Sternburg: Das erste fliegende Bier

Redbull verleiht Flügel? Sternburg fliegt von selbst! Jedenfalls fast. Drei Medizinstudenten aus Leipzig sind auf die verrückte Idee gekommen eine Bierflasche ins Weltall zu schicken. Zwar schaffte sie es nicht ganz bis aus der Erdatmosphäre, aber immerhin ein paar tausend Meter über die Wolken.
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Wie das wahnwitzige Projekt funktionieren soll? Ganz einfach. Das „Raumschiff“ der selbst ernannten Sterninauten besteht im Grunde genommen hauptsächlich aus einem Ballon und einem Fallschirm. Der Ballon ist mit Helium gefüllt und sorgt dafür, dass das Bier in die Lüfte steigt und der Fallschirm lässt es wieder sicher landen. Bevor die Flasche jedoch auf die Reise geschickt wird, muss sie vakuumiert werden, da sie sonst platzen könnte.

Sternburg in 31.000 Meter Höhe

Beigefügt haben die Studenten dem Paket noch eine Kamera, um den Flug zu dokumentieren und einen GPS-Tracker integriert, damit sie die Flasche nach der Landung auch wieder finden. Tatsächlich ist die Aktion der Sterninauten geglückt und sie konnten ihr Lieblingsbier in einem Stück aus den Ästen eines Baumes pflücken.

Das Video davon ist im Internet zu bestaunen und ist mittlerweile auf viele amüsierte Zuschauer gestoßen. Mit sympathisch sächsischen Akzent erklären die Studenten dort ihr Vorhaben im Detail und schenken einem beeindruckende Bilder aus der Luft. Ein Klick lohnt sich in jedem Fall, zumal auch Leuten, die häufiger mit dem Flugzeug unterwegs sind, bestimmt noch keiner fliegenden Bierflasche begegnet sind.

Idee mit Werbepotential

Was zunächst als kleines Experiment probierfreudiger Studenten begann, hat sich mittlerweile zu einer echten Bierwerbung entwickelt. Die Marketingabteilung der Firma möchte die Aktion jetzt als PR-Gag wiederholen. Jedoch fungieren dieses mal die treuen Kunden als GPS-System. Anreiz für den Sternburgfan auf Bierschnitzeljagd zu gehen ist ein Jahr lang Freibier, gleichbedeutend mit 52 Kästen Sterni.

Wahrscheinlich hat man sich noch nie so sehr auf einen Akoholabsturz gefreut, wobei es hierbei hoffentlich wie beim ersten Versuch eher zu einer sanften Landung kommt. Auch wenn sich über den Geschmack von Sternburg streiten lässt, ist es alle mal eine witzige Kampagne.