Die Kunst, Bier einkaufen zu gehen

Biervorräte aufzustocken ist nicht so einfach wie man glauben möchte. Sicherlich, mit leeren Kisten und Flaschen ab zum Getränke- oder Supermarkt und mit vollen Kisten oder Flaschen zurückkommen. Aber was dazwischen liegt, ist eine Welt des Konsums!

Oder auch: Die Kunst, sich ein Bier zu holen.

Viele Bierkäufer machen es sich recht einfach. Zwei leere Kästen in den Kofferraum, ab zum Getränkeladen oder Supermarkt um die Ecke, die zwei leeren Kisten abgeben, zwei volle mitnehmen. Fertig.

Andere tun sich da schwerer damit, ihr Bier zu kaufen. Da wäre der Tagesbiereinkäufer, der morgens seine zwei Halbe mitnimmt und wieder abzieht. Und am nächsten Morgen wieder dasteht.

Schlimmer ist da der Banausentrinker. Der steht Morgens vor Lidl oder Aldi, nimmt ein Sixpack Bier in Plastikflaschen mit und kommt später wieder. Schrecklicher Anblick. Dann ja noch lieber Dosen, wenn’s denn schon sein muss.

Naja. Und dann gibt es Leute wie mich. Die vor der größten Anhäufung Gerstensaft stehen und anfangen, handverlesen spontan eine Vielzahl unterschiedlicher, interessanter Biersorten aus den Stapeln zu ziehen.
„Der und der da sowieso … und der … für Mittwoch dann den … ein Bock muss sowieso sein … ein süffiges Märzen und das Schwarzbier für den Donnerstag …“

Jetzt fehlt nur noch eine Umfrageaktion. Würde mich nämlich interessieren, zu welchen Bierkäufern denn andere Leute gehören. 😀