Autor: Steffen
Wer sich schon mal im Krankheitsfall ein warmes Bier zu Gemüte geführt hat, fühlt sich von diesem Rezept wohl leicht verschreckt, oder sogar angewidert. Warmes Bier! Ein totales No-Go. Pustekuchen, denn mit Kürbis schmeckt eine zünftige Biersuppe richtig lecker.
Zugegeben, so ein brühwarmes Pils ist nicht Jedermanns Sache. Gerade jetzt im Sommer kann der Gerstensaft überhaupt nicht kalt genug sein, um die unmenschlichen Temperaturen ertragen zu können. Doch kommen wir nun zu einer tollen Spezialität aus der Sahara: Einer kochend heissen, blubbernden Biersuppe! Naja, nicht ganz. Biersuppe wurde in Deutschland über Jahrhunderte geköchelt, aber sie ist etwas aus der Mode gekommen, als der Kelloggs-Hahn den Frühstückstisch im Sturzflug eroberte. Daran muss sich schleunigst was ändern.

Kürbis Biersuppe - Das ideale Frühstück!
So war das auf jeden Fall bis ins 19. Jahrhundert, als die ganze Familie jeden Morgen erstmal einen schönen Pott Biersuppe süffelte. Frische Brötchen und Kaffee konnten sich die Ärmeren nicht leisten, deswegen gab es eine schöne Pampe aus Dünnbier und altbackenem Brot. Und das beste: [...mehr]
20. Juli 2010

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Autor: Steffen
Fondue wird hierzulande ja traditionell an Silvester als kommunikativer Schmaus in trauter Runde missbraucht. Doch auch zu anderen Anlässen macht es Spass, die Käsefäden aus dem kleinen Keramiktopf zu ziehen. Ein Bierfondue kommt garantiert bei jeder Partyrunde gut an, da es geschmacklich einiges zu bieten hat.
Wer hats erfunden? Die Schweizer. Oder doch die Franzosen? Etwa die Japaner? So ziemlich jede Nation verfügt über ihre ureigene Meinung und Interpretation von der Tunkorgie mit heissem Fett, Käse, Brühe, Schoki oder was auch immer. Mit was würde man wohl ein typisch deutsches Fondue zubereiten? Richtig, mit heissem Sauerkraut. Naja gut, nehmen wir doch lieber Käse und schütten noch etwas Bier dazu als Alibi, fertig sind die perfekten Fonduerezepte.

Bierfondue - Die Schweizer können einpacken
In Helvetia schüttet man ja bekanntlich einige Schlückchen Kirschwasser oder Obstler in den brodelnden Käse. Wir Kartoffelköpfe vertreten hingegen die die Überzeugung, [...mehr]
28. Mai 2010

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Autor: Thomas
Rezepte gibt es wie Sand am Meer und irgendwo gibt es immer jemanden, der dieses eine ganze spezielle für Gottes Geschenk an den Gaumen hält.
Gut für mich, bin ich in der letzten Zeit doch vermehrt aus der Suche nach abstrusen Kreationen. Warum, verrate ich euch morgen.
Für heute muss die Bierpizza reichen! Wer jetzt eine mit Warsteiner, Öttinger und Paulaner belegte Salamzipizza hofft, wird leider enttäuscht. Stattdessen backen wir uns einen Pizzaboden! Und zwar mit Weißbierhefe.
Das Grundprinzip ist, wie bei den meisten Bierrezepten, einfach. Alles zusammenkippen, Bier statt Wasser, Tütenhefe zur Verstärkung für die Bierhefe, walken, Pizzaboden machen. Fertig.
Die Umsetzung ist schon weniger einfach.
Bereit? Denn mal hier, hier die Zutaten:

250ml Weißbier
400 Gramm Mehl
100 Gramm Hartweizengrieß
1 Päckchen Hefe
2 Teelöffel Salz
1 Teelöffel Zucker
1 Teelöffel Paprikapulver
1 Esslöffel Maismehl
2 Teelöffel Oregano
1 – 2 Esslöffel Olivenöl [...mehr]
2. Februar 2010

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Autor: Thomas
Scheinbar will der Sommer nicht zum Propheten kommen, muss der Prophet also doch zum Sommer. Und wo ist Sommer, während der Rest Eis von Windschutzscheiben kratzt? Im Süden! Zumindest für uns mitteleuropäischen Wohlstandskartoffeln. Also ab nach Mexiko.

