Fußball, Deutschland & Bier – ein Dorn im Auge der Behörden

Während anderenorts das Bier ausgeht, sind wir in Europa ganz gut damit versorgt. Aber was bringt einem alles Bier der Welt, wenn man es nicht trinken darf?

So bemühen sich Legislative samt Hausbutler Exekutive der zivilisierten, mitteleuropäischen Kulturwiege hingebungsvoll, es den Fußballfans schwer denkbar schwer zu machen.

Fußball und Bier gehören nunmal zusammen wie Liebe und Scheidungsanwälte, da machen es einem die neuen Anti-Bier-Verordnungen zur Unterdrückung von Säuferturm und Alkoholrandalierung nicht leichter.

Ort der traurigen BierGeschichte? Bozen im süditalienischen Tirol. Ein junger Bozner schlendert gut gelaunt mit, man glaubt es kaum!, einer GANZEN! Flasche Bier (skandalös!) durch die Leonardo-da-Vinci-Straße. Und darf dafür auch gleich berappen.

Und warum?

Eine Regelung im gesamten Stadtzentrum verbietet das konsumieren von Getränken aus Flaschen oder Gläsern, es sei denn, man befindet sich in unmittelbarer Nähe – bis zu fünf Meter vom Eingang entfernt – eines Lokals.
Damit soll vermieden werden, daß überall das Glas zerschlagen oder abgestellt wird.
Fazit: Bier saufen aus Pappbechern. Na hurra.

Wobei der ja immerhin noch aus Pappbechern saufen darf. In Baden-Württemberg, zum Beispiel, kannste Dir nach zehn nicht mal mehr ein Radler kaufen. Weil, ist ja Alkohol drin.
Da hilft nur noch, sich vor dem gemeinschaftlichen fußballgucken ordentlich mit ein paar Kisten einzudecken. Allein schon zur Ehrenrettung. Wegen dem praktischen Nutzen aber halt natürlich auch…

Wahrscheinlich auch nicht im Sinne des Erfinders, aber irgendwie muß man sich ja behelfen, ne?

Oder man wird offizieller Biertester von London.
Vorsicht! Schwizerdütsch!