Beim Bierhumpen handelt es sich um einen ebenso schwer zu definierenden Gegenstand wie Begriff. Wie bei anderen sich regional, historisch oder rein gegenständlich unterscheidenden Objekten oder Lebensmitteln ist die Vielfalt an Bierkrügen einfach so gigantisch, dass man Schwierigkeiten bekommt, allein die verschiedenen Merkmale vollständig aufzuzählen.
Gewöhnlich sind mit dem Begriff „Humpen“ oder „Bierhumpen“ Trinkgefässe gemeint, die üblicherweise ein Hohlmass von 0,3 bis 1,0 Litern aufweisen. Wohl etwa seit dem 15. oder 16 Jahrhundert wurde aus Humpen vor allem Bier, aber auch Wein, Honigwein und wohl noch vieles Andere getrunken.
Doch schon regional unterschieden sich die Humpen in ihrem Namen. Die Zahl der Begriffe, die synonym zum Bierhumpen verwendet werden, dürfte nahezu unendlich gross sein: Bierseidel, Mass, Henkel, Schellen, Halber, Krug sind da nur einige, die im deutschsprachigen Raum noch immer Verwendung finden.
Die Kulturgeschichte des Bierhumpens
Der Bierhumpen stellt ein interessantes Kulturgut dar, und so gibt es auch [...mehr]
Löwenbräu gehört zu einer der ältesten Brauereien Münchens. Man vermutet, dass diese Brauerei bereits im 14 Jahrhundert gegründet wurde. Doch erst 1746 wurde sie erstmals im Biersudverzeichnis von München erwähnt. Tradition hin oder her, Geschmack kommt nicht von ungefähr.
Der Löwe, den der gute Hopfen Tropfen im Namen trägt stammt übrigens von dem Fresko „Daniel in der Löwengrube“ welches in der alten Brauerei hing. Heute ist es einer der beliebtesten Bier, zumindest in München Schaut Euch mal auf der Homepage um, um schon einmal auf den Geschmack zu kommen.
Exportbier ist weniger Bier vom Ausland als ins Ausland.Das ist auch alles ganz toll und es gibt viele tolle Biere die alle aue einer lustigen Zeit mit Pferdekutschen und Winterbrauspezialitäten herkommen. Aus dieser Zeit kommen allerdings gerade mal drei althergebrachte Traditionsbiere, meine lieben Leute.
Eines der Bierchen kommt aus dem allseits beliebten Ruhrpott. Naja. Nicht direkt. Aber immer noch Nordrhein-Westfalen. Um präzise zu sein: Dortmund.
Eingeschleppt wurde das Bier dort von Bayern, zwar nicht von einem Bayern, aber ‘nem NRWler, der sich in einer bayerischen Brauerei ausbilden ließ.
Dergleich Erleuchtet machte er sich gleich ans Werk, die althergebrachte dortmunder Brauart des obergärtigen Altbiers auf den Kopf zu stellen und bayerisch-untergärige Hefe zu verwenden. Ergebnis? Dortmunder Helles.
Künstliche Kühlung, Industrialisierung und wohl eine freundlich gesonnene Planetenkonstellation taten ihr übriges dazu und machten aus Dortmund den europaweit größten Bierproduzenten. [...mehr]
Oh wie schön, wenn der edle Gerstensaft so inspiriert
“Wie gärt es dir?
Ich hopfe gut!
Du Sonnenschein in meinem Märzen! Brau` doch vorbei, wenn ich mich so drauf bräu,
und malz mich fest -
ich gerste gleich vor Bock!
Und wenn da manche sagen, daß du fremdgärst:
was pilsen sich die Leute ein, daß sie solchen Sud zapfen?
Ich aber stiegle dich und werd dich immer stiegeln,
und drum verzeih` auch du mir meinen letzten Seitelsprung!
Wo lagerst du die ganze Zeit?
Ich habe jedes Brauhaus schon nach dir durchstüberlt.
Ich hopf`, du weizt, daß ich stets lieb dich halbe,
drum sag` ich dir nochmalz:
Ich werd dich immer stiegeln!”
Und? Heute schon jemanden mit einem herzhaften “Waaaassuuuuuup?” anquatscht?
Ich dachte ja allen Ernstes damals, als die das Ding mit den Fröschen rausgehauen haben, es geht unmöglich nerviger… Allein diese zig Varianten mit dem Gequake im Hintergrund! Aber mal verglichen mit der heutigen und vor allem der deutschen Bierwerbung ist es einfach nur genial
Aber im Ernst, dieses ewige “Waaaaassuuuuup!”, also das ist doch noch nen Tacken nerviger als jedes Gequake.
Ganz gut abgelacht hab ich aber auch bei der Comic-Variante des Elends, es ist doch herrlich, was man online alles finden kann
Oh Werbung kann so lustig sein, wie wäre das schön, wenn auch die deutschen Konzerne einen solchen Einfallsreichtum an den Tag legen würden… [...mehr]