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Fucking Hell! Ein Bier wie sein Name.

Es könnte das Lieblingsbier der Hells Angels sein. Dabei teilt es nur ein Schicksal mit der Familie Zipfel oder allen Charlotte Möhrles der Welt.

Spanien. Das europäische Markenamt weist den „Fucking Hell“ als Markennamen für ein Bier Bier-Ernst zurück. Warum? Markennamen dürfen weder blasphemisch noch abfällig sein.
Schlechte Karten für die Biere aus dem kleinen, österreichischen Örtchen Fucking.

… was?

Richtig gele…moment, Du kennst Fucking noch nicht?
Dann wird’s aber Zeit.

Knapp 35 Kilometer nördlich von Salzburg liegt ein kleines 1800-Seelen-Dörfchen mit Weltruhm. Ortsschilder, T-Shirts mit

Ortsnamen, Bilder mit verrückten Touristen neben besagten, und regelmässig geklauten, Ortschildern – ein Marketingtraum.
Und den gibt’s jetzt auch als Bier. Hurra!

Im zweiten Anlauf musste sich das europäische Markenamt dann doch den realsatirischen Alltagskuriositäten beugen. Wenn Fuckinghausen nunmal ein helles Bier braut, darf das Bier Fucking Hell heißen.
Ich freu mich schon auf ihre Bierwerbung.

Zitat? „In anderen Sprachen […] zweideutige Bedeutung“ dürfe so etwas nunmal nicht verhindern.

In diesem Sinne: Hurra auf die unbeugsamen Gallier aus Oberösterreich und ihr PR-Bier! Und wenn ihr mir den ganzen Unsinn nicht glaubt, seid froh daß ich den Artikel nicht vorgestern zum ersten April ins Blog gesetzt habe. 😀

Fucking existiert!
Und sie brauen Bier.

Comments

  • Laurent Mousson

    Written on 3. April 2010

    Fucking braut keinen Bier. Und genau da liegt das Problem…
    Der Bürgermeister hat klar gesagt, er hätte nie von irgendeinem Projekt, eine Brauerei in Fucking zu starten, gehört.
    Der Herr Fellenberg, der die Marke registrieren lassen hat, hat eine Adresse in Berlin, und hat bis jetzt nicht gesagt, wo das Bier produziert werden soll. Also wahrscheinlich nicht in Fucking, da die Einwohner im PR-Gag nicht teilnehmen…

    Übrigens handelt es sich um eine Bildmarke (keine Wortmarke), was heisst, die Wörter Fucking Hell sind nicht geschützt, nur das Logo.