“Gut. Besser. Gösser”, so lautet der Werbeslogan der beliebtesten Biermarke der österreichischen Steiermark.
Gösser ist eine traditionsreiche Marke aus der steirischen Stadt Leoben. Gebraut wird sie von der Brauerei Göss, die erstmals im 15. Jahrhundert urkundlich erwähnt wurde. Sie gehörte zum Stift Göss, der seit 1020 existierte und damit war die Brauerei Göss eine klassische Klosterbrauerei. Durchsetzen konnte sich das Gösser Bier allerdings erst rund 400 Jahre später, denn bis dahin war es stets der Wein, der in der Region gefragter war.
1860 kaufte der junge Braumeister Max Kober einen Teil der Liegenschaften und errichtete eine neue Brauerei, deren Geschäft binnen Kurzem erfolgreich anlief. Es folgten die Fusion mit der Sixtschen Brauerei und der Brauerei Farrach und schließlich auch mit der Brauerei Falkenstein. Heute ist die Brauerei Teil der Brau Union Österreich AG, die seit 2003 zum niederländischen Konzern Heineken gehört.
Zum Sortiment von Gösser gehören die Sorten Märzen, Gold, Spezial, Stiftsbräu, Bock und das Zwickl.
Seit 2007 macht Gösser auch bei dem Trend zu Biermix-Getränken mit und brachte das Gösser Naturradler auf den Markt. Es besteht zu 40 Prozent aus Gösser Märzen und zu 60 Prozent aus Zitronenlimonade und ist mit einem Alkoholanteil von lediglich zwei Prozent mehr als leicht.
Wer sagt denn, dass Bier und eine bewusste Ernährung sich ausschließen?
Bei diesem Gericht wird gut deutlich, dass gesundes Essen und Bier sich gut miteinander verstehen. In diesem Fall geht es um Dinkelbier, das sogar deutlich mehr Vitamine und Mineralien enthält als andere Biersorten. In Kombination mit frischem Fisch ein wahrer Gaumenschmaus und auch noch gesund
Zutaten für zwei Personen:
1 Forelle
2 Tomaten
1,5 dl Fischbrühe
1,5 dl Dinkelbier
Sahne
Meersalz
Pfeffer
Gewürze - Galgant, Bertram, Quendel (je eine kleine Prise)
Butter
Zubereitung:
Die Fischbrühe und das Dinkelbier in einen Topf geben und einkochen lassen.
Eine Auflaufform buttern und die Forelle hinein legen, salzen und pfeffern.
Die Forelle in eine gebutterte Form legen. Salzen und pfeffern.
Den Fisch dann für rund 15 Minuten in den auf 180 Grad vorgeheizten Backofen geben. Nach wenigen Minuten die Fischbrühe-Dinkelbier-Reduktion dazu geben. Zwei Minuten vor Ende der Garzeit kommen dann die Kräuter und Gewürze sowie die Sahne dazu. 2 Minuten vor Garende die Kräuter, Gewürze und Sahne dazugeben. [...mehr]
Heineken, den Namen haben wohl alle Biertrinker schon einmal gehört. Kein Wunder, handelt es sich doch dabei um die größte Brauerei Europas.
Heineken stammt aus den Niederlanden, wo die Brauerei 1863 von Gerard Adriaan Heineken gegründet wurde. Gerade mal 22 Jahre alt kaufte Heineken damals die De Hooiberg- Brauerei, eine der ältesten und größten Brauereien Amsterdams, in der bereits seit 1592 gebraut wurde.
Bis 1886 wurde bei Heineken zunächst obergäriges Bier gebraut, danach orientierte man sich an den beliebten deutschen Bieren und braute fortan untergärig. Der Kampfgeist der Brauerei war von Anfang an legendär und schon 1912 hatte sich die Biersorte Heineken durch eine offensive Preispolitik gegen Konkurrenten wie Oranjeboom, van Vollenhoven und natürlich auch die deutschen Brauereien durchgesetzt.
Seit den 1960er Jahren vergibt Heineken reichlich Lizenzen an ausländische Brauereien, was den Marktwert der Brauerei stabil hält. Auch von immer wieder auftretenden Absatzverlusten ließ man sich nicht abschrecken.
In den Niederlanden hat Heineke heute einen Marktanteil von über 50 Prozent und mit mehr als 19 Millionen verkauften Hektolitern in 170 Ländern gilt die Marke als die weltweit bekannteste und verbreitetste.
Bekannt ist Heineke auch dank seiner witzigen und kreativen Werbung, wie beispielsweise in folgendem Video. Ich wüsste ja nicht, bei welchem Schrank ich begeisterter wäre
Dinkel ist ein Getreide, das als Vorläufer des Weizens gilt. Selbstverständlich eignet es sich auch zum Bierbrauen.
Weizenbier ist ja bekannt, doch viele Leute wissen nicht, dass es auch Dinkelbier gibt. Dabei ist das ja naheliegend, denn Dinkel kann ebenso wie Weizen verarbeitet werden und hat noch dazu sogar mehr Vitamine und Mineralien in sich als es beim Weizen der Fall ist.
Dinkelbier ist, ebenso wie Weizenbier, eine obergärige Biersorte. Seit 1989 bereits wird Dinkelbier nach dem Rezept der Heiligen Hildegard von Bingen von der Apostelbräu-Brauerei in Hauzenberg gebraut. Die Brauerei selbst gibt es schon deutlich länger, seit 1890 nämlich.
Die Idee, Dinkelbier nach so einer alten Rezeptur zu brauen, entstand im Rahmen einer Firmenumstrukturierung, an der auch Ordensschwestern aus Passau beteiligt waren. Zunächst von der Konkurrenz belächelt, wurde die Rezeptur immer weiter entwickelt und verbessert. Zehn Jahre nach Einführung des Bieres im Sortiment lag der Erfolg eindeutig auf der Hand: Dinkelbier von Apostelbräu ist im In-, aber auch im Ausland gefragt und beliebt. Witzige Slogans wie “Die Brotzeit ist erst dann perfekt, wenn man dazu ein Dinkel schmeckt” sind sicher auch nicht ganz unbeteiligt am Erfolg.
Geschmacklich unterscheidet sich das Dinkelbier nicht allzu stark von Weizenbier (aber bekanntlich unterscheiden sich Weizenbiere ja auch von Biersorte zu Biersorte untereinander deutlich im Geschmack, es ist also eine subjektive Sache).
Eine Liste von Getränkemärkten, in denen Apostelbräu-Dinkelbier erhältlich ist, gibt es HIER. [...mehr]