Was die Weizenbierbowle für den Deutschen, so die Michelada für den Mexikaner.
Zunächst einmal die kalten, nackten Fakten. Keine Sorge, euch wird gleich heiß genug werden.
Bereitgestellt wird:
- Tomatensaft, Clamato muss das sein.
- Tabasco
- Limonen
- Salz
- Bier
- Maggi
- Uuund, ein Bierglas
Schritt #1: Salz auf Tellerchen verstreuen.
Schritt #2: Glasrand mit Limone einreiben.
Schritt #3: Glasrand in Salz tauchen.
Phase 1 erfolgreich bestanden! Jetzt haben wir eine knusprige Salzkruste. Sehr gut.
Auf zu Phase 2. [...mehr]
28. Januar 2010

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Autor: Thomas
Ende Januar haben’wa schon! Februar lässt sich absitzen und so ab März rum kann man schonmal die Startlöcher abstauben! Ja, wirklich! Das hat überhaupt nichts damit zu tun, daß mir der Winter zum Hals raus hängt. Zweifelt nicht an meinen hochwissenschaftlich eruierten Fakten!
Scheisswinter.
Wo waren wir?
Ach ja, die Weizenbierbowle.
Ein Klassiker unter den Biermixen, schlimmer als Evergreens aus dem deutschen Schlager. Alle möglichen Südfrüchte mit Weißwein oder Sekt in ‘ne Schüssel hacken, durchziehen lassen, Bier rein und fertig ist das Bierrezept. Toll!
Geht natürlich noch ein bißchen aufwendiger. Dann schmeckt es sogar nach ein wenig mehr.
Version #1
1 Liter Weizenbier
1 Liter Sekt, trocken
2 Zitronen, bio, nicht nur unbehandelt
Weizenbier und Sekt in die Bowle kippen, Zitrone in Scheibchen schneiden, fertig.
Okay. Doch nicht so aufwendig.
Sucht noch nach Minzblätter zum verzieren, wenn es so aussehen soll, als hättet ihr Aufwand betrieben. Und zieht Bier und Sekt gefälligst frisch aus dem Kühlschrank, lauwarme Bowle kommt nicht so toll. Eiswürfel rein damit’s euch bei der irren Hitze, die wir gerade haben, nicht warm wird.
Gna…
Version #2
(Das ist die Version, die man auspackt, wenn man sich auf den Besuch auch tatsächlich freut.) [...mehr]
27. Januar 2010

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Autor: Thomas
Alles bereit? Töpfe brauchen wir nicht, aber Bräter. Pfanne daneben, Schneidbrett, Zeit? Sehr gut! Fangt ein paar Stunden vor dem Abendessen an. Das Kochen selbst ist gar nicht so hektisch, aber der Braten braucht naturgemäß so seine Zeit im Ofen.
Denn mal los!

Schritt 1
Einen Bräter gut zwei Finger hoch mit Wasser füllen und zum kochen bringen. Schweineschinken mit der Schwarte nach unten in den Bräter und rund fünf Minuten blanchieren.
Danach wieder raus, ein schönes Rautenmuster in die Schwarte schneiden und mit Knoblauch spicken.
Überlegen, welches Bierrezept als Beilage dienen soll.
Schritt 2
Die abgezupften Thymianblätter plus Salbei mischen, Braten damit würzen, in Folie wickeln (den Braten, nicht nur die Gewürze) und komplett in den Kühlschrank stellen, damit alles schön durchzieht.
Optimalerweise über Nacht, aber heute müssen wir improvisieren. ’s ist ja Abendessen, ein paar Stunden von Morgens bis Abends müssen also reichen.
Schritt 3
Backofen vorheizen. 170 Grad reichen. Derweil schonmal die klare Brühe anrühren und Zwiebelringe schneiden.
Schritt 4
Öl in den Bräter in den Ofen, heiß werden lassen, Zwiebelringe andünsten, dann den Braten mit der Schwarte drauf. Noch ein wenig Brühe mit dazu und zwei Stunden stehen lassen.
Zwischendrin immer wieder mit der Brühe übergießen. Je öfters, desto besser. Aber bitte nicht alle dreissig Sekunden, es soll sich ja auch Hitze aufbauen können im Ofen. Durchzug ist da kontraproduktiv. [...mehr]
24. Dezember 2009

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Autor: Thomas
Jetzt wird’s aber höchste Zeit, liebe Leute. Wer nicht frei hat oder Urlaub, arbeitet heute zum letzten mal vor dem Weihnachtsabend. Was noch nicht erledigt ist, muss auf den letzten Drücker gemacht werden. Oder man ignoriert Weihnachten einfach.
Aber wo liegt da der Spass?

