Biergärten beliebt in Stadt und Land

Raus aus dem Alltag sowie Hektik und Stress für einige Tage hinter sich lassen: Den dreiwöchigen Sommerurlaub an der Adria wie früher kann und will sich kaum noch jemand leisten – stattdessen geht es heute ein paar Mal pro Jahr für ein verlängertes Wochenende in eine fremde Großstadt oder einfach raus aufs Land. Der Verbrauchs- und Medienanalyse (VuMA) zufolge haben 2015 knapp zehn Millionen Bundesbürger über 14 Jahre eine Städtereise als Kurzurlaub unternommen – vor allem in die schönsten und aufregendsten Metropolen des eigenen Landes.

Zwanglose Kommunikation im Biergarten

Sowohl in der Stadt als auch auf dem Land wird einiges geboten, um Menschen zu unterhalten. Festivals, Volksfeste oder andere Open-Air-Veranstaltungen locken an zentrale Plätze. Vor allem in den Großstädten ist an lauen Sommerabenden in der Außengastronomie oft kein Platz mehr zu finden, die Open-Air-Öffnungszeiten wurden vielerorts liberalisiert, in Hamburg oder Berlin ist Sperrstunde ohnehin ein Fremdwort. Ein ewig junger Klassiker unter den Ausflugszielen ist und bleibt der Biergarten. „Das entsprechende Angebot ist mittlerweile in allen deutschen Regionen außergewöhnlich groß“, erklärt Ulrich Biene von der Brauerei C. & A. Veltins. Da der Begriff nicht geschützt sei, würden sich zudem heute viele Lokalitäten und nicht mehr nur Traditionsgaststätten als Biergarten bezeichnen. Hier sitzt man nicht mehr unbedingt einen Abend lang an der klassischen Biergartengarnitur – zusätzliche Stehtische sorgen auf Anhieb für eine zwanglose Kommunikation.

Stadtstrände und Strandbars als willkommene Ergänzung

Nicht als Konkurrenz zum Biergarten, sondern als willkommene Ergänzung sind die vielen Stadtstrände und Strandbars in den letzten Jahren hinzugekommen. Sie befinden sich meist mitten in der City, sind Attraktionen für Einheimische und Touristen und sorgen für „gechillte“ Urlaubsstimmung mit Sand zwischen den Zehen. „Ein kühles Pils nach einem heißen Tag – so entspannt können Einheimische und Touristen den Sommer in der Stadt genießen“, meint Ulrich Biene von Veltins. (djd)