch bei uns. Für jedes Schimpfwort kommt was ins Glas. Zehn Cent, zwanzig, fünfzig, früher war’s schonmal ‘ne Mark wenn’s die Eltern eilig damit hatten, dem heranwachsenden Sprössling das Alltagsvokabular zu bereinigen.
Und nein, ich spreche nicht aus eigener Erfahrung!
Allerdings sollte man keine Swear Jar aufstellen und erklären, daß man vom gesammelten Geld Bier kauft… [...mehr]
Es gibt Dinge, die ändern sich nie. Die kleine, aber hartnäckige Gruppe Fans die ihr Bud lieben. Die große, nörgelnde Mehrheit, die das Bier mit Pferdeurin vergleicht und sich dann bei den betroffenen Pferden entschuldigt.
Das, und die geniale Bierwerbung, mit denen der Konzern ein ums andere mal sein Gebräu an den Mann bringen will.
Bei Letzterem ist man sich schon bedeutend einiger. Viralspots, der aktuelle preisverdächtig, die vorangegangenen schon ausgezeichnet – mit Cannes-Löwen, mit Cilo Awards, mit Emmys.
Eines der mit Abstand heißbegehrtesten Biere Deutschlands.
Aber weshalb ist es nur so heißbegehrt?
… weil’s das Zeug nirgendwo zu kaufen gibt.
Wo kämen wir da aber auch hin, würde doch sofort seinen Zauber verlieren wenn’s das bei der Tanke um die Ecke gäbe.
Aber, nur weil es keine Bierwerbung im Fernsehen für Duff gibt, bedeutet das nicht, daß sie’s euch nicht geben wollen. Die Homepage hat eine Liste, so lang, daß sie von hier bis Mexiko reicht, mit Handelspartnern.
Jetzt ist ein Handelspartner zwar keine Tanke um die Ecke, aaaaaaaaber!, er kann euch sagen welche Tanke um die Ecke damit beliefert wird!
Videotheken, Brauereien, Tankstellen und Supermärkte sind offizielle Vertriebspartner. Plus natürlich noch eine Menge Kleinkram.
Denkt dran, bloß, weil es wo nicht aufgelistet ist, heißt es nicht, daß die’s nicht haben. Fragen kost’ nix. Und auch Vertriebspartner haben nicht jeden Kiosk um die Ecke mit im Auge.
Dennoch hier mal die Liste. Ist die Stadt nicht eure, aber in eurer Nähe, habt ihr dennoch gute Chancen. Anrufen und beantworten lassen!
Hier nun, wo ihr Duff Bier kaufen könnt: [...mehr]
Youtube ist der Teufel, sag’ ich euch. Der Teufel! Da sucht man such den Krombacher Werbeclip raus und landet bei mehr Bier-Fernsehwerbung aus 1995 als man sich vorstellen kann. Und im nächsten Augenblick wäscht einen auch schon die Nostalgiewelle in den Ausguss.
Aber was soll’s. Damit ich nicht alleine leide, quäle ich euch jetzt auch ein wenig mit den Klassikern unter der Bierwerbung. Dem einen oder anderen wird wohl eine ganze Welt aufgehen, wenn er eine längst vergessene Melodei vernimmt.
Und nein, das war kein Tippfehler …
Erdinger Weißbier! In Bayern daheim, in der Welt zu Hause.
Blasmusik, Dirndl, Volksfest, Berge und – wer sonst – der Kaiser.
(Franz Beckenbauer, für die Nicht-Fussballer. Tze.) [...mehr]
Besonders beliebt: Biertrucks. Kaum ein Getränkehersteller kommt heute noch ohne die kleinen Werbetrucks mit dem Herstelleraufdruck aus. Aber auch andere Unternehmen versuchen, ihre Kundschaft mit den knallbunten Werbegeschenken an sich zu binden.
Mittlerweile haben es die Werbetrucks, angefangen mit den Biertrucks, zu wahren Sammlerobjekten gebracht, die wie einst Briefmarken zu echter Sammlerleidenschaft geführt haben. Auch als Brauereitrucks oder folgerichtig Sammeltrucks bezeichnet finden sich in regelmäßigen Abständen diese Modelle, zumeist im Maßstab 1:87, als Zugabe beim Kauf voller Bierkästen.
Zuweilen gibt es die Modell-LKW aber auch zu kaufen: ob im Supermarkt oder Ramschladen als Sonderposten, bei Ebay als Dutzendware im Karton oder dem spezialisierten Online-Händler, der auch Raritäten, natürlich für das Zigfache der Herstellungskosten, verkauft.
Auch bei Biertrucks regelt eben das Angebot die Nachfrage. Das Schöne in diesem Fall: um an Nachschub zu kommen, muss man nur Biernachschub besorgen.
Biertrucks sammeln: ein schönes Hobby für alle, die schon alle Kronkorken und zu viel Angst oder schon zu viel Bier getrunken haben, um am nächsten Bierkistenrennen teilzunehmen. [...mehr]
Australier sind für ihren bissigen Humor bekannt. Und den spürt man auch nicht zu knapp in der Werbung.
Einige der Spots kennen wir schon, denn Pure Blonde, Hahn und Carlton sind natürlich vertreten. Aber sich mal alles geballt anzuschauen hat schon was- da können sich die europäischen Werbemacher wirklich was abschauen, denn solchen Humor sucht man bei uns doch meist vergeblich.
Hier haben wir nun die Top Ten der Aussie Bierwerbung, viel Spaß dabei!