Ein Weihnachtsabend will natürlich auch ein vernünftiges Essen. Während die meisten Leute allerdings irgendwo zwischen mehrgängigen Menüs mit 17 Stunden Vorbereitungs- und Kochzeit oder einer Tiefkühlpizza rangieren, lässt sich beides aus beiden Welten vereinen.
Nein, nicht Pizzabraten. Vom Aufwand her!
Stellt schonmal das Bier auf die Heizung. 
Da geht auch Warmbier. Harr, harr! [...mehr]
24. Dezember 2009

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Autor: Thomas
Jetzt haben wir also unsere Zutaten, wissen wie es theoretisch geht und sind angemessen motiviert. Schreiten wir zur Tat! Männliche Kochadepten ist es erlaubt das Bier selbst zu trinken und zur Tankstelle für neues zu laufen.
Zunächst gibt’s erstmal warmes Pilsener. Aber Natürlich nicht zum trinken, sondern um die Hefe und den Zucker darin auflösen. Ich würde ja Dunkles bevorzugen. Aber wenn das Rezept Pilsener vorgibt …
Ist Zucker und Hefe aufgelöst in eurem Warmbier, abgesehn vom Mehl den ganzen Rest reinkippen und schon durchmatschen bis es ein einheitlicher Brei ist, dann kippt ihr die erste Hälfte vom Mehl dazu, verknetet alles und knetet danach solange weiter bis ihr nach und nach die ganze zweite Hälfte vom Mehl mit reingeknetet habt.
Fertig! Jetzt nur noch ein bisschen Stop’n Go wie an den Ampeln und wir haben unser Brot. [...mehr]
29. November 2009

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Autor: Thomas
Ne Frikadelle zu matschen ist jetzt zugegebenermaßen wirklich nicht so die großartige Herausforderung. Egal wie sehr ich mich bemühe euch das Gegenteil weiszumachen. Deswegen …
… und weil ich gestern neben der Bierfrikadelle noch was anders, leckeres auf der Seite entdeckt habe, belästige ich euch damit auch noch!
Womit lässt sich eine Bier-Senf-Frikadelle besser essen als zwischen zwei Scheiben Bier-Senf-Brot?
Nnnnope, euch bleibt aber auch nichts erspart. Sorry.
Aber hört auf rumzuheulen, Brot backen macht Spass, ist einfach und nichts ist leckerer als ein frisches, dampfendes, heisses Brot aus dem Ofen! [...mehr]
29. November 2009

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Autor: Thomas
Kochen mit Bier ist nicht wirklich neu. Aber immer noch lecker. Und da man naturgemäß immer genau dann an all diese Dinge denkt, die man nicht hat, belästige ich euch mit ein paar meiner Lieblingsspezialitäten.
Bierrezepte sind nämlich keine Kuriosität aus dem Land des Absonderlichen, sondern sehr lecker.
Gleichzeitig neige ich dazu, für das Gute nicht in die Ferne zu schweifen, liegt es doch so nah. SO lässt sich der Bierbauch ganz häuslich und dennoch gut verkosten.

Beginnen wir mit einem meiner besonderen Freunde. Unspektakulär ist sie, und verschmäht. Gegessen wird sie zwar trotzdem gerne, aber man redet nicht über sie.
Die Frikadelle.
Ist ja auch nichts dabei. Hackfleisch platt machen und anbraten, fertig. Ha! Weit gefehlt.
… na gut. So weit auch nicht. Je nach Geschmack kommt halt noch Ei rein oder aufgequollene Brötchen, aber das war’s dann auch schon.
Ich habe da allerdings einen persönlichen Favoriten, den ich gerne mit euch teilen würde … [...mehr]
28. November 2009